Law Talk: Österreich im FATF-Check (LIVE)

Shownotes

Die Financial Action Task Force (FATF) gilt als weltweit wichtigste Institution im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Ein negatives Prüfungsergebnis hätte für Österreich weitreichende Folgen gehabt: Von höheren Finanzierungskosten bis hin zu einem möglichen Kapitalabfluss in Milliardenhöhe. Umso bedeutender ist, dass Österreich eine Graulistung vermeiden konnte. Gleichzeitig zeigt der FATF-Bericht klar: Das Ergebnis ist kein Endpunkt, sondern ein Arbeitsauftrag für die kommenden Jahre.

Im aktuellen Compass Law Talk geben wir Einblicke in den Ablauf der Prüfung, erläutern die zentralen Ergebnisse des Länderberichts und zeigen auf, wo Österreich Fortschritte erzielt hat. In der anschließenden Podiumsdiskussion werden offene Herausforderungen angesprochen: Von der Geldwäsche-Strafverfolgung über Ressourcenfragen bei der Geldwäschemeldestelle bis hin zu den steigenden Anforderungen an den Nicht-Finanzsektor sowie die zunehmende europäische Harmonisierung durch das neue EU-AML-Paket und die AMLA.

Werfen Sie einen Blick auf die Highlights des Events, inklusive Fotos und weiterführenden Unterlagen, in der offiziellen Nachlese: Compass Law Talk FATF


Die Speaker am Podium:

Claudius Determann, Head of Legal & Public Affairs, Compass-Gruppe, moderiert die Veranstaltung und die anschließende Podiumsdiskussion. Zu Beginn ordnet er die wirtschaftliche und gesellschaftliche Relevanz der FATF-Prüfung für Österreich ein.

Andreas Pink, Abteilungsleiter Stv. für Prävention AML/CFT im Bundesministerium für Finanzen, gibt einen umfassenden Überblick über die FATF-Prüfung, die Risikolandschaft Österreichs, die Bewertungsergebnisse sowie die zentralen Handlungsfelder für die kommenden Jahre.

Magdalena Praster, Expertin für Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsprävention in der Finanzmarktaufsicht (FMA), erläutert die Ergebnisse für den Finanzsektor, die Weiterentwicklung der Aufsicht und die künftigen Schwerpunkte im Bereich Sanktionen und Risikomanagement.

Katrin Joschtel, Head of Compliance und Geldwäschebeauftragte der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, schildert die FATF-Prüfung aus Sicht eines großen österreichischen Finanzinstituts und berichtet über die Verantwortung, den Finanzplatz Österreich zu vertreten.

Bernhard Romstorfer, Abteilungsleiter für AML/CFT der Österreichischen Notariatskammer und ehemaliger Bereichsleiter der FMA, bringt die Perspektive des Nicht-Finanzsektors ein und diskutiert die besonderen Herausforderungen für Notare und andere Verpflichtete.


Die Aufnahme erfolgte live vor Publikum im Compass CUBE am 11. Juni 2026.

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Compass on air ist eine Produktion der Compass-Gruppe und Happy House Media.

Transkript anzeigen

00:00:00: Es geht in Wahrheit darum einen Integern Finanzplatz zu schaffen und die zu schützen, die sich vielleicht nicht so gut auskennen.

00:00:06: Die nicht so viel Wissen haben.

00:00:08: Die vor allem auch in Betrugsmodellen nicht besonders versiert sind.

00:00:13: Also es geht im Endeffekt immer darum die Personen zu schützen, die nicht soviel wissen haben wie wir.

00:00:18: weil wir so ehrlich müssen sein beschäftigen uns halt twenty four seven mit Geldwäschepräventionen.

00:00:24: Da ist es schon auch wichtig, erstens das Thema transparent zu machen und zweitens auch das Thema so aufzubereiten.

00:00:30: Und noch in meinem Institut umzusetzen, dass es nachhaltig ist – nicht nur ein Tick the Box-Exercise.

00:00:45: Die FATF gilt als weltweit wichtigste Institution im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

00:00:53: Entsprechend groß waren die Erwartungen

00:00:55: an die

00:00:56: FATF-Länderprüfung, für den Wirtschaftsstandort Österreich.

00:01:05: Welche Ergebnisse die Prüfung gebracht hat – wo weiterhin Handlungsbedarf besteht und welche Auswirkungen sich daraus für Unternehmen ergeben?

00:01:14: Hören Sie in der aktuellen Folge der Compass Law Talks!

00:01:28: Ich freue mich sehr, dass sie so zahlreich erschienen sind zum heutigen Law-Tag.

00:01:33: Das ist für uns wirklich eine Freude wenn wir diesen Raum hier schön gefüllt sehen und mitkriegen, dass wir ein Thema gefunden haben das sichtlich Interesse weckt!

00:01:45: Und in dem Zusammenhang darf ich mich auch bei derjenigen bedanken die uns die ersten Informationen dazu gegeben hat, dass es von Interesse sein könnte.

00:01:57: Das ist die Frau Stottmeier von der Presse, die mit ihren Artikeln die heutige Veranstaltung eigentlich angeregt hat.

00:02:04: Danke schön!

00:02:10: Ich selber bin hier im Haus lange Jahre für Rechtsachen zuständig gewesen.

00:02:15: Bin jetzt noch immer ein bisschen aber nicht mehr sehr viel und deshalb darf ich jetzt gleich weitergeben an denjenigen, der meine Arbeit übernimmt – der Herr Determann.

00:02:26: Dankeschön

00:02:32: Ja,

00:02:32: auch einen schönen guten Morgen von meiner Seite.

00:02:34: Einen schönen Vormittag!

00:02:34: Mein Name ist Klaus Determann und ich bin auch für die Kompassgruppe tätig, Begleitung der Rechtsabteilung und freue mich auch, dass Sie heute total erschienen sind.

00:02:42: Ich würde gerne noch eine Folie kurz herzeigen bevor wir quasi dann an die Vorträge vom BMF und von der FMA übergeben.

00:02:50: Am Anschluss folgt da noch eine Podiumsdiskussion mit der Reifeisenlandesbank Niederösterreich Wien und auch den Notariatskammer.

00:02:57: aber ich würde gern einfach nochmal im Vorfeld wirtschaftliche Bedeutung auch der TF-Prüfungen unterstreichen.

00:03:04: Und ich weiß nicht, ob es Ihnen ähnlich geht wie bei mir.

00:03:07: wenn man dann eben von höheren Milliardenbeträgen in Medien hört und liest kann ich immer im ersten Moment sehr wenig damit anfangen und das wird irgendwie erst angreifbar, wenn man so ein bisschen Perspektive setzt und das möchte ich gerne kurz tun also medial sehr präsent natürlich aktuellen Diskussionen des Budgeterwirtschaftskammer Österreich.

00:03:34: Das sind vielleicht schon an der Länge des Balkens, dass es noch Steigerungen hier im Vergleich geben wird.

00:03:40: Die Neuverschuldung Österreichs, das medial natürlich sehr kontrovers und auch emotional diskutierte Budget-Effizit mit Budgetlöchern und natürlich auch mit entsprechenden Auswirkungen auf die in Österreich lebenden Menschen mit Einschnitten, die auch wirklich im Alltag der Leute spürbar sind und dem gegenüber eben der drohende Kapitalabfluss, der berechnet wurde vom IWF also im internationalen Währungsfonds.

00:04:05: Im Fall eines schlechten Ausgangs von dieser FATF-Prüfung dabei immer auch medial von dieser Graulistung gesprochen, die da als Drohendeszenario im Raum stand.

00:04:17: Wir wissen natürlich das konnte abgewendet werden.

00:04:20: diese Kapitallabflüsse sind ausbleibende Investitionen höhere Finanzierungskosten und dergleichen.

00:04:27: Und das hätte natürlich auch massive Auswirkungen gehabt auf die Menschen, die in Österreich leben und arbeiten.

00:04:32: Und ich glaube es waren sicherlich auch die Personen, die im diesem Raum sind einerseits von der Aufsicht, vom Kammern aber natürlich auch in Unternehmen, die hier tagtäglich in den Compliance-Bereichen arbeiten Aber natürlich auch Datendienstleister, Beratungsunternehmen in dem ganzen Umfeld, die es schaffen dass letztendlich Österreich abwenden konnte und dass wir doch ein sehr gutes Ergebnis erzielen konnten.

00:04:55: Und vielleicht auch an dieser Stelle,

00:04:57: auch

00:04:57: als österreich lebender Mensch.

00:05:01: Ein Dankeschön an alle!

00:05:03: Ich glaube das ist diesem Sinne möchte ich auch überleiten ans BMF.

00:05:07: Sie hatten da eine koordinierende Funktion und natürlich auch federführende Funktionen und freue mich auf Ihren Vortrag.

00:05:13: Andreas Pink sind stellvertretende Abteilungsleiter im Finanzministerium eben von der Abteilung zuständig für Geldwäsche, Terrorismus-Finanzierung und ich glaube sie werden uns kurz einen allgemeinen Überblick noch einmal geben zur FATF Prüfung.

00:05:29: Und den Ergebnissen.

00:05:31: Gerne ja.

00:05:32: Perfekt!

00:05:34: Ja also, das hätte man jetzt schon erwähnt sozusagen ein Kurzüberblick meiner Seite, den ich in unserer Rolle als Koordinierung, nationale Koordination zu dem Thema Geldwäsche, Tourismusfinanzierung oder Polyforzionsfinanzierungen geben darf.

00:05:47: Es war ein... Relativ langer Prozess, das ist wahrscheinlich bekannt sozusagen.

00:05:51: Jetzt im April also relativ rezent ist der Bericht endgültig veröffentlicht worden.

00:05:57: aber begonnen hat es ganze schon vor zwei zweieinhalb Jahren weil da sehr umfangreiche Vorbereitungen notwendig sind und dementsprechend kann man sich ungefähr ausmalen was für ein Megaprojektes sozusagen nicht nur für uns natürlich aber auch für alle Beteiligten ist bzw sein kann.

00:06:13: Anfangen möchte ich ganz kurz eben zur FATF und zur Bewertungsmethodik.

00:06:18: Wie gesagt, die FATL falls es nicht bekannt ist eine unabhängige zwischenstaatliche Organisation in dem Fall keine eigene Organisation im Sinne der internationalen Organisationsdefinition sondern eben ein Gremium eine Task Force die bei der OECD angesiedelt ist Nichtsdestotrotz die Standards diese heraus gibt sind die Standards.

00:06:37: Es gibt quasi keine Konkurrenz oder sonst irgendwas Und da wollen wir uns im internationalen Bereich natürlich immer im Software bewegen.

00:06:44: Wie Sie wahrscheinlich auch wissen, gibt es doch sehr viele Mechanismen die sicherstellen dass die FATF-Empfehlungen auch eingehalten werden unter anderem eben dieser Peer Review Mechanismus den wir gerade unterzogen wurden.

00:06:57: Grundsätzlich ist so die neue Methodik oder Methodologie für diese Prüfrunde.

00:07:01: das ist schon die fünfte Prüfrunde seit es die FADF eben gibt Anfang der Neunziger.

00:07:05: Da wurde ein stärkerer Fokus und noch stärker auf die Effektivität Effektivness im Englischen gelegt.

00:07:12: Es ist so, dass es grundsätzlich vierzig technische Empfehlungen gibt, die werden unter Technical Compliance abgeprüft – wo ist das in den Gesetzen verankert?

00:07:19: In den Verordnungen

00:07:19: etc.,

00:07:20: aber es geht im Wesentlichen der FDF mittlerweile stark fokussiert um die tatsächliche Anwendung.

00:07:25: Das heißt wird das wirklich auch in der Praxis gelebt sozusagen und dazu hat die FDFE schon bei der letzten Runde, aber da war der Fokus noch nicht so stark, Eleven Emitted Outcomes entwickelt.

00:07:39: Der grundsätzliche Zyklus ist jetzt so, das hat man auch versucht ein bisschen zur letzten Runde zu verkürzen.

00:07:43: Die waren nämlich ein bisschen länger und jetzt will man das Ganze auf doch spürbar unter zehn Jahre bringen also den Gesamtzyklus aller Länder natürlich alle FATF-Länder inklusive der Tochter bzw.

00:07:54: des Schwesterorganisationen die es da in dem Bereich gibt eben Regionalorganisation einen sechs Jahres Zyklus.

00:08:01: Das heißt dass man grundsätzlich je nach Ergebnis nach drei Jahren schon mal das erste Mal berichten soll und dann nach sechs Jahren sollte die Prüfung sozusagen endgültig abgeschlossen haben.

00:08:11: In unserem Fall ein Spezifikum, so zu sagen.

00:08:14: Grundsätzlich macht nämlich die FATF, Peer Reviverate, eh schon alles sozusagen... Die Länder prüfen sich dagegenseitig mit Hilfe natürlich des FATFS-Sekrateriats.

00:08:22: immer beim Wesentlichen sind die Prüfer aus anderen Ländern.

00:08:25: In unseren Fall war das grundsätzlich auch so.

00:08:28: aber nicht das gesamte Team sondern es war der Großteil des Teams kann man sagen kam vom internationalen Währungsfonds.

00:08:34: Das macht die FATF, um einfach ein bisschen auch Ressourcen zu sparen sozusagen.

00:08:39: Ich kann es jetzt nicht sagen jede X-Tee Prüfung aber schon einige also so im Jahr ungefähr ein bis zwei Prüfungen durch den gesamten Zyklus macht der IWF.

00:08:48: Wir waren eben eine der ersten Mitgliedstaaten der FATEV überhaupt sozusagen in der fünften Prüfrunde und auch der erste in der Fünften Brufrunde, der vom Währungsfonds geprüft wurde.

00:08:58: Und wie gesagt, im Februar zwanzigzehnundzwanzig Gut zwei Monate vorveröffentlichen des endgültigen Berichts, ist die Diskussion.

00:09:05: Die große Diskussion im Rahmen des FVDF-Plenums hat stattgefunden und da wird der Bericht sozusagen fokussiert natürlich auf einige wenige Themen nochmal durchbesprochen und faktisch auch wirklich vom Plenum beschlossen.

00:09:17: Ich gehe ganz kurz für Sie quasi als Überblick einfach nur durch ein paar Key Issues durch sozusagen und am Ende durch die, weil das ist wirklich relevant für den Followup Durch die Craw Roadmap, wie man es quasi im FATF sprechen nennt, Key Recommended Actions werde ich dann noch dazu sagen was das genau heißt.

00:09:33: Fangen wir mit der Risiko-Landschaft Österreichs an festgestellt eben am Anfang des Prozesses bzw eigentlich noch weit vor dem Kernpunkt des Prozes in einem On-Site-Visit.

00:09:42: welche Risiken gibt's eigentlich?

00:09:44: Wobei uns festgestellt ist, dass wir in den Regionales Fest ein Finanzzentrum das Tor zu den ehemaligen Ostblockländern und ähnlichen Hauptrisiken, Betrug, steuertelegte Drogenkriminalität, organisierte Kriminalität.

00:09:56: Korruption als quasi ein bisschen tatlich Stanzliste wenn man so möchte.

00:09:59: Ebenfalls bargeltintensive Wirtschaft Sie alle kennen wahrscheinlich die Diskussionen der letzten Jahre bis zu Verfassungsverankerungen die da herumgeschwirt sehen sozusagen das des Bargelds.

00:10:10: und bei uns ist Bargeld einfach noch sehr beliebt.

00:10:12: es ist einfach ein Fakt.

00:10:13: und grundsätzlich auch gibt's ein höheres Immobilien-Resiko was die Terrorismusfinanzierung betrifft.

00:10:19: Kulturvereine beispielsweise, MWTS in Money Value Trans for Service.

00:10:23: Also Money Remitter und so weiter.

00:10:25: Havala vielleicht haben sie das auch schon gehört von diesem Phänomen sozusagen wenn nicht ganz kurz erklärt?

00:10:30: Das ist ein informelles sehr informales Vertrauen und quasi eher repassierendes Transfersystem selbstverständlich ausschließlich im Bar wo man zu seinem vertrauenswürdigen Havalar da geht, weil man etwas in einem anderen Land in der Regel jemanden einen Barbetrag zukommen lassen will.

00:10:46: Die erkennen in diesem Land jemandem dem er vertraut Und dann geht die Kette sozusagen wieder runter und unten auf der untersten Ebene zwischen den beiden, die die Vermögenswerte quasi übertragen wollen.

00:10:56: Da wird de facto nur das Codewort getauscht.

00:10:58: Das geben sie jeweils bei ihren Havalatan bekannt in aller Kürze.

00:11:02: Es ist ein Phänomen, das besteht schon sehr lange und durch den informellen Charakter ist es auch extrem schwer aufzudecken für unsere Ermittlungsbehörden.

00:11:09: Wie gesagt Bargeld Connect sozusagen grenzüberschreitende Bargeld-Operationen wurden auch im Zusammenhang festgestellt.

00:11:15: Finanzierung in Drittländer Aber wiederum sozusagen ein niedriges Risiko im NPO-Sektor, das ist insbesondere auch durch unsere Bemühungen der letzten Jahre.

00:11:23: Risikoanalyse in PPPs mit dem Sektor zusammenzuarbeiten sehr viel erreicht worden weil das Risiko grundsätzlich des Missbrauchs von Vereinen bei uns im Wesentlichen NPO betrifft den wesentlichen Vereine grundsächlich sehr groß ist.

00:11:37: virtuelle Vermögenswerte Die Magdalena Prasta von der FMA wird dann eh noch im Zuge von ihrem Vortrag darauf eingehen.

00:11:43: Konkret auf den Finanzsektor, den lasse ich ein bisschen aus sozusagen für sie auch zur Information aber war natürlich auch eine Thema der Sektor-Wächs noch immer und stellt dementsprechend ein hohes Risiko dar.

00:11:53: um die Überwachung das ist auch ein relevanter Punkt.

00:11:56: die Überachung ist da noch relativ neu.

00:11:58: Das heißt nicht seit zehn Jahren bestehend und dementsprechen die Erfahrungswerte Wichtigste Erkenntnisse zusammengefasst welche Fortschritte?

00:12:05: weil man geht immer davon aus bei einer Prüfung, was ist seit der letzten Prüfungen passiert?

00:12:09: Die war in der vierten Runde im Bereich der Pfälungen.

00:12:16: Da waren wir damals schon relativ gut und wenn ich jetzt richtig im Kopf habe haben wir nur noch vier Bewertungen der Vierstufigen Skala auf der schlechteren Seite waren.

00:12:26: Das heißt da haben wir uns grundsätzlich durchgehend verbessert.

00:12:28: Transparenz wirtschaftlich berechtigter zu dieser Eigentümer haben wir extrem steigern können durch den mehrstufigen Ansatz, das wirtschaftliche Eigentümerregistergesetz und generell das Register selbst wie es konzipiert ist.

00:12:39: Ist da wirklich ein Roll-Model?

00:12:41: Wie sind da durchaus auch von internationalen Partnern sozusagen schon angefragt worden des Öfteren?

00:12:46: Wie macht sie das?

00:12:47: Wir haben das relativ früher umgesetzt.

00:12:49: Das ist natürlich wichtig für die Behörden!

00:12:50: wenn sie die Geldeschreie und der Riesensfinanzierung bekämpfen.

00:12:53: Aufsicht, wie gesagt ganz kurz Kollegen macht noch einen Spezial-Vortrag hat sich weiter verbessert.

00:12:58: Wir hatten beim letzten Mal auch aus anderen Gründen weil es damals noch mit dem Nicht-Finanzsektor gemeinsam geprüft wurde.

00:13:04: das haben wir in dieser Runde in der Methodologie getrennt.

00:13:06: Finanzsektor nicht Finanzsekt also auf Sicht und Prävention und da hatten wir eben substanzielle Effektivität sagt Edan denn das Rating sozusagen ein Substantion erreichen können und dementsprechend auch beweisen können, so sagen teilweise sie wahrscheinlich.

00:13:19: Ich weiß jetzt nicht ob er von ihnen bei der Prüfung dabei war bei den Interviews aber dass das Verständnis nicht nur in der Aussicht sondern auch im Sektor vorhanden ist.

00:13:26: Unsanktionsrecht – auch einen Fortschritt, den wir herzeigen können weil das war ein Punkt noch eben von der technischen Seite sozusagen.

00:13:32: Wenn wir zwar vergleichsweise spät, aber dann doch es geschafft haben am Ende des Jahr- und Zweifeljahrs in Kraft treten mit dem Jahr-undzwanzig eine Überbrückungsmechanismus zu schaffen da geht's darum wenn die Vereinten Nationen der Sicherheitsrat eine UN-Resolution herausbringt und einer Person designiert auf eine Sanktionsliste setzt.

00:13:51: Und es ist so, dass wir das ja in der EU über die EU Verordnung machen.

00:13:54: Das dauert einmal ein paar Tage bis man das wirklich geschafft haben – das ist der FATF zu lange!

00:13:58: Wir haben es jetzt endlich geschafft sozusagen gesetzlich umzusetzen.

00:14:01: Es wird einen Überbrückungsmechanismus schaffen, wo wir durch eine Verordnung des Bundesminister für Finanzen gemeinsam mit dem Innenministerium konkreter Direktionsstaatsschutznachrichtendienst und dem Außenministerium dann eine Verordnung auf unserer Homepage veröffentlichen und dementsprechend das sozusagen innerhalb der vierundzwanzig Stunden, die eben relevant sind für die FATF.

00:14:20: als umgesetzt gilt beispielsweise ein Asset-Freeze.

00:14:23: Da ist es natürlich wichtig des zeitlichen Elementes.

00:14:25: je länger man dann wartet, desto eher bekommt die Person schon nicht mit, ich bin gelistet verschiebt ihr erst jetzt... voilà!

00:14:30: Das war's.

00:14:31: Also die negativere Seite von den Key Issues Verbesserungspotenzial bei der gelbische Verfolgung.

00:14:38: da haben wir seit Jahrzehnten im Justizbereich relativ wenig weitergebracht, muss man offen sagen.

00:14:44: Geht es um die Auslegung dieses gelbwäsche Tatbestands und auch hohe Beweise an vorn.

00:14:48: Das ist natürlich nicht nur etwas das sich einfach lösen lässt sondern auch eine gewisse Frage der Rechtskultur ist.

00:14:53: wie ist das entstanden?

00:14:54: Wie wird das Recht vor Gerichten durch Staatsanwälte etc.

00:14:57: ausgeübt gelebt?

00:14:59: Das ist so zu sagen.

00:15:01: Gelbwäsche wird aus diversen Gründen auch nicht priorisiert.

00:15:04: Dementsprechend sind die Verurteilungszahlen niedrig Und gerade für den internationalen Währungsfonds war es so, dass diese Prüfung noch mehr Statistik getrieben war als wenn sie durch die FATF durchgeführt worden wäre.

00:15:15: Das haben wir sozusagen als negative Kritik dann eben mitbekommen.

00:15:18: Die INFPP-Aufsicht ist der Nichtfinanzsektor sehr fragmentiert, Ressourcenschwach kaum risikobasiert.

00:15:25: Wobei es da Ausnahmen gibt.

00:15:26: wie gesagt Casinos sind in sämtlichen negativen Kritiken mehr oder weniger ausgenommen weil dort das ganz gut funktioniert und notare Anwälte also die rechtsberatenden Berufe sozusagen haben da auch deutlich besser abgeschnitten als andere Bereiche wie, ich sage jetzt noch das Beispiel der Gewerbebereich.

00:15:40: Die Gewerbetreibende, die eben verpflichtete nach den FATF-Anforderungen sind.

00:15:45: Zur österreichischen FIU also die Financial Intelligence Unit, die gelbische Meldestelle im Bundeskriminalamt – da wurde auch vom Blickwinkel her der Entwicklung seit Jahrzehnteuzehn einiges geschafft, ebenso richtig zu Analyse zur Financial Intelligence Einheit zu werden.

00:16:01: Aber trotzdem gibt es Ressourcenengpässe, wenn man das auch im internationalen Vergleich sieht.

00:16:05: Wie viele Personen arbeiten in der österreichischen FIU und den vergleichbaren Ländern wie Belgien

00:16:09: etc.,

00:16:10: dann haben wir da einfach zu wenige Personen was human resources de facto Und das beste KI und IT sonstiges Tool kann natürlich die Person nicht ersetzen weil vieles läuft dort automatisiert sozusagen.

00:16:22: aber im Endeffekt ist Risiko einschätzen muss ein Mensch zum Schluss Wenn's wirklich relevant is.

00:16:29: Und damit verknüpft sozusagen Der obere Punkt eben die SDR-Meldung, also die Verdachtsmeldungen, die die Verpflichteten abgeben müssen sind im Bereich der NFP sehr niedrig.

00:16:39: Ich habe es nicht auswendig im Kopf aber man kann sich das ungefähr so vorstellen wir haben über zehntausend Meldungen.

00:16:44: Also ich glaube in den Jahr zweitausendundzwanzig waren es elftausend irgendwas Verdachtsmeldungen an die Geldwäschemeldestelle.

00:16:50: Davon sind allein schon von Banken neuntausende gekommen und von Carps waren es dann nochmal tausend irgendetwas.

00:16:56: Also kann man sich jetzt ausrechnen, wie viele wenige Dutzend dann vom Nichtfinanzsektor gekommen sind.

00:17:01: und das passt auch nicht vom Risikobild zusammen.

00:17:04: Weil die FATF natürlich sich bei der Prüfung anschaut, wo ist das Risiko?

00:17:06: Und wenn aber die Verdachtsneewendungen niedrig sind, dann kann ja was nicht stimmen sozusagen weil das Sektor einfach zu wenig meldet.

00:17:12: für das Risikodes besteht Vermögensabschöpfung also Asset Recovery sozusagen Auch grundsätzlich der Rahmen vorhanden Aber eben es wird zu wenig getan eben zu wenig Beschlagnahmungen Einziehungen etc.

00:17:24: Und auch diese NCPC, das ist die Non-Conviction Based Confiscation.

00:17:28: Wenn es keine Verurteilung gibt kann man das ja grundsätzlich auch machen und wird viel zu wenig genutzt.

00:17:32: Genau.

00:17:33: Kurz wie gesagt noch zu den weiteren Key Issues ein bisschen nach den IOS also den Immediate Outcomes gegliedert unter Risiko, Bewertungen, Koordinationen und Policy.

00:17:43: Wir haben da ... ... im Jahr zwanzig war relativ kurz vor der FATF Prüfung vom On-Site-Visitprüfung.

00:17:49: der Audio natürlich länger habe ich erwähnt Aber vor dem On-Site-Visit Mitte im Jahr twenty-fünfundzwanzig haben wir dann noch unsere bestehende nationale Risikoanalyse, wo sozusagen aus den Sektoren alles zusammenläuft.

00:18:00: Wenn man so möchte auch natürlich beeinflusst von der sogenannten supranationalen Analyse auf EU Ebene und da haben wir es geschafft eben kurz vorher noch die Risikoanalysie fertigzustellen wurde dann auch noch für die Prüfung berücksichtigt und wurde grundsätzlich als gut bewertet.

00:18:17: Detto Nationale Koordinierungsgremium, da gibt es nach dem Finanzmarkt Geldwäschelgesetz.

00:18:23: Das ist für den Finanzmarkt prinzipiell das Gesetz.

00:18:26: das wichtigste im Bereich Prävention hat da auch maßgeblich dazu beigetragen eben diese nationale Risikoanalyse zu entwickeln und auch sonstige Reformen.

00:18:35: also das wurde von Seiten der FATF bzw der IWF-Prüfer auch erkannt.

00:18:39: aber es ist noch nicht ganz perfekt sozusagen Es fehlt ein bisschen.

00:18:44: das Klassische, was man unter Silo denken versteht wurde uns ein bisschen vorgeworfen.

00:18:48: Wir müssen da noch besser ein ganzheitliches Verständnis entwickeln.

00:18:52: Dazu werden wir eh Maßnahmen sozusagen setzen.

00:18:55: aber wie gesagt, dass strukturelle Verbesserungen im nationalen Koordinierungsgremium werden da schon mal uns helfen.

00:19:01: Aber natürlich müssen auch die Sektoren selbst für die sektorialen Risikoanalysen das noch besser versuchen zu integrieren in des Gesamtkonstrucks.

00:19:10: sozusagen Internationale Zusammenarbeit, da war es so.

00:19:13: Da haben wir nämlich im Jahr zwei Tausendsechzehn eigentlich ein Substanzschlag, also ein gutes Rating erhalten und jetzt ein schlechteres Rating wenn man so möchte.

00:19:20: obwohl wir uns unserer Meinung nach nicht verschlechtert haben hat aber andere Gründe auch sozusagen politischer Natur dass die FATF einfach strengere Standards bezüglich dieses immediate Outcamps gesetzt hat.

00:19:30: dementsprechend ist es auch schwieriger war sozusagen wirklich nachzuweisen zumal wir eben da doch noch Lücken haben bei der internationalen Rechtshilfe beispielsweise Anfragen, die zu Asset Recovery bei uns reingehen sozusagen.

00:19:43: Dass das keine Ergebnisse bringt und dass wir uns ein bisschen zu stark auf EU-Länder oder die Kooperation unter den Mutual Legal Assistance mit EU- Ländern sehr gut läuft aber nicht EU-ländern deutlich weniger.

00:19:55: Und das Ganze verknüpft eben mit dem Fakt, dass wir die Statistik bzw.

00:20:00: die Daten um es nachzuweisen nicht unbedingt extrem gut aufgestellt sind oder waren und das nicht nachweisen können, obwohl wir faktisch sozusagen insbesondere Justizministerium das dazuständig ist.

00:20:11: Der Austausch sehr gut ist und wird gutes Feedback auch von den anderen Ländern bekommen haben.

00:20:15: quasi kleine Exkursen man bekommt nämlich immer oder andere Länder der FATF werden nämlich vor der Prüfung während der Prüfung gefragt wie bewertet sie die internationale Kooperation mit diesem Land?

00:20:24: Da haben wir eigentlich relativ gutes Feed back bekommen.

00:20:27: aber wie gesagt konnte nicht so rübergebracht werden dass muss auf ein Substanzl geschafft haben.

00:20:31: Aber ich glaube für den Follow-up, wenn wir das definitiv hinkriegen.

00:20:34: Das ist sicher nicht die größte Baustelle.

00:20:36: Genau und abschließend vielleicht auch die in der FDP aufsichtsbehörden liegt es vielleicht ein bisschen auch in der Natur der Sache, dass natürlich ein kleiner Gewerbetreibender nicht unbedingt sehr viel internationale Kooperation betreibt, ist irgendwo klar.

00:20:48: aber dennoch gibt's einen Verbesserungsbedarf.

00:20:50: Dann eben zum Thema FIU.

00:20:52: Es gibt grundsätzlich eine starke Kooperation mit dem restlichen LEA sind die Law Enforcement Agencies, also Staatsanwalte und so weiter.

00:20:59: Die Transformation zu Intelligence Unit hat ja gut funktioniert.

00:21:03: auch die Instrumente sind da.

00:21:05: es wird aber in zu enger Fokus auf Betrug gelegt sozusagen und komplexere Fälle insbesondere im grenzüberschreitenden Bereich.

00:21:11: und gerade Geldwäsche ist etwas das sehr starken grenz überschreitenen Bereich stattfindet und das ist nicht ausreichend adressiert.

00:21:19: und wir müssen auch schauen dass man eben bezüglich der Ressourcen das habe ich schon erwähnt aber auch der Unabhängigkeit rechtlich budgetäre operative Unabhängigkeit, dass wir da uns noch verbessern.

00:21:28: Und im Endeffekt auch ein bisschen damit verknüpft sozusagen die Verfolgung der Geldwäsche.

00:21:34: Ermittlungen und Verurteilungen sind in Verhältnis zum Risikoprofil niedrig und das ist kein priorisiertes Thema gewesen und das müssen wir noch stärker priorisieren in der Verfolg'ung.

00:21:45: Thema nochmal Vermögensabschöpfung eben wie gesagt, Einziehung und so weiter selten genutzt.

00:21:49: Grenzüberschreitende Bagelkontrollen führen selten zu Strafverfahren.

00:21:53: Und es gibt auch keine nationale Strategie sozusagen.

00:21:56: das ist ein bisschen der Sukkus für dieses Emiliet-Outcome.

00:22:00: Das ist ein eigenes Emiliat Outcom.

00:22:01: auch bei der Verfolgung der Terrorismusfinanzierung schauts besser aus.

00:22:05: sozusagen da haben wir eine substanzielle Anzahl da passt er mit dem Risikoprofil zusammen wenn auch meist Kleinstbeträge.

00:22:11: die DSN ... ist hier in der Lage sozusagen, ihre Funktion zu erfüllen.

00:22:15: Die Direktionsstaatschutznachrichtendienst auch im BMI, wie Sie sicher wissen, verankert.

00:22:20: Ja das mit den Havala-Fällen habe ich erwähnt.

00:22:22: Wie gesagt es ist extrem schwierig.

00:22:24: also weiß ich auch von unseren eigenen sozusagen Inhausbehörden die Abgabenbehörde, die natürlich bei ... ... weil die Finanzpolizei irgendwelche Handy-Shops was halt so einer Klassiker ist überprüft haben sie ja auch schon Bücher gefunden wo's zwar schriftliche rudimentäre, schriftliche Aufzeichen oder sowas gibt.

00:22:40: Aber das dann wirklich die Kette nachzuverfolgen?

00:22:42: Unglaublich schwierig!

00:22:44: Terrorismus, Finanzierungsprävention und Sanktionen – wie gesagt der NPO-Bereich bei uns sehr als solide und Targeted Financial Sanctions.

00:22:51: da ist es Verständnis eben gemischt weil in dem Finanzsektor vielleicht noch hören werden.

00:22:56: Es ist gut beim Nichtfinanzsektor weniger gut ab.

00:22:59: im Jahr zwanzig hat er für den Finanzsektor die Aufsicht die FMA übernommen.

00:23:04: Das ist grundsätzlich eine sehr positive Entwicklung, die uns darstellt attestiert wurde, dass man das konzentriert hat.

00:23:10: Zum Abschluss proliferationsfinanzierung.

00:23:12: eben Verhinderung der Verbreitung massenvernichtungswaffen.

00:23:14: wer es nicht weiß Grundsätzlich auch ein gutes quasi Ergebnis.

00:23:18: Es gibt effektive Koordinationsmechanismen.

00:23:20: Die DSN arbeitet auch hier ganz gut und in Tandei mit den Exportkontrollbehörden im Wirtschaftsministerium.

00:23:27: Dann eben noch zur Resolution.

00:23:29: Das habe ich schon erwähnt.

00:23:30: durch diesen Überbrückungsmechanismus haben wir das auf technischer Ebene gut gelöst Aber durch das ist es relativ jung, sozusagen im Gesetz erst verankert wurde.

00:23:41: Mit Anfang des Jahr- und Jahrzehntes, wie sie kurz danach war.

00:23:45: Verständlicherweise können die Prüfer dann nicht sagen bei der Effektivnisjahr, dass funktioniert tip top!

00:23:50: Weil ein halbes Jahr Beobachtungszeitraum ist in einem Rahmen der Effektiveness de facto nichts.

00:23:54: also da brauchen Sie schon mindestens drei bis fünf Jahre.

00:23:56: deswegen auch der Rückgriff quasi.

00:23:58: was hat sich seit der letzten Prüfung getan?

00:24:00: weil es einfach lange Zeiträume sind wo man das beobachten muss.

00:24:03: wird das wirklich in der Praxis gut gelebt?

00:24:05: Die nächsten Schritte überspringe ich, weil ich sowieso die noch... und ich hoffe eben noch Zeit.

00:24:11: ...die Crowd-Road-Map sozusagen schnell durchgehen möchte.

00:24:14: Schlüsselmaßnahmen eben das heißt was ist vordergründig zu tun?

00:24:17: Das sind quasi die Hausaufgaben, die im Länderberufsbericht drin entstehen.

00:24:21: also da müssen wir wirklich schauen bis zur nächsten bis zum Follow up bis zum Bericht und das es in drei Jahren eben.

00:24:29: dann müssen wir jetzt schauen dass wir diese Hausaufgauben erledigt haben.

00:24:32: Drei Jahre ist natürlich Nicht viel auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite auch nicht nur ein Jahr oder so.

00:24:38: Also es ist vieles machbar wenn man will und da politische Wille da ist.

00:24:42: Wie gesagt im Bereich Risiko-Bewertung Koordination das ganzheitliche Verständnis entwickeln.

00:24:48: Das heißt dann müssen wir auch schon was für die Datenquellen verbessern und die Kooperation mit den Behörden, denn den Self Regulatory Bodies wird beispielsweise in Kammern hier noch stärker verbessern.

00:24:59: Steuerung von Policy, Risikoverständnis Entwicklung der Priorisierung usw.

00:25:04: noch stärker Risiko basiert auszurichten.

00:25:07: Stärkung des NKG habe ich bereits erwähnt, da müssen wir schauen dass wir wirklich die Expertise doch noch stärkereinbringen weil es einfach wichtig ist das wir auf dieser Ebene, auf diesen formell gesetzlich eingerichteten Gremium, das wirklich wichtige Aufgaben im Zusammenhang mit der Risikoanalyse und der Strategie uns weiter hat.

00:25:23: Dass wir wirklich Entscheidungsbefugnis und Expertise dort sitzen haben.

00:25:27: internationale Zusammenarbeit eben Rechtshilfe versuchen um das Verstärken Besonders mit Nicht-EU-Staaten da, die Kooperation verstärkt suchen.

00:25:35: Auch hier Statistiken eben und analytische Tools ausbauen was vorhanden ist Ausbauen um besser auch für die Zukunft zu sagen Für die nächste Prüfung nicht nur für den Followab Aber auch für diese Prüfungen Gerüste sein und wirklich zu sagen zu können Das ist der Nachweis dass unsere internationale Kooperation gut funktioniert.

00:25:50: Steigerung und Beschlagnahme als dritter Punkt sozusagen auf Anfrage ausländischer Behörden.

00:25:55: in diesem Zusammenhang Aufsicht nicht Finanzsektor Verständnis im Nichtfinanzsektor Insbesondere sind dort genannt Immobilienmarkler.

00:26:02: TCSPs und DPMs, also DPMS sind die Juweläre kurz gesagt – und TCSP's sind Büroservices beispielsweise, sondern ein aktuelles Verständnissektor aller Risiken entwickeln.

00:26:12: Das heißt da haben die Prüfer einfach in den Interviews auch gemerkt das vielleicht in der Aufsicht verstanden ist aber bei dem Sektor nicht unbedingt und es besser auf quantitative Daten gestützt.

00:26:21: Risikopassierte Aufsichts weiterentwickeln hier auch versuchen weil Es ist so, dass insbesondere im Bereich der Gewerbetreibenden liegt die Aufsicht bei den Bezirksverwaltungsbehörden.

00:26:32: Und das ist extrem fragmentiert.

00:26:33: und hier quasi eine Zentralisierungsbemühung zu starten und dadurch den Aufsichtsrahmen verbessern zu stärken, ist ganz ein wichtiger Punkt.

00:26:40: Wirksamkeit steigern Personal ist natürlich immer eine Sache.

00:26:43: mehr auf risikoreichere Einheiten gehen und verhältnismäßige Sanktionen auch schaffen weil die Sanktonen natürlich richtig sind.

00:26:50: wenn etwas falsch läuft sozusagen eine Aufsichtsbehörde, jemanden in einer verpflichtete Organisation oder Institution bestraft und diese Sanktion relativ lasch ist.

00:26:59: Dann ist die Gefahr dass es wieder passiert leider relativ groß.

00:27:02: Financial Intelligence eben habe ich auch schon erwähnt besser an das Risikoprofil anpassen mehr auf professionelle gelbische insbesondere im grenzüberschreitenden Bereich gehen.

00:27:11: Strategische Analysefunktion noch besser ausbauen, Trendstypologien noch besser entwickeln.

00:27:16: Das

00:27:16: heißt

00:27:16: im Endeffekt was nämlich wichtig ist Aus Sicht der FATF des Produktes dass die FIU generiert, aus der Analyse.

00:27:25: Das muss durch die Law Enforcement, der Authorities spricht, durch die Staatsanwalten im Wesentlichen, das natürlich dann zu Gericht bringen und es muss durch den Nutzbar sein.

00:27:33: Es muss ein Produkt sein, das nützlich ist und nicht nur irgendwie ein granulares Extrakt aus irgendwelchen Informationen sondern es muss wirklich nützig sein, dass man sagt okay das ist wirklich Financial Intelligence, die ich da in der Hand habe für meine Anklage.

00:27:46: Detto bei der gelbischen Verfolgung, Ermittlung-und Strafverfolgung.

00:27:49: Die Beweisanforderungen müssen wir hier anpassen, möglichst.

00:27:51: Wie gesagt, wie ich es erwähnt, Rechtskultur ist etwas das sich nicht so einfach von heute auf morgen ändern lässt im internationalen Standardsverankern.

00:27:58: Leitlinien und Schulungen – da wird eh jetzt schon quasi ins Unmittelbar begonnen worden nach der Prüfung sozusagen die Kritik entgegenzukommen.

00:28:07: Mehr Fälle verfolgen.

00:28:08: also nicht nur zu schauen, lohnt sich das?

00:28:11: sondern den Fall bis zur Ende bringen auch wenn's vielleicht für den einzelnen Staatsanwalt dann sozusagen aus Prästisch gründen könnte man sagen, dass es durchaus auch ein Thema nicht viel zu holen gibt.

00:28:21: Es ist nicht abpaktiv für den einzelnen Staatsanwalt oftmals angesichts der Schwierigkeit der Ermittlung und dann was dabei rauskommt sozusagen das wirklich weiterzuverfolgen und da anzusetzen.

00:28:32: ganz wichtig auch in dem Zusammenhang die Datenbasis, dass wir hier wirklich Da gibt es dieses Verfahrenssystem Justiz.

00:28:39: Und das wird auch wirklich die Statistiken und nicht nur jetzt der Statistik wegen, weil wir vom IWF geprüft wurden sondern weil's einfach wichtig ist dass wir den Nachweis erbringen können haben wie die Vorurteilungen usw.

00:28:49: Wie läuft die ganze Ermittlungs- und Verfolgungskette?

00:28:52: Und dass wir uns da besser aufstellen.

00:28:53: Ja Vermögensabschöpfung ich habe sie schon gesagt war es ja dieses Dreieck, dass wir hier noch verbessern.

00:28:59: Ich spreng jetzt drüber Terrorismusfinanzierung Beispielsweise auch, dass wir inländische Designierungen überlegen sollen.

00:29:05: Sozusagen Grundsätzlich hätten wir den Mechanismus mit dem Funktionengesetz im Jahr und zweiundzwanzig geschaffen.

00:29:10: Ich kann jetzt niemanden erfinden sozusagen!

00:29:13: Das ist immer ein zweischneidiges Schwert.

00:29:15: ich kann nicht sagen ich liest jetzt jemandem weil ich nur wenn listen will sondern es muss ja wie gerne eine Begründung geben und ich muss das ja auch mit liefern aber hier wirklich mehr noch in diesen Bereich reinzugehen und was die Ermittlung betrifft da uns zu verstärken.

00:29:28: FMA-Überwachung hier auch genannt eben Zusammenhang mit WASP bzw.

00:29:33: CASPs ist eine Überwachung, die für den Bereich nicht finanzsägt und zuständig sind, dass man hier auch die Überwachungen verbessert in Zusammenhang damit.

00:29:43: Und das war's!

00:29:44: Ich hab mir gedacht ich habe einen Abschluss vor, der ist schon jung.

00:29:51: Bisschen drüber aber ich hoffe ich konnte Ihnen einen umfangreichen aber doch knackigen Überblick geben, was die Prüfung sozusagen betroffen hat.

00:29:59: Und es auf jeden Fall gibt's sehr gerne natürlich.

00:30:01: Vielen herzlichen Dank!

00:30:09: Ein wirklich sehr breites Feld, das es hier zu koordinieren gibt in der Breite aber auch natürlich der Ebene von Schulungen bis hin zur Verurteilung.

00:30:17: Wenn Sie jetzt Fragen haben, gerne jederzeit.

00:30:21: Ansonsten haben wir auch im Nachgang noch Gelegenheit im Rahmen der Podiumsdiskussion.

00:30:25: Ich darf jetzt übergeben... Frau Magdalena Praster ist Expertin auch für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in der Finanzmarktaufsicht, in der FMA.

00:30:34: Danke fürs Kommen, schön dass Sie da sind!

00:30:36: Und ja ich glaube eben der Finanzsektor, Finanzmarkt hat natürlich, da historisch stand immer im Fokus von der Geldwärschung und Terrorismus-Finanzierungsbekämpfung und deswegen sind wir auch sehr besonders froh, dass sie heute hier noch speziell zum Finanzmarkt ein Beheimt gegeben

00:30:51: hat.

00:30:56: Ich sage auch Danke für die Einladung.

00:30:58: Herzlich willkommen!

00:30:58: Es freut mich, dass ich auch in so viele bekannte Gesichter tatsächlich schauen kann.

00:31:03: Kurz zu mir, mein Name ist Magdalena Prasse.

00:31:05: Ich habe im Juli, also kurz nach dem On-Site-Visit bei der FMA angefangen und hab den Prozess von dort aus die zweite Hälfte eigentlich erst begleitet.

00:31:16: Warum sage ich das dazu?

00:31:17: Die erste Hälfe war auf der Seite von iOS Six, iOS Seven und iOS Acht.

00:31:21: Also ich war davor in der Financial Intelligence Unit im Bundeskriminalamt Und hab den ersten schriftlichen Teil von dortaus mitgestalten dürfen müssen – ich weiß nicht wie genau man das sagen soll!

00:31:32: Das heißt, ich bin eigentlich mit zwei Perspektiven da.

00:31:35: Jetzt steht natürlich das Sorge der Finanzmarkt-Aussicht dar und ich bin auch dafür.

00:31:38: im Mediat Outcome drei aber vor allem nachher im Panel wird es dann doch bitte im Blick behalten dass sich zwei Perspekten in meinem Hinterkopf haben.

00:31:45: Dann fangen wir schon an Gesamtbild der Prüfung damit wir alle am selben Stand sind.

00:31:49: Wir reden über Immediate Outcom Three also Aussicht über Geldwäscherei und Tourismusfinanzierungsprävention im Finanzsektor.

00:31:56: Warum sage ich das dazu?

00:31:59: oder speziell ich bin immer ein bisschen verhalten mit vergleichen zur vierten Runde, weil wieder Kollege Pink schon angesprochen hat.

00:32:06: Die Prüfmethodologie hat sich geändert zu zwei Jahrzehntzen.

00:32:09: Gott sei Dank vielleicht auch ja.

00:32:10: wir müssen sie immer weiterentwickeln.

00:32:13: Früher war es so dass IO Three sich speziell an die Aufsichtsbehörden des Finanz- und Nichtfinanzsektors gerichtet hat und IO Four war dann der Privatsektor.

00:32:22: das heißt man muss oberflächlichen Vergleichen immer ein bisschen vorsichtig sein, inhaltlich natürlich.

00:32:29: Deswegen bin ich da und mache das heute natürlich.

00:32:32: Wir haben dieses Mal einen Substantial Rating erreicht.

00:32:34: dazu erzähle ich nachher noch etwas.

00:32:36: aber viel wichtig ist wie sind wir überhaupt zu diesem Substantual Rating gekommen?

00:32:40: Woran haben wir gearbeitet?

00:32:41: Sie sehen es ist eine super lange Zeitleiste von acht Jahren die jetzt verkürzt wird wie wir vorher schon gehört haben.

00:32:47: Woran haben wir gearbeitet?

00:32:48: Das lässt sich im Wesentlichen auf fünf Kategorien aufteilen, die auch Teil der letzten Recommended Actions waren innerhalb der Länderberichts der FATF.

00:32:58: Und der erste und meiner Meinung nach fundamentalste Punkt ist definitiv das Risikoverständnis und damit ein hergehend auch der risikopassierte Ansatz.

00:33:06: Warum?

00:33:07: Weil natürlich So wie auch der Länderbericht aufgebaut ist, IO-One beschäftigt sich mit dem grundsätzlichen Risikoverständnis und auch der Risikolandschaft eines Landes.

00:33:17: Das heißt wenn ich nicht weiß was mein Risiko ist tue ich mir vermutlich ein bisschen schwer es zu mitigieren.

00:33:23: deswegen damals auch schon diese Kernanforderung an den Finanzsektor.

00:33:28: dieses Risikoberständnis muss natürlich auch dementsprechend in einen risikopassierten Ansatz übergeleitet werden Diese Erwartungshaltung, die dann auch mitkommt.

00:33:37: Wie findet das Assessment eines risikobassierten Ansatzes statt?

00:33:40: Was erwarten wir uns von unseren verpflichteten Instituten?

00:33:43: Muss oder sollte auch kommuniziert werden, weil sonst weiß niemand was er zu tun hat und dann kommen wir einfach strafen und niemand kennt sich aus!

00:33:50: Das ist nicht ideal.

00:33:51: deswegen Grundpfeiler dafür sind die vier Unschreiben, die Ihnen hoffentlich allen bekannt sind zur Risikoanalyse Sorgfaltspflichten, Meldepflichten und interner Organisation.

00:34:03: In dem Zusammenhang auch, was super wichtig ist, ist der regelmäßige Austausch.

00:34:08: Es ist verschön, wenn wir unsere Sorgfaltspflichten alle einhalten und unsere Rundschreiben auf die Website stellen.

00:34:14: Was aber viel wichtiger ist, es ist der Dialog dazu – nämlich wie machen wir das Ganze so salonfähig, dass unsere beaufsichtigten Instituten wissen, was sie von ihnen verlangen?

00:34:24: Das passiert nicht nur streng formell durch On- und Off-Side-Maßnahmen, sondern auch in diversen anderen Formaten sowie heute zum Beispiel gibt aber auch ganz viele andere, wie die jährliche FMA-Praxistagung.

00:34:37: Es gibt die Geldwäschertagung, die von der FU veranstaltet wird.

00:34:40: Es ist auch Praxisdialoge, es gibt diverse Seminarekonferenzen – also wir sind sehr oft vertretenfeldt mir in letzter Zeit auf unter anderem auch zuletzt genannt Definer!

00:34:52: Das alles muss auch irgendwie bei uns wiedergespielt werden, weil wir Verstehnungs- als natürlich datengetriebene Aufsicht.

00:34:59: ein Pi mal Daumen funktioniert im Regel eher schlecht.

00:35:03: Das heißt, alles was wir natürlich von unseren Verpflichteten verlangen ist schon auch das, dass wir versuchen in Haus so umzusetzen und auch so strategisch umzusetzten.

00:35:14: Dass wir daraus einen Mehrwert ziehen den wir ihnen in der ein oder anderen Art doch wieder zurückgeben können.

00:35:19: D.h.

00:35:20: zwischen Jahrzehntausendsechzehn und Jahrzehrzehnteunzehnzwanzig was passiert ist.

00:35:24: vor allem auch im Einklang mit den Eberichtlinien wurde das Risikotool immer weiter angepasst.

00:35:29: also es gibt grundsätzlich vier Risikofelder, von denen wir sprechen.

00:35:35: Das ist unter anderem das allgemeine Risiko und dann gibt es aber auch Produktrisiko, Kundenrisiko und Transaktionsrisiko.

00:35:42: Vermehrt wurde dann auch als Fokus gelegt auf spezifische Risiken also da denke ich jetzt spontan an Vertriebskanäle zum Beispiel wie fließt das in ein bestimmtes Risiko mit ein?

00:35:54: oder auch wird mit Produktportfolios umgegangen die vielleicht technologisch Schon weiter sind die technologischen Widerschlagfinden, technologische Entwicklung widerspiegeln.

00:36:05: Das alles wurde dann auch in unser Risikoassessment Tool integriert einfach um diesen Standpunkt noch besser klar zu machen.

00:36:11: wir wollen nachhaltig agieren und wir wollen aufsichtbetreiben.

00:36:16: Der dritte Punkt ist sobald wir intern mit unseren verpflichteten ein gewisses Maß an gemeinsamen Nenner gefunden haben Wir möchten dieses Wissen und diese Erfahrung natürlich auch an nationale und internationale andere Behörden weitergeben.

00:36:32: Da ging es vor allem auch um Kooperation mit europäischen anderen Staaten, aber auch Drittstaaten da vielleicht das erwähnenswert.

00:36:40: die regulatorische Anpassung zum Informationsaustausch.

00:36:43: was auch noch erwähnswert ist sind diverse multilaterale Abkommen Teilnahme an EU-Expertengruppen, an Ebergremien, an FATF Working Groups.

00:36:53: An jetzt auch Amler Working Group oder Task Forces.

00:36:56: Wichtig im operativen Teil auch die Teilnahme in AML Colleges oder auch das Hosen von AML colleges.

00:37:04: Ein weiterer Punkt... der mehr in das operative dann umschlägt.

00:37:08: Also ich habe mir angeschaut, zwanzig und zwanzigeinundzwanzig gab es dann auch noch mal einen speziellen Prüffokus, der aus der Prüfung zwanzichsechzehn tatsächlich herrührt, nämlich vor allem im Zusammenhang mit MVTS also Erzahlungsinstitute, E-Geld-Institute und Money Remitter, gab's insgesamt in dem zweijährigen Zeitraum über einundzwantig targeted Aufsichtsmaßnahmen.

00:37:30: Das alles führt dann dazu, dass wir zumindest drei Punkte schon mal gut erfüllt hatten im operativen Sinn die wir seit Jahrzehntausendsehnten als Hausjüngung bekommen haben.

00:37:39: Zwei weitere der unschöneren ist sozusagen die Strafe und die Abschreckungswirkungen von Strafen.

00:37:47: da gab es natürlich die gesetzliche Anpassung der Strafrahmen.

00:37:51: Auf der anderen Seite muss man natürlich dazu sagen, wir erwähnen das auch immer sehr stark die Null-Toleranzpolitik gegenüber Geldverschrei und Terrorismusfinanzierung.

00:38:01: Und der nächste Punkt ist dann natürlich auch Wir wollen aber nicht nur Strafen.

00:38:06: Also es ist für uns nicht getan, wenn wir sagen Wir kommen hin haben eine Feststellung dann wird die feststellung bereinigt und der Mangel behoben.

00:38:14: hoffentlich.

00:38:15: Dann stellen wir eine strafe aus und damit hat sich's für unser ledig.

00:38:17: das soll im ideal Fall Nicht sein und so sehen wir uns auch nicht.

00:38:20: Sondern für uns ist es ganz wichtig ein nachhaltiges Fundament zu schaffen nicht nur bei uns sondern natürlich auch bei unseren Verpflichteten.

00:38:27: Das heißt wir wollen den vollen Rahmen der uns zur verfügung stehenden Maßnahmen nutzen Und ich glaube dass sie sonst Nicht ich glaube, sondern ich weiß, dass uns das im Jahr die FATF jetzt anerkennt.

00:38:42: Der letzte Punkt, wer den Bericht vielleicht schon aufmerksam gelesen hat wird erkennen, dass es ein ziemlich ähnlicher Punkt ist, den wir auch eine ziemlich ähliche Recommendation haben, nämlich Ressourcenaufbau.

00:38:54: Aber der vermutlich merkanteste Ressourcenaufbau im Vergleich zu Jahrzehnten, waren wir dreizehn Komma Fünfundzwanzig Vollzeit-Equivalente und jetzt zum Jahrzehrzehnte haben wir uns fast auf das Doppelte vergrößert.

00:39:05: Das heißt auch da liegt nochmal mehr Gewicht drinnen.

00:39:08: Auch uns ist bewusst wie wichtig dieses Thema ist.

00:39:11: Das sind die fünf Punkte, woran wir gearbeitet haben, die schlussendlich zudem geführt haben was sie alle hoffentlich gelesen haben nämlich dem jetzigen Länderbericht.

00:39:19: und ich glaube es ist ein guter Zeitpunkt um darüber zu sprechen, woran müssen wir noch arbeiten?

00:39:25: Es gibt bei uns dieses wunderschöne Sprichwort nach der Länderprüfung ist vor der Länderprüffung.

00:39:30: Davon träume ich wahrscheinlich noch in zehn Jahren.

00:39:33: und was bedeutet das?

00:39:35: natürlich gehen wir aus einer neuen Länderprüfung mit neuen Recommendations einher.

00:39:41: Das heißt Wir haben zwar einen Substantial Rating und es ist das zweitbeste Rating dass man im effectiveness Assessment bekommen kann.

00:39:48: Man muss aber auch dazusagen Es wird nie ein perfektes System geben und wir sind nicht zufrieden.

00:39:55: Das ist sehr enttäuschend, weil wenn ich eine persönliche Anekdote an den Tag liege darf... Ich kann mich erinnern der erste Update Termin nach der Publikation des Länderberichts mit dem Privatsektor.

00:40:06: Da gab es eine Frage die heißt hat naja jetzt haben wir eher einen Substantial Rating.

00:40:10: das heißt wie können jetzt regulatorisch und bahnführungsstrichen locker lassen?

00:40:14: Das bringt mich immer ein bisschen zum schmunzeln weil man erlaube mir die Analogie Ich fahre auch zwanzig Jahre Auto und hatte noch nie einen Unfall.

00:40:21: Und trotzdem benutze ich ein Sicherheitsgurt, also es ist jetzt nicht so... Es könnte sich mich darauf ausruhen oder sogar zurückrudern sondern im Gegenteil dass wir hier geschaffen haben dieses wirklich starke Fundament.

00:40:33: das sollten wir nicht anfangen wegzubrechen nur weil wir glauben dass wir jetzt ein gutes Rating haben Sondern im Endeffekt steht ja auch das größere Ziel dahinter Nicht nur compliant zu sein, sondern auch eine nachhaltige Entwicklung und eine nach haltige Finanzmarktstabilität zu schaffen.

00:40:48: Sie sehen auf meiner Folie, zentral für uns bleibt natürlich der Austausch mit dem Privatsector.

00:40:53: Aber warum ist diese Folie zwar geteilt?

00:40:55: Weil wir durch die Kompetenzübernahme der Sanktionenaufsicht uns jetzt Gott sei Dank auch mit IOC und IO-elf beschäftigen dürfen.

00:41:03: Das heißt alle Empfehlungen, die vorher schon vom Kollegen Pink angesprochen worden sind liegen jetzt sozusagen in unserer Verantwortung und in der Umsetzung.

00:41:12: Ich werde darauf nur ganz kurz eingehen.

00:41:14: Auf der linken Seite sehen sie aber Jene drei Punkte, die für uns ganz wesentlich sind im weiteren Vorwärts zu Immediate Outcome Three.

00:41:23: Das heißt woran müssen wir noch arbeiten?

00:41:25: Ich habe es schon eingangs erwähnt.

00:41:26: Zentraler Punkt bleibt der Austausch mit dem Privatsektor sowohl für IO three als auch für IO zehn und elf.

00:41:32: Risikoanalyse ist immer so ein Thema.

00:41:35: ja Es gibt immer noch mehr Risikoverständnis zu schaffen weil es gibt immernoch risikopassiertere Maßnahmen.

00:41:40: wenn man kann sich immer man kann immer noch Mehr machen noch mehr Hochrisikofokus legen auch noch mehr Risikopassierteres vorgehen bei Auslandsprüfungen, noch mehr Austausch in Zusammenhang mit spezifischen Risiken.

00:41:52: Wir haben vor kurz darüber gehört Immobilien, Bargeld, Korruption – also auch das sind Themen die uns in Zukunft beschäftigen werden.

00:42:02: Für AO-X und AO-Oilf ist jemand der sich auch schon mit dem Länderbericht aus Jahrtausendsechzehn beschäftigt hat.

00:42:08: Die Empfehlungen für AO-Z und AO Elf jetzt Hören sich sehr ähnlich zu denen an, die wir seit Jahrzehnten schon für iOS Free hatten.

00:42:16: Das heißt, für uns liegt da der Fokus im Moment drauf ein stabiles Umfeld in der Sanktion einen Aufsicht zu schaffen.

00:42:25: Was bringt mich zu dem Punkt, den wahrscheinlich alle am meisten interessiert?

00:42:28: Nämlich woran arbeiten wir gerade?

00:42:30: unter der Prämisse dass wir natürlich während dieses Prozesses, bevor der Länderbericht veröffentlicht wird.

00:42:38: Während dieser Key Recommended Actions auch schon mit dem Assist Country geteilt also mit uns und wir sind nicht ganz unbeteiligt daran diese zu formulieren womit ich nicht sagen möchte dass sie uns aussuchen was in diesem Bericht steht sondern die Prüfer identifizieren bestimmte Lücken im System benennen diese auch und geben uns dann die Möglichkeit so sagen okay was ist für uns umsetzbar?

00:42:59: Und was nicht das für uns nicht umsetzbar ist zentralisiert jetzt von heute auf morgen eine Geldwäsche-Aussichtsbehörde werden mit Nichtfinanzsektor, Finanzsektor und alles in einem.

00:43:11: Das wäre Überschießen auch für die FATF.

00:43:14: das heißt auch wir haben darauf geachtet in den Diskussionen die Empfehlungen die wir bekommen so auszurichten dass sie für uns zwar herausfordernd sind aber nicht unmöglich.

00:43:25: Dass alle unter dem Schirm oder der Grundlage sich gerade vor allem auf europäischer Ebene sehr viel tut, im Rahmen der Amler sehr viel.

00:43:34: Auch sehr viel Input passiert durch Taskforces oder Working Groups innerhalb der Amla und das muss man ein bisschen ins Verhältnis setzen wenn man sagt okay was möchte man national noch umsetzen?

00:43:47: Das heißt weitere Vertiefungen des Geldwäschertf Risikoverständnisses.

00:43:52: ich glaube dass lässt sich ganz leicht damit erklären, wir sind auch jetzt schon in der Umsetzung und in der Taskforce für Risk Factor Guidelines bei der AMLA.

00:44:02: Das heißt früher oder später mit einem neuen Risk Assessment at Union Level wird es zu einer neuen und geabtäteten Version des Risikoverständnisses kommen das hoffentlich auch technische Weiterentwicklung widerspiegelt, dass auch geopolitische Entwicklungen widerspiegelt.

00:44:19: D.h.,

00:44:19: der Punkt ist für uns eigentlich schon In the Making würde ich sagen.

00:44:23: Das soll sich dann widerspiegeln auch in der überarbeiteten Methodologie zur Risikoanalyse.

00:44:28: Das wird dann die Ausläufer sein, von dem was auf europäischer Ebene passiert und operativer Ebene werden das dann die Themen spezifischen und übergreifenden Prüfungen sein.

00:44:37: Worum geht's?

00:44:38: Wir wollen natürlich nicht nur für uns, sondern auch für sie ressourcenschonend arbeiten.

00:44:42: Das heißt Prüfmodule werden auch im Rahmen der Sanktionenaufsicht zusammengezogen und wir werden effektiver, effizienter Vorortmaßnahmen betreiben – nicht nur vor Ort aber auch oft seit.

00:44:54: Einfach um hier möglichst mit geballter Women- und Manpower an die Sache heranzugehen.

00:45:01: Noch kurz zum vielleicht Sankzonenbereich.

00:45:07: Ich habe schon erwähnt, es geht eigentlich vor allem darum ein stabiles Umfeld zu schaffen dem wir Sanktionenaufsicht betreiben können.

00:45:15: Wir bewegen uns in GWTF schon auf einen sehr hohen Niveau, auf einem sehr datengetriebener Niveaux.

00:45:21: Wir haben schon sehr viel Expertise nicht nur bei uns im Haus sondern natürlich auch in den Instituten und Sanktsionenaufsicht ist etwas das wir genau auf dasselbe Level heben möchten.

00:45:31: Das heißt wir möchten vermeiden, dass es eine Zweigleisigkeit gibt harmonisierten Standard auch für sie schaffen.

00:45:39: Und ich glaube, der erste Schritt mit eben der Zusammenziehung der Kompetenz – alles ist bei uns zentral in der Abteilung geregelt – ist, glaube ich, einer der wichtigsten Fortschritte und wir sind eigentlich sehr positiv, dass auch diese Empfehlungen gut umgesetzt werden können.

00:45:54: Und vielleicht dann noch ganz zum Schluss, wie soll ich sagen, Conclusio?

00:46:00: Uns ist sehr bewusst, dass das eine Gruppenleistung ist.

00:46:03: Es ist definitiv kein Einzelleistung.

00:46:05: Also ein Substantial Rating ist schwer zu erreichen und es ist eine gute Bewertung.

00:46:10: Man kann sich auf die Schulterklopfen, sie können sich auf den Schulter klopfen.

00:46:13: Vor allem auch die Personen, die bei den Interviews dabei waren.

00:46:16: Das ist kein einfacher Prozess.

00:46:19: Das macht man nicht von heute auf morgen sondern wie auch eingangs erwähnt sind acht Jahre Entwicklung, die sich jetzt in einem besseren Rating widerspiegeln.

00:46:28: Man kann mal innehalten und stolz auf sich sein.

00:46:31: Der Fehler wäre jetzt zu sagen, okay jetzt mache ich gar nichts mehr weil jetzt müssen wir erstmal alle andere machen.

00:46:36: Die Kette ist immer nur so stark wie eine Schwester's Glied.

00:46:39: und in dem Fall stimmt das wirklich?

00:46:40: Weil Sie sehen wenn es bei IO One mit dem Risikoverständnis hakt dann wirds auch in einer Aufsicht nicht gut laufen und dann wird es auch schlussendlich mit Maßnahmen nicht gutlaufen.

00:46:51: Und dass was sie glaube ich aus dieser gesamten Übung mitnehmen können Kommunikation als A

00:46:57: und O

00:46:57: ist, dafür steht auch die FMA.

00:47:00: Und ich bin überzeugt davon, dass wir den Follow-up-Report in drei Jahren hervorragend überstehen werden.

00:47:07: Vielen Dank!

00:47:16: Herzlichen Dank!

00:47:17: Gibt es Fragen direkt aus dem Publikum?

00:47:21: Wenn nicht dann darf ich... Hinten

00:47:24: wieder

00:47:24: Platz!

00:47:25: Nein aber doch vorne!

00:47:29: Zum Podiumsdiskussion einladen.

00:47:31: also Danke für den sehr spannenden Bericht.

00:47:34: Also eben nach der Prüfung ist vor der Prüffung, die To-Do-Lusten Listenleine nicht kürzer zu werden sondern eigentlich auch länger.

00:47:42: Die verstärkte Followup Prüfungen betrifft sämtliche Sektoren.

00:47:46: oder ist das also dass es wieder in die breit voll umfassend?

00:47:49: Mit kürzeren Brichtspflichten?

00:47:51: Genau, das ist eben in drei Jahren dann schon.

00:47:54: Wunderbar!

00:47:54: Dann darf ich nach vorne einladen Werner Tromsdorfer Abteilungsleiter

00:47:58: in der österreichischen

00:47:59: Notariatskammer Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung.

00:48:04: Und ich darf da zusagen eben vormaliger Bereichsleiter auch in der Finanzmarktaufsicht in der FMA und eben also für Geldwäsche und Terrorismus-Finanzierung... Hatte

00:48:13: mit der Prüfung zu tun bis vor

00:48:14: kurzem.

00:48:17: Darf ich noch herzlich einladen, dass da vorne zu kommen.

00:48:19: Katrin Jostl.

00:48:21: Katrin du bist Leiterin des Bereichskomplexes Ralf Eisenlandesbank, Niederösterreich Wien und auch Geldwäsche beauftragte.

00:48:28: Ich glaube du warst auch intensiv mit der FTL-Fprüfung im vergangenen Jahr beschäftigt und danke dass du heute hier bist.

00:48:35: Ja genau, du wirst dabei sein!

00:48:38: Mitglied des Team Austria.

00:48:40: Und nochmal Andreas Pink und Frau Baster

00:48:44: Danke.

00:48:46: Also gerne noch mal die Aufforderungen ins Publikum.

00:48:50: ich habe natürlich ein paar Fragen vorbereitet aber jederzeit gerne ein Talk von Ihnen gerne interaktiv dazwischen springen, wenn sie nachfragen wollen oder sich etwas interessiert.

00:48:59: Katrin, ich darf mit dir starten!

00:49:02: Vertritts natürlich das Leiter ins Komplexbereich und auch Geldwäschebeauftragte hier einer der größten österreichischen Banken.

00:49:09: Jetzt haben wir viel von der Aufsicht gehört – von der öffentlichen Seite.

00:49:13: Was bedeutet das eigentlich aus Unternehmenssicht?

00:49:17: die FATF-Prüfung, aber natürlich generell Thema Geldweste, Terrorismus, Finanzierung.

00:49:21: Wie muss man sich das auch vielleicht vom Stellenwert innerhalb der reifeisen Landesbank vorstellen?

00:49:27: Wie viel Aufmerksamkeit hat das vielleicht doch vom Vorstand?

00:49:31: Ja, wenn man den Bereich Compliance leitet dann ist eine FATFLänder Prüfung absolut das wo du sagst Absoluter Fokus drauf.

00:49:41: Wir wurden dann dementsprechend natürlich von den Aufsichtsbehörden kontaktiert, man hat das Team zusammengestellt.

00:49:46: also wer sind die Player im Spiel?

00:49:48: Also wen holt man sich da auch natürlich aus dem Finanzsektor, wer soll der Interviewpartner sein?

00:49:53: und wenn wir in den Reifersen kennen ist das Reifelsentuch als komplex aufgebaut.

00:49:57: Also wir haben acht Landesbanken an der Reifasenbank international sehr viele Prämierinstitute knapp dreihundert eigenständige Reifenbanken und dann gibt es noch ein paar andere Institute und dann muss man mal im Reifesensektor Leute ausfindig machen den Reifeisensektor mal vertreten.

00:50:11: Und man muss ganz ehrlich sagen, das war also ich durfte dann im Endeffekt eine von vier Personen sein die zumindest von Reifeissen hier involviert waren in den Vorbereitungen und in den Interviews oder in den Nachbereitungs-, was natürlich auch eine große Ehre ist weil die Erfahrung nimmt dann halt niemanden und da genießt man durchaus auch Vertrauen.

00:50:29: Es war insofern... Also man hat es sehr ernst genommen.

00:50:33: Was ganz wichtig war, ich glaube die Message steht uns in den Kopf gebrügelt wurde Ihr setzt nicht die, die geprüft werden.

00:50:40: Also es ist nicht die Reifers und Landesbanken, die es durch Windy geprüfte wird.

00:50:43: Es ist nicht der, wie die gepüft wird.

00:50:44: Das übernimmt die Aufsee also das übernimmte DFMA beispielsweise.

00:50:48: Das macht nicht die FATF sondern es geht ja darum... den Finanzplatz Österreich im Endeffekt, dass der geprüft wird und das man hier die FATF überzeugt.

00:50:57: Wir machen unsere Hausaufgaben wir wissen was wir tun.

00:51:00: Wir nehmen das Thema Geldwäscheprävention, Finanzanziehungskomplex, Polyforzionsfinanzierungsbekämpfung, Terrorismus-Finanzierungsbekämpfungen, wir nehmen das ernst und wir wissen also wir haben es in Griff.

00:51:09: Und das war das was ich immer im Hinterkopf war.

00:51:11: Also davon musst du die FDF überzeugen.

00:51:14: Dass das jetzt eine Daily Business ist, ist auch klar.

00:51:17: Man kann natürlich mit Büffern umgehen wenn man Kompleins Abteilung ist, dann wird man eigentlich ständig geprüft.

00:51:22: Also egal ob von der internen Revision, von der externen Innenrevision, vom Wirtschaftsprüfern oder von der Finanzmarktrafik, vom BIMF und von der UNB, also man kann Prüfungen.

00:51:33: Man weiß schon im Endeffekt wie das so ist.

00:51:35: aber die FATF prüft eben nicht als Institut sondern in den Finanzplatz.

00:51:39: Das heißt da muss man eigentlich die Flug-Ebene und das Level Warn anders anlegen.

00:51:43: Und immerhin ist ein Team Sport im Endefekt diese FATFL in der Prüfung wenn du nur versuchst zu überzeugen, dass die Landesbank nicht so wie super ist.

00:51:53: Also darum geht es im Endeffekt nicht.

00:51:55: Es geht darum und das war sehr stark in der Vorbereitung auch aufzuzeigen, dass wir gemeinsam funktionieren, dass es einen guten Austausch zwischen der Aufsicht und den Verpflichtenden gibt.

00:52:04: Dass wir nicht nur die geprüften sind von der FMA sondern dass wir eben auch miteinander sprechen uns gemeinsam anschauen was sind die Risiken im Land?

00:52:13: Wie entgegnen wird denn gemeinsam also Partnerseite an Seite Das ist die Aufsicht und das sind wir.

00:52:18: Und da gibt es uns außer im Rahmen von Vorortprüfungen Einzignahmen, gibt's keine

00:52:21: Interaktion.".

00:52:22: Und diese Message musste man im Endeffekt transportieren?

00:52:25: Ja!

00:52:25: Wir vorstellen dass auch diese Ressourcenfrage mitspielt also eben wenn auch personell aufgestockt ist natürlich auch mehr Ressousten für Dialog da.

00:52:34: Ich wollte nur ergänzen sozusagen, das war durchaus, ich stimme hundert Prozent zu so sagen, dass das absolut eine Teamleistung Österreichs war sozusagen.

00:52:41: Für die Interview selbst wars dann eben schon relevant Wer aus dem Sektor kommt, weil auf der einen Seite möchte man natürlich repräsentativ möglichst hoch Management

00:52:51: etc.,

00:52:52: aber auf der anderen Seite sollte ja auch die Expertise transportiert werden.

00:52:55: Natürlich ein CEO einer RBI, der kann das gar nicht in dem Detail wie es die FATF bei einem Interview wissen will und abfragt sozusagen wiedergeben, dass dies unmöglich dazu hat ein viel zu breites Portfolio.

00:53:06: Da irgendwie gerne einen guten Mittelweg zu finden, nicht nur jetzt im Finanzsektor sondern auch aus allen Sektoren Nicht nur repräsentativ, sondern auch die Expertise zu transportieren.

00:53:15: Das war durchaus ... das ist die Challenge, ja?

00:53:17: Aber ich denke, wir können noch kurz den alten FMA-Hut.

00:53:21: Man hat natürlich Vorschläge machen können, wer da interviewt werden soll.

00:53:24: Aber die FATF oder dieses Prüfteam hat schon selber entschieden, wenn sie haben wollen und ob ihnen das passt oder nicht.

00:53:33: Wenn jetzt nur, wenn die FMA erklärt das System funktioniert sehr gut und die Arbeit gut präsentiert aber man dann quasi hinter die Kulissen schaut und sich das ansieht wie es schaut sie im Finanzsektor aus.

00:53:43: Die wären schon noch drauf gekommen weil es mag sein dass ein paar gut ausgesucht sind aber die picken ja dann auch ein bisschen random Institute aus.

00:53:51: also und doch da wird sicher Abstufungen gegeben haben.

00:53:54: dann in der Qualität der Interviews.

00:53:56: aber es geht ja um dieses overall picture.

00:53:59: Das war schön, dass sich das bestätigt hat.

00:54:01: Dass der Einfachaufsicht auch mit dem Finanzsektor offenbar sehr gut akkotiert war und auf gleicher Wellenlänge quasi unterwegs war.

00:54:11: Man kann nicht nur die Muster-Schülern

00:54:13: finden.

00:54:14: Du warst ja auch tatsächlich persönlich vor Ort in Mexiko, ich glaube im Februar bei der finalen Hauptversammlung der FATF wo sozusagen dann auch letztendlich die entscheidenden Versprechungen und Arbeitstermine stattfanden, die über das Ergebnis des Finals entschieden haben?

00:54:29: Wie kann man sich das vorstellen?

00:54:31: Ist das wie eine UN-Hauptversammlung und wer prüft da, entscheidet letztendlich ob Österreichs Ergebnis ein gut oder schlechtes Daumen rauf.

00:54:40: Anstrengend weil Mexico City ist.

00:54:43: natürlich klingt man cool Aber wenn man dann dort funktionieren muss und arbeiten muss, und gechatlegt ankommt das ist halt semi optimal.

00:54:51: Wir sind am Wochenende angereist und schon am Sonntag die ersten Termine gehabt sei es interne Abstimmung im österreichischen Team aber dann auch Lobbying wenn man so möchte.

00:55:01: also noch mit anderen Delegationen mit denen wir noch vorab schon... Also wir haben glaube ich wirklich mit Delegatonen von Kanada USA Australien China Japan auch noch vor ab telefoniert.

00:55:13: Genau

00:55:16: Also, das waren Telefonate eben um auch Themen die vielleicht unklar sind.

00:55:21: Vorher werden sogenannte Key Issues identifiziert also Themen die dann nochmal diskutiert werden in dieser Plenarsitzung und da versucht man das einfach mal zu erklären natürlich Stimmung für sich zu machen aber oft ist es auch... Das sind ja ganz unterschiedliche Juristiktionen wo einfach auch kein Verständnis auf da ist für das österreichische Rechtssystem.

00:55:41: Also, da muss man halt einfach Übersetzungsarbeit oft leisten und dann gibt es eben so genannte Key Issues die in Arbeitsgruppen nochmal diskutiert werden bei dieser Plenarsitzung also eigentlich im Vorgang diese Plenarwoche und dann kommen drei bis vier überleben quasi dieser Themen und kommen in die finale Plenardsitzungen dort sitzen Weil du gesagt hast, UN Generalversammlung so nicht.

00:56:05: Das sind gerade vierzig Mitglieder bei der FATF aber das sind auch sogenannte Regional Bodies also ja Regionaleorganisationen über die quasi die ganze Welt dann abgedeckt ist weil man so möchte.

00:56:17: Infolge diese vierzig Mitgliedstaaten diskutieren und entscheiden über einen Bericht.

00:56:22: Also werden diese Themen noch einmal diskutiert und ja, man sitzt dann da... das ist kein Rundkreis oder so ein Vier-Eck.

00:56:29: Man sitzt dann vorne und schwitzt weil man weiß im Endeffekt nicht was kommt.

00:56:34: also man weiß welche Themen aufgebracht werden aber wie groß der Appetit dann wirklich ist zu diskutieren weiss man nicht.

00:56:40: Man hofft dass es dann wenig ist und dass das Thema nicht nochmal aufkommt.

00:56:44: manchmal wiederholt sich.

00:56:45: Aber jetzt kann auch sein, dass Out of the Blue Themen aufkommen auf die man vielleicht gar nicht so direkt vorbereitet war, aber wo man dann auch erklären muss ein eigenes System.

00:56:54: Vielleicht Unklarheiten, auch Zahlen.

00:56:57: also die Statistiken muss man parat haben weil die gehen im Bericht zu uns und sagen ja sie sehen da so viele Verdachtsmeldungen wurden abgegeben.

00:57:04: wie passt das zusammen mit dem overall rating?

00:57:07: Also es ging dann gut aus für uns und also recht positiv insgesamt.

00:57:13: aber auch da hat man einfach noch viel Erklärungsarbeit eigentlich aus FMA-Sicht nicht mehr, aber dann auch im Nichtfinanzsektorbereich noch leisten müssen.

00:57:22: Und eben ist da ein sehr gutes Teamergebnis herausgekommen.

00:57:27: gleichzeitig also muss man auch so fair sein das einfach ein solides Ergebnis und gleichzeitig... Also es ist kein überragendes, es ist auch kein schlechtes.

00:57:35: Man kann zufrieden sein, aber man muss das glaube ich auch wirklich mitnehmen als Auftrag für die Zukunft.

00:57:41: Ich

00:57:43: darf vielleicht noch ergänzen?

00:57:45: Man stellt sich das immer so leicht vor, ja man spricht halt mit ein paar Delegationen und dann betreibt man Lobbismus für sich selbst.

00:57:52: Aber natürlich hat jede Jurisdiktion auch ihre eigenen Interessen und das meiste Interesse liegt meistens daran.

00:57:59: okay wie würde ich abschneiden im Vergleich zu dem Land dass mich gerade um Hilfe bittet?

00:58:04: Das heißt man muss es ist schon auch ein bisschen Politisch.

00:58:09: Die FATF ist jetzt nicht an sich eine sehr politische Gruppierung, aber man muss dazu sagen, man muss schon noch abwägen und dadurch dass wir einer der ersten Länder waren die geprüft wurden tun wir uns natürlich auch schwer mit dem Vergleich weil was jetzt natürlich in Folge kommt und nächste Woche wieder Plenarsitzung und wir hatten auch jetzt schon wieder Calls für die Länderberichte die nächste Woche verhandelt werden.

00:58:33: Und natürlich, je mehr Länder vor einem geprüft worden sind, desto mehr Fokus gibt es auch und desto meer Möglichkeit gibt es sich anhalten zu können.

00:58:43: Was ist ein Substantial Rating?

00:58:45: Was is'n Moderate Rating?

00:58:46: wobei Moderates natürlich von sehr schlechtes Moderat bis so ein sehr gutes Moderate sehr breit gefächert ist also wesentlich breiter als Low oder Substantual Rating.

00:58:57: das heißt für uns was natürlich in der Vorbereitung schon Schwieriger, würde ich sagen als für die Länder, die jetzt nachkommen.

00:59:05: Weil mit uns gleichzeitig wurden Italien und Singapur geprüft und davor gab es zwei Länderberichte.

00:59:10: Das heißt man muss sich schon sehr gut vorbereiten.

00:59:14: Man muss auch sehr gut seine Argumentationen vorbereiten weil ein reines naja aber im horizontalen Vergleich schneiden wir in diesem diesen Felden besser ab.

00:59:24: das gab's bei uns noch nicht.

00:59:25: dass heißt wir mussten auf unsere eigene unser unsere eigenen Fachkenntnisse verlassen sozusagen.

00:59:31: Und letztendlich wenn ein Land prüft, das weiß ich nicht im non-financial Sektor selbst nicht so gut aufgestellt ist vermutlich dann auch die Prüfung im Non-Financial Sector nicht ganz so intensiv weil sie sich immer im Vergleich sehen oder?

00:59:46: So würde ich das gar nicht behaupten.

00:59:48: Es geht eigentlich viel mehr, also dass das Prüfteam generell ist zusammengewürfelt und natürlich auf die Immediate Outcomes betreffen wir verschiedene Fachbereiche.

00:59:57: Das bedeutet Natürlich sind die Prüfer für die spezifischen IOS kommen aus diesem Fachbereich.

01:00:04: Das heißt es wird jemand außer Strafverfolgung für Straf Verfolgung verantwortlich sein.

01:00:08: Es wird jemand der sich mit Financial Intelligence Units auskennt für die Financial Intelligence Unit verantwortlos sein?

01:00:13: weil natürlich auch Ich kann nicht so eine tiefe Frage, wenn ich mich in der Materie nicht auskenne.

01:00:19: Die Frage würde ich ihr so überhaupt nicht stellen, sondern es geht vielmehr um ... Wo sehen die Jurisdiktionen auch an sich selbst?

01:00:29: Man zieht immer den Vergleich zu sich selbst.

01:00:32: Wie gut wäre ich in diesem Bereich aufgestellt?

01:00:34: Kann ich dieses Rating gut vertreten oder

01:00:37: nicht?".

01:00:38: So ist das eher.

01:00:39: Das ist weniger der Einfluss dann vom Prüfteam.

01:00:43: Wirkt sich dann bei so einer Plenarsitzung, wenn ein Bericht diskutiert ist eher so aus.

01:00:49: Wenn man als Land selbst vielleicht Defizite in einem Bereich hat wird man natürlich nicht bei anderen Berichten sehr angreifig sein sondern nur da wo man selbst weiß man ist top egal jetzt was im letzten Bericht oder wie man es sonst vorher.

01:01:03: Glashausdynamik?

01:01:04: Genau!

01:01:04: Das ist ja die Dynamik, also ich weiß das politische.

01:01:07: Wo gab's denn die meisten

01:01:09: Diskussionsbedarf?

01:01:11: Bei unserem Bericht letztendlich?

01:01:13: Na ja, bei den Key Issus.

01:01:14: Also wir haben Rumsdorf hat gesagt die Key Issues darauf wirklich der Fokus alles andere quasi im Plenum darf ja gar nicht mehr diskutiert werden und in der Gruppe davor, in der Working Group, die davor das schon ein bisschen einschränkt da wird es... also dieses Key Issue Document gibt's eigentlich schon vorher Und die Gruppe schränkt es nur auf die wirklich wichtigsten eben drei vier fünf Themen ein.

01:01:36: Es waren eh die Key-Issues, die diskutiert wurden.

01:01:42: Da kann das Land einmelden, als wir möchten gerne über dieses Thema diskutieren.

01:01:46: Aber natürlich auch das Prüfte.

01:01:47: ihm sagt ich und wir möchten gern bzw.

01:01:48: andere Länder können einmeldern.

01:01:51: Wir möchten gerne darüber diskutieren und so gibt es sich...

01:01:54: Also wenn man sich ungerecht quasi bewertet fühlt, kann man das als geprüftes Land einmeldeten und sagen wir würden das gerne nochmal diskutieren weil wir sehen das anders.

01:02:02: ja und andererseits können Delegationen da geht es dann nach wie viel Kommentare gibt es zu einem gewissen Punkt oder wird das kritisch bewertet?

01:02:10: Im Sinne von, ich meine dann steht öfter ein paar Delegationen schreiben.

01:02:13: Na ja, weil irgendwie das passt eben nicht zusammen da sind schon einige Defizite.

01:02:18: warum ist das jetzt mit Substantial bewertete?

01:02:20: Das müsste vielleicht ein Moderate sein oder umgekehrt und das wird dann zuerst in dieser Arbeitsgruppe noch mal diskutiert und schlussendlich landet das im Plenum.

01:02:28: und zum Beispiel ein Thema war auch im Nichtfinanzsektor dass aus unserer Sicht also als österreichischer Sicht überbewertet wurde Die Immobilienmarkler, die Rolle der Immobilie-Markler.

01:02:38: Weil sie einfach in der Transaktion keine Rolle spielen.

01:02:41: Also die bringen in der Regel Käufer und Verkäufer zusammen aber da fließt jetzt kein Geld also da ist jetzt ebenso wenig Potenzial für Geldwäsche das auch klar machen wie das österreichische System zum Beispiel funktioniert.

01:02:54: Es waren auch Themen im Finanzsektor die einfach aufgebracht wurden teilweise glaube ich Verständnisfragen nicht ganz klar war Das war recht schnell zum Kück erledigt oder auch einfach rechtliche Unklarheiten, glaube ich.

01:03:07: Wie gesagt, das sind unterschiedliche Juristiktionen.

01:03:09: Niemand genießt diese ... Ich meine wie lange ist da?

01:03:12: Zwei Hundert Seiten oder so?

01:03:13: Das ist ein Bericht also keine Delegationen!

01:03:16: ließ das ja wirklich so genau, dass sind zwei Experten in ihrem Feld aber die schauen sich einzelne Bereiche an und haben dann vielleicht einfach Nachfragen.

01:03:24: Und sowas wird dann in großer Runde diskutiert.

01:03:27: Das kann aber schon eine blöde Dynamik für einen Geprüften bekommen wenn eben etwas aufgebracht wird und plötzlich kann man es nicht zu gut erklären also solche Fälle gab's natürlich auch schon, dass es dann Downgrades gibt oder Upgrades oder es bleibt gleich.

01:03:43: Also viel Aufklärungsarbeit, viel Übersetzungsarbeit.

01:03:47: Herr Pink, wenn Sie so sagen jetzt auch noch mal mit Blick auf diesen Zwischenbericht der ja doch eben vielleicht auf einem Basis von offenen Punkten dann bestand oder eben vielleicht Missverständnissen?

01:03:57: Oder was waren denn wirklich die größten Baustellen?

01:04:00: War es überall ein bisschen nachbessern oder gab's nicht die einen zwei größte Themen, die das dann abwenden konnten?

01:04:06: Ich würde sagen erst einmal der Zwischen-Bericht ist ein Produkt sozusagen, dass man relativ rasch nach dem On-Site-Visit erhält.

01:04:14: Das heißt, das ist einfach mal ein erster Eindruck aus dem ganzen vorherigen Prozess.

01:04:19: der schriftliche Prozesse – da beginnt ja schon eine Zeitel vorher vor dem on-site-visit eben für die Technik und Blinds und für die Effektivness.

01:04:27: Und beim on-side visit geht es ja im Wesentlichen darum dass sich die Prüfer das was sie bis jetzt gelesen haben bestätigen lassen bisschen hier und danach fragen ob dies ewiglich so ist sozusagen durchaus versuchen natürlich Lücken zu finden in dem Ganzen was man schriftlich abgegeben hat.

01:04:41: für einfach gesagt Das heißt, dieser erste Preliminary Draft sozusagen, mal abgesenkt davon dass er nicht öffentlich ist.

01:04:50: Ist eigentlich nur eine Momentaufnahme des vorherigen.

01:04:54: Der Prozess geht aber weiter.

01:04:56: man tauscht sich dann in mehreren Runden noch bis zum Plenum.

01:04:59: da gibt es auch ein sogenanntes Face-to-Face Meeting das ungefähr ein zwei Monate vor der Plenarsitzung stattfindet wo wirklich auf die Kernthemen quasi das nochmal eingegrenzt wird eben für dieses Key Issus Document.

01:05:11: Und dazwischen oder vor diesem Face-to-Face gibt es auch noch mal tauscht bei den schriftlichen Berichten nochmal zwischen dem Prüferdem und dem geprüften Land aus, dann gibt's noch eine Schleife die sozusagen feststellen soll oder sicherstellen soll dass eben im horizontalen was natürlich am Anfang der Runde deutlich schwierig ist, die sogenannte Review Prozesse.

01:05:30: da gibt es ein paar Reviewer die lesen sich denn den Entwurfsbericht durch Und ja, müssen dann eben sagen das im Vergleich.

01:05:37: irgendwie wirkt es komisch sozusagen.

01:05:39: Im Vergleich zur Methodologie beziehungsweise zu den Standards.

01:05:41: Warum wurde das so festgehalten in dem Bericht?

01:05:43: Es war einfach gesagt und so.

01:05:45: über die Monate ergibt sich dann immer ein eingeschränkteres quasi klares fokussierteres Bild auf diese wenigen Key Issues.

01:05:52: jetzt würde ich sagen Die größten Baustellen sind natürlich aus Sicht des geprüften Landes ganz klar die schlechten ratings.

01:06:00: da wo man die war geprägt auf vorläufige Ratings und da wo man schlechte Rating hat, da möchte man sich natürlich dann dementsprechend bis zum Plenum verbessern.

01:06:08: Sei es im schriftlichen Prozess, sei es dann eben später ist das Implenum, wo dann eben wieder dieses politische Element dazukommt weil ... Man kann mit den Delegationen sprechen Und wenn die Delegations- oder Delegatonen im Plenuum also wenn man dort den sogenannten Konsensus erreicht Weil das abstehen muss, oder es ist jetzt nicht irgendwie gibt ein Zettel.

01:06:29: Ich weiß nicht, ich glaube bei der UN-Full Sound wird's wahrscheinlich so funktionieren... aber ich war noch nie dort!

01:06:34: Aber da hat dieses Konsensusprinzip,

01:06:36: d.h.,

01:06:37: die Präsidentin muss quasi den Konsensus feststellen und wenn er gegeben ist beispielsweise für einen Upgrade, wenn wir vorher auch gut lobbyiert haben dann mag das vielleicht technisch nicht erst rein so gerechtfertigt sein.

01:06:49: Aber wenn wir politisch gut lobiert haben und es geschafft haben, die anderen zu überzeugen, natürlich geht's Hand in Hand.

01:06:54: Man wird sich schaffen ein absolutes Low wo nichts vorhanden ist, wird man schwer auf einen besseres Rating kriegen.

01:07:00: aber man sagt okay das ist low, wir sehen es nicht als gerechtwertig weil... und das den Delegationen verkaufen.

01:07:06: Nur die Prüfer sehen das halt anders als es prüft ihm, kann man's trotzdem schaffen.

01:07:10: Das sind für uns aus unserer Sicht die wesentlichen Baustellen.

01:07:14: Nur eine kleine Ergänzung ist auch ein menschlicher Faktor.

01:07:16: Zum Beispiel beim Nicht-Finanzsektor war die Prüferin von der portugiesischen Aufsicht aus dem Finanzsektor.

01:07:24: Eine absolut kompetente Person.

01:07:26: aber natürlich ist da vielleicht nicht immer das absolute Verständnis genau für diesen Sektor da.

01:07:33: Das ist jetzt in meiner Ersteinschätzung einer Person, die sich sehr intensiv mit dem Thema auseinandersetzt.

01:07:39: In das Prüfthemen – da stimmt schon natürlich diskutiert ihr das!

01:07:42: Aber es wird dann eben ge-challenged mit den ganzen Delegationen.

01:07:46: Also das ist wirklich nur ein Ersteindruck.

01:07:48: mal im Zwischenbericht und dann geht's ja noch weiter.

01:07:52: Da kann man weiter erklären

01:07:53: usw.,

01:07:54: also das wurde glaube ich ... Ein bisschen dramatischer dargestellt, als es vielleicht tatsächlich war.

01:08:02: Wir haben jetzt eine ganze Interviews

01:08:05: im Rahmen dieser Interviewteams, die der TVF

01:08:08: oder halt

01:08:08: die FDF in Österreich schickt.

01:08:11: Wir werden da auch Journalisten und Medien, die ja sehr, sehr oft Dinge aufdecken zum Beispiel, wenn ich denke jetzt an die Kauserviertasche oder irgendwelche Sanctionsungehungen mit irgendwelchen Immobilien oder plötzlich der Datenschutz genommen wird und

01:08:24: solche Sachen.

01:08:25: Werden da auch Interviews gemacht mit solchen, also mit dieser fünften Kraft?

01:08:32: Wenn ich unten eine erhebe kann nach

01:08:33: oben nichts kommen.

01:08:36: Interviews direkt nicht.

01:08:37: was aber die Prüfer das Prüfteam schon macht ist im Rahmen weil quasi die erste Übung wenn man so möchte, wenn man als Länderprüfer sich mit dem Land beschäftigt ein Verständnis fürs Land zu entwickeln und vor allem für den Risiko-Hintergrund.

01:08:50: Im Netz ich Scoping Exercise, die man ganz am Anfang macht muss eine Scoping-Look gibt auf welche Bereiche fokussieren wir uns überhaupt?

01:08:57: Und im Zuge dessen wird schon sehr, sehr intensiv von den Prüfern die Medienlandschaft sozusagen zum einen betreffenden Land verfolgt.

01:09:05: also die kriegen dann wirklich auch von der FATF oder IVF je nachdem wo sie arbeiten oder von dem bisschen bestellt wurden quasi an Medienspiegel in regelmäßiger Abfolge zu dem Land geschickt, wirklich sehr einschlägig.

01:09:17: Gibt's da was?

01:09:18: Gibt es da Fälle die von den Medien transportieren werden?

01:09:20: also ich würde sagen Es wird sehr stark berücksichtigt weil das merken wir auch wenn die mit uns oder haben wir auch gemerkt Wenn die natürlich bei der Risiko feststellen dieser Scoping Exercise auf uns zukommen und sagen da haben wir was Und das ist aber von uns vielleicht nicht gekommen ist automatisch im großen Prozess.

01:09:36: Natürlich kann auch mal etwas untergehen sozusagen Aber Da wird es schon berücksichtigt, aber Interviews per Saison nicht vorgesehen.

01:09:42: Ich glaube das würde auch den Rahmen im Endeffekt sprengen und vielleicht die Systeme dieses P-Reviews weil man muss natürlich auch berücksichtigten.

01:09:49: Nicht in jedem Land gibt's, auch wenn ihr nicht in jedem EU-Land gibt's frei!

01:09:53: Medien, wie wir wissen und damit sprechen.

01:09:54: Weil das ein bisschen komisch wäre in einem Land wo es vielleicht nicht so stark ausgeprägt ist wenn man dort Interviews führt und die sagen ja es passt eh alles, es passt eher alles weil das alle Staatsmedien sind sozusagen das wird nicht verbringen.

01:10:05: Keine Ergänzung.

01:10:05: ich war nämlich selber mal als Deutschland geprüft wurde vor einigen Jahren quasi FATF Prüfer also von Österreich entstand dann das.

01:10:12: Und natürlich schaut man sich mit den Berichte an.

01:10:14: aber wir haben tatsächlich auch Das war jetzt nicht der Fall, aber damals mit NGOSA wie Transparence International schon gesprochen dann auch in Berlin.

01:10:24: Die schildern halt ihren Eindruck und man kriegt doch ein bisschen klareres Bild.

01:10:28: Das Prüfstil war wirklich von Japan bis USA also für die wäre das glaube ich auch sehr gut einen besseren Einblick zu bekommen.

01:10:34: Aber eben selbst wenn die Prüfer nicht der Landessprache mächtig sind, gibt es bei der FATF auch so ein Median-Screening.

01:10:41: Also man hat auch die FATFS-Seite schnell mitbekommen, dass der Bericht gelegt wurde und hat uns seine am Deckel gegeben oder quasi im BMF drinnen eigentlich?

01:10:48: Das

01:10:50: ist Österreich!

01:10:53: Vielleicht kann ich da noch was ergänzen weil per se du wirst dort interviewt und die wissen ganz genau.

01:11:00: also die kennen die Berichterstattung, die wissen wo die Probleme liegen in Österreich und das hat man gesehen beim Risikofeldern Korruption.

01:11:07: Unser Korruptionsindex hat sich jetzt nicht unbedingt verbessert.

01:11:10: Das ist ein riesiges Thema in Österreich, da kann man drüber schweigen oder eben nicht.

01:11:13: Ich finde mir große Fände vor uns auch offen anzusprechen, dass wir haben ein gewisses Thema und auch, dass man eine gewisse Nähe in den Osten hat gerade wenn es in Richtung Sanktionskomplex geht, in Richtung Russland, Ukraine

01:11:26: usw.,

01:11:26: also das braucht man und das muss man auch der FATF sagen – Wir kennen unsere Risiken!

01:11:30: Das hilft ja nicht für nur sagst du, wir haben kein Problem mit Russland.

01:11:34: Wir haben kein problem mit Bargeld.

01:11:35: Also das werden Sie die nicht glauben, sondern du musst ihnen darlegen.

01:11:39: Wir kennen die Risiken und wir haben ganz viele Sicherungsinstrumente, Maßnahmen wie wir die Risik managen.

01:11:45: Und das ist das was sie natürlich da abfragen und das gleiche was sie auch machen.

01:11:48: Sie schauen sich an also die Interviewpartner gab es hier Straf- und der Finanzmarktaufsicht.

01:11:53: Gab's hier im Endeffekt Verwaltungstrafverfahren?

01:11:56: Und die fragen dich auch ihr lieber Landesbank gehabter Strafer wegen Geldwäsche Themen bekommen jetzt geprüft wurden?

01:12:02: Was sagt sie dazu?

01:12:03: Sie wollen dann auch das Verständnis abfragen, findet man jetzt gut.

01:12:07: Natürlich findet man es nie gut, wenn man gestorfft wird.

01:12:09: Ist gar nicht.

01:12:10: Aber natürlich auch wenn wir sagen würde, dass ist eine Blödsinn- und DfMart vollkommen überschließend und das stimmt alles nicht und vollkommen ungerechtfertigt, wird das auch darauf hindeuten, dass irgendwas nicht rundläuft.

01:12:20: Also hier zu sagen ja, wir haben eine Prüfung gehabt, wir hatten unter Umständen unsere Hausaufgaben nicht zu Hundert Prozent immer toll gemacht aber uns ist angekommen Wir haben daran gearbeitet und jetzt sind wir im Griff.

01:12:30: Das ist im Endeffekt das, was Sie schon abfragen auch in den Interviews.

01:12:34: Also darauf musst du auch vorbereitet sein und vielleicht noch ergänzen, was ganz wichtig war um die Missverständnisse weiter auszuräumen oder mal noch zu sagen wo ihr das richtig verstanden?

01:12:42: Es ist schon so wenn Du dort ins Interview gehst sitzen da ganz viele Personen, die kommen aus den unterschiedlichen Ländern, das sind Italiener, Portugiesen, Belgier, was er immer... Und die Sprache ist Englisch!

01:12:53: Die versuchen alle zu sprechen, sie sagen es bewusst versuchen weil für die meisten nicht die Muttersprache.

01:13:00: Und im Endeffekt, also wir machen gelbeste Prävention auf Deutsch.

01:13:03: Ich sag's jetzt wie sie ist.

01:13:05: Wir reden mit der FMA dazu und können die FMA ganz gut erklären, wie unsere Prozesse funktionieren in Teil, wie wir die Risiken managen aber versuchen das mal auf Englisch wenn du es nicht gewohnt bist zu tun.

01:13:14: Und da, wenn dann noch Fragen kommen, versuch einmal die wirtschaftliche Eigentüme Identifikationen mit komplexen Truststrukturen verständlich auf den Punkt gebracht, der FATF zu übermitteln dass du es im Griff hast.

01:13:24: Und ich glaube daraus können sich auch Motorenständen irgendwie Missverständnisse ergeben oder viel Interpretationen Und ich glaube, das ist schon ein wesentlicher Faktor, den es zur Berücksichtigen gilt.

01:13:34: Auf beiden Seiten – sowohl beim Prüfteam als auch im Interviewten also sprich man tatsächlich die gleiche Sprache.

01:13:40: Also viel Aufklärungsbedarf eben und doch vieles, dass doch nicht so schlecht anscheinend ausgesehen hat.

01:13:47: Wie würdest du das jetzt sozusagen auch aus Finanzsektor Sicht beurteilen?

01:13:50: Hat dich dann das Ergebnis letztendlich das zweitbeste für den Finanzbereich überrascht oder war das eigentlich eher erwartet wenn man es schafft, das richtig zu erklären?

01:13:58: Ich habe es gehofft, dass wir es schaffen auch das dem Prüfteam zu zeigen.

01:14:02: Dass wir sehr viel investiert haben in den letzten Jahren.

01:14:06: und was haben wir getan?

01:14:06: Also die Compliance-Organisationen, die Systeme.

01:14:09: da ist schon ordentliches Investment betrieben worden.

01:14:11: Auch die Awareness ist eine andere auch beim Management.

01:14:14: also deswegen hab ich es natürlich gehoft, dass man davon überzeugen können dass wir das Finanzsektor hier das Thema ernst nehmen und dass er im absoluten Fokus ist.

01:14:23: vor dem Jahr sind wir sehr zufrieden mit dem Substantial.

01:14:27: Aber ich sag's immer, wenn du Compliance machst.

01:14:30: Wenn du Geldwäschepräventionsmarsch.

01:14:31: Du bist immer on the journey!

01:14:33: Du bist im Ort unterwegs und du wirst nie immer noch mal ein Parkplatz zu dich hinparken und sagen super, jetzt hab' ich alles erreicht.

01:14:39: Und alle meine Risiken sind mitigiert und verdiene ich nur mehr Geld.

01:14:46: Das funktioniert einfach in Compliance und in der Geldwäscheprävention nicht.

01:14:50: Also es wurde auch mit der Reine von Begleitgesetzen natürlich auch hergegangen.

01:14:54: die FATF-Prüfung eben auch das... FDF Prüfungsanpassungsgesetz, wo dann immer auch die Kompetenzverschiebungen zur FMA kamen.

01:15:01: hinsichtlich der Finanzaufsicht.

01:15:03: Frau Paster Sie haben sie ja schon erwähnt also eben nach der Prüfung ist Vorderprüfung.

01:15:08: wenn sie jetzt nächsten Monat in einer Compliance Abteilung an der Bank anfangen würden was werden denn jetzt so?

01:15:14: die Praxistips vielleicht die sie jetzt auch im Zuge dieser gesetzlichen Änderungen mitgeben würden?

01:15:20: worauf würden sie den Fokus legen?

01:15:21: Ja Ich erinnere nochmal an mein Eingangsstatement, dass ich eigentlich zwei Hüter auf habe auch von der Strafverfolgung nämlich.

01:15:28: Es ist in Wahrheit ... es ist ein Nie stehen bleiben in einer Geldwäscheprävention.

01:15:32: Also man kann's sehr gut mit der FATF die Analogie setzen weil es kein Sprint sondern es ist einen Marathon und es gibt viele Ertappen, es gibt viel woran wir arbeiten müssen.

01:15:43: Ja, wir haben einen Substantial Rating.

01:15:45: Ich glaube wir haben eine superfundamentale Basis auch mit dem Dialog mit den verpflichtet also sowohl mit dem Finanzsektor als auch mit uns als FMA.

01:15:54: die Kommunikation funktioniert.

01:15:57: generelle Tipps sehr schwierig sich schon darauf fokussieren sein eigenes Risiko Appetit zu kennen.

01:16:04: wenn ich mein Risiko einschätzen kann wenn ich weiß wo geht mein Risikopetit hin und dementsprechend die risikometägerenden Maßnahmen setzen kann, hilft mir das natürlich ungemein nicht nur bei der FMA sondern auch in meinem allgemeinen Geschäftsbetrieb.

01:16:22: Wenn ich in einer Komplexabteilung anfangen würde – bin da redundant tatsächlich?

01:16:27: Natürlich schon den Fokus an das greater Goal zu setzen!

01:16:31: Ich habe es vorher schon erwähnt.

01:16:33: Natürlich versuchen wir im rechtlichen Rahmen zu bleiben so eine tickte Box Exercise sozusagen zu machen.

01:16:41: Wir haben unsere rechtlichen Vorgaben erfüllt, aber für mich persönlich ist Geldwäschepräventionen super viel mehr.

01:16:47: Also da geht es für mich und das ist vielleicht einfach so aus der Strafverfolgung.

01:16:51: Es geht in Wahrheit darum einen Integern Finanzplatz zu schaffen und die zu schützen, die sich vielleicht nicht so gut auskennen, die nicht soviel Wissen haben, die vor allem auch in Betrugsmodellen nicht besonders versiert sind.

01:17:05: Also es geht im Endeffekt immer darum, die Personen zu schützen, die nicht so viel wissen haben wie wir.

01:17:10: Weil wir – so ehrlich muss man sein – beschäftigen uns halt twenty four seven mit Geldwäscheprävention.

01:17:14: zumindest ist das bei mir so und da ist es schon auch wichtig erstens das Thema transparent zu machen und zweitens auch das Thema so aufzubereiten noch in meinem Institut umzusetzen dass es nachhaltig ist und nicht nur ein tick the box exercise.

01:17:30: Ich

01:17:30: habe eine konkrete Frage gestern, weil ich meine Unternehmen in Beamtung sind ja jetzt mit diesem Thema konfrontiert.

01:17:36: Die müssen extrem aufrüsten und es sind viele neue Regeln jetzt entstanden die relativ frisch sind.

01:17:41: Jetzt kommt die Amla dazu

01:17:43: wo noch mal auf der EU eben

01:17:45: angeglichen wird.

01:17:47: Wie sollen Unternehmen damit umgehen?

01:17:50: Wo jetzt Geldwäscheprüfungen

01:17:51: entstehen

01:17:52: für Fälle, die aus den Sechzigern, Siebzigern-Achtziger teilweise entstanden sind?

01:17:56: das heißt selbst klassische Beispiel Man hat Goldmünzen gekauft und muss jetzt nachweisen, dass er die gekauft hat.

01:18:05: Jetzt gibt es tatsächlich einen Fall von der Bank, da hat die Person tatsächlich Rechnung bis in die Sechzehke und dann kommt aber eben ... Die Geldwäscheprüfung sagt ja, jetzt muss sie auch noch

01:18:17: ihren

01:18:20: Nachkommensabfall liefern.

01:18:22: Hat die Frau halt nimmer.

01:18:24: Ich meine irgendwann Ist es ein bisschen absurd, oder?

01:18:27: Eigentlich haben wir

01:18:28: in Österreich, glaube ich,

01:18:29: eine Dokumentationsprison von zehn bis sieben Jahren.

01:18:35: Wie sollen Unternehmen

01:18:37: banken, das jetzt managen?

01:18:39: Das Goldmünzen-Thema ist sehr beliebt, dass diese Frage... Ja!

01:18:42: Nicht immer alles ins lächerliche Team

01:18:44: sondern wirklich

01:18:45: mal ganz konkret weil ganz viele kleine Unternehmen eben nicht mit einem Team von zehn Leuten Compliance Haben.

01:18:54: diese Probleme jetzt?

01:18:56: Ja, ich verstehe auch die Sorge vielleicht um nochmal ganz in den Anfang der Frage zu springen.

01:19:02: Es gibt jetzt auch diesen Harmonisierungsbedarf auf EU-Ebene und natürlich sind wir als FMA doch super stark vertreten in diversen Taskforces & Working Groups – ich habe es vorher schon, ich glaube zwanzigmal gesagt!

01:19:14: Wir versuchen... nicht nur unsere eigenen Interessen zu vertreten, sondern natürlich auch die Interessen der Institute.

01:19:21: Weil wir uns diesen Problem auch bewusst sind!

01:19:23: Es ist nicht so es würde Ressourcenaufbau oder der Ressursenmangel eigentlich nur die Institute beschäftigen, sondern das liegt bei uns genauso.

01:19:31: Auch Wir müssen dem Aufwand gerecht werden, der auf europäischer Ebene entsteht.

01:19:36: Auch wir müssen dem aufwandgerecht werden Input immer zu liefern.

01:19:40: Also man stellt sich das immer so vor als würden wir dabei zuschauen, aber das tun wir nicht.

01:19:46: Wir bringen uns sehr aktiv in diverse Arbeitsgruppen ein und sind auch sehr aktiv an dieser Ausgestaltung mit dabei.

01:19:54: Und wir sehen natürlich dass es einen solchen Bedarf gibt.

01:20:03: Wir sehen das Problem und versuchen dementsprechend auf europäischer Ebene zu uns aktiv zu beteiligen und auch diese Probleme sichtbar zu machen.

01:20:17: Auf der anderen Seite muss ich sagen, wie ich vorgesagt habe, jede Kette ist noch so gut als eine schwächste Sklid.

01:20:25: Und wenn mich dann irgendwann anfangen mir zu überlegen bei welchen Instituten schaue ich nicht so genau hin?

01:20:31: Bei welchen instituten lasse ich mittelherkunftsnachweise zum Beispiel ein?

01:20:35: kleines Institutessen können wir das nicht so lückenlos machen wie sonst ein größeres Institutess könnte.

01:20:41: Das würde ja auch an unserer Glaub Würdigkeitszweifeln lassen, weil wir möchten natürlich einen Standard gesamt für den Finanzmarkt setzen.

01:20:50: Und das ist glaube ich das was man daraus mitnehmen muss und dass es auch im Zusammenhang mit dem was sich vorgesagt hat, man muss einfach sein eigenes Risikoverständnis kennen.

01:21:00: Weil wenn ich mein Risiko nicht mitigieren kann, muss ich mir halt überlegen... Passt dieses Risiko dann für mich und mein Unternehmer?

01:21:06: Ich würde den Gedanken sehr gerne aufgreifen, eben auch mit dem kleineren Verpflichteten.

01:21:10: Bernhard du warst eben zuvor für die FMA tätig dort im Bereichsleiter jetzt bist du teilweise bei der Notariatskammer was ja eben strukturell sich ganz stark unterscheidet eben nicht Komplex Abteilungen mit zehn-zwanzig Personen in der Regel dann strukturell aufweisen wird wie.

01:21:26: Ich muss natürlich jetzt nicht für den gesamten Nichtfinanzsektor entsprechen, aber das ist doch repräsentativ.

01:21:31: Was sind da die Anforderungen?

01:21:33: Vielleicht kann man seitlich welche Maßnahmen sind gesetzt und was fordert man jetzt auch als Vertretung von der eigenen Branche?

01:21:40: Naja also vielleicht kann ich da eh ein bisschen des Goldmünzen-Themaes... Also ich verstehe das auch total in der Praxis immer ein bisschen schwierig wenn man jetzt den Fallen nicht ganz konkret kennt weil es muss... Das heißt ja auch nicht dass das Institut das dann ganz korrekt Macht oder Hand habt.

01:21:57: Es muss halt nachvollziehbar sein, wenn ich von irgendeiner älteren Dame, die vielleicht Mindestrentenerin ist und mit Goldmünzen im Wert einer Million kommt oder so, vielleicht kommt denen das dann skeptisch vor?

01:22:07: Ich kenne nicht den genannten Sachverhalt, dass es mühsam ist, verstehe ich!

01:22:11: Ich gebe Ihnen auch recht, es wird immer mehr.

01:22:13: Es wird immer unübersichtlicher.

01:22:15: Das Thema hat massiv Fahrt aufgenommen also an Regulatorik.

01:22:19: Die Rätsreihen inhaltlich vielleicht per se ändern sich gar nicht so viel als bei den Sorgfaltspflichten jetzt wenn man's so nimmt.

01:22:25: aber an Produkten jetzt amlerseitig was da an Level zwei also Guidelines Regulatory Technical Standards was da jetzt alles getraftet wird mit unglaublich vielen Arbeitsgruppen ist er Wahnsinn, muss man ehrlich sagen und vor allem innerhalb sehr sportlichen Fristen.

01:22:42: Weil das ist halt vorgegeben, Kommissionsseitig – und das versucht man jetzt umzusetzen ob da….

01:22:47: Das sehe ich jetzt nämlich schon als nur drei-Jahr-Kamera quasi kritisch.

01:22:52: Da dürfen zum Beispiel sogenannte Self Regulatory Bodies also wie eine Kamer, das ist gar nicht teilnehmen an den Arbeitsgruppen weil Das ist ein Sonderfall.

01:23:01: Man ist auch Aufsichtsbehörde, man ist Vertretung – also das ist ja….

01:23:06: Man ist aber auch selber verpflichteter.

01:23:07: Also ich nicht!

01:23:08: Ich bin nicht Notar, aber die Notare in den Länder kann man sich in den sogenannten Revisionen gehen und prüfen hin.

01:23:13: Das heißt es ist so ein quasi Interessenskonflikt wenn man so möchte.

01:23:16: Man is einerseits verpflichtet, aber auch aufsichts Behörde.

01:23:19: Deswegen ist man da nicht dabei.

01:23:21: Wird aber der Qualität nicht heben dieser Produkte?

01:23:24: Muss man glaube ich ganz ehrlich sagen.

01:23:27: Jetzt kann ich nur sagen, für den Nicht-Finanzsektor kann ich allgemein eh nicht sprechen.

01:23:30: Da ist es sehr heterogen aber im Notariat zumindest das Thema angekommen ist und das jetzt schon sicher seit Jahren.

01:23:37: also man merkt da ist eine Awareness dafür das Thema traditionell.

01:23:42: leider ist der Nicht-finanzsector immer schwächer.

01:23:45: also ich glaube ich hätte global noch nie anders gesehen Ist einfach auch, weil das Thema älter ist im Finanzsektor.

01:23:51: Also da hat schon in den neunzigeren Fahrt aufgenommen mit der Gründung der FATF – das war zuerst fokussiert – Finanzsektor.

01:23:58: Das wurde erst später auf dem Nicht-Finanzsektor und mit den Geldwäscherichtlinien EU auf die Nicht-finanzsekte ausgeweitet plus strukturell anders, weil große Entitäten, Banken wo zumindest doch vielleicht ein paar Leute sich mit Compliance beschäftigen können kleine Entitäten einen Juwelierhändler, ein Notar, Einzelkämpfer ein Tagesgeschäft und soll nebenbei auch noch quasi sich um Geldwäsche-Vorgaben kümmern.

01:24:22: Das macht schon mal schwieriger natürlich für den Einzelnen, was wir machen intensiv in der Notariatskammer als einerseits im Awareness Raising generell mal für das Thema ich glaube dass ist oft das wichtigste Risikopassierter Ansatz vielleicht doch gleich mal in der Klienten Annahme was kommt mir komisch vor was nicht weil dann kann man glaub ich schon dann kann zumindest die Leute weg schicken Problemen, wenn sie dann woanders hingehen.

01:24:45: Es wird immer mehr, ja das stimmt also da viel mit Schulungen arbeiten und das bestmöglich begleiten, die den Notariatskammer hat er sich... mehr auf dieses Thema gesetzt, auch eine eigene Abteilung was auch nicht selbstverständlich ist.

01:24:59: Noch nicht.

01:24:59: zumindest in Nichtfinanzsektorbehörden ist das sehr engagiert auch national wie international sich mehr einzubringen.

01:25:06: wir basteln gerade eigentlich ein Nachbau des FMA-Daten basierten Risikoanalyse dass wieder sehr viel mehr... Wir haben schon viele Daten von den Notaren aber das wird dann noch mehr generieren und dann das viel besser Risikoanalysen stellen können und dann auch fokussierter prüfen gehen können.

01:25:25: Jetzt wird es sehr periodisch, gibt's Anseitprüfungen wo AML ein Element ist – das gibt da noch Art Hoc wenn es irgendwelche Ungereimtheiten gibt.

01:25:35: also man probiert das ist jetzt eine riesen Challenge.

01:25:38: wir sind keine große Abteilung allein nur verfolgen was der Dauernd kommt von Amlers Seite und das zu kommentieren.

01:25:45: Es gibt einen Dachverband auf europäischer Ebene.

01:25:48: so viel zum internationale Zusammenarbeit, also man probiert das schon.

01:25:52: Aber natürlich dass das dann beim End-User ankommt, beim Notar oder notar

01:25:58: ist

01:25:58: auch schwierig.

01:25:59: plus eben die haben andere Themen, die sie auch sehr interessieren wie man Geld verdient.

01:26:04: und dann das Kompleienz ist halt überall ein lästiges aber notwendiges Thema.

01:26:09: Also es ist nicht super beliebt, aber ich glaube man ist da zumindest am richtigen Weg.

01:26:14: Noch zwei Fragen noch aus dem Publikum?

01:26:19: Wie funktioniert eigentlich jetzt im Sanktionenbereich

01:26:22: die internationale oder die u-weite

01:26:25: Zusammenarbeit zwischen den Behörden?

01:26:27: und das Absprechend, welches Level

01:26:30: man hier

01:26:31: anwendet?

01:26:31: Oder welchen

01:26:32: Best Practice denn man kann hier anwenden.

01:26:34: Weil die FMA halb des Sanktsionsprüfungs seit dem Jänner-Zwerden-Sechsundzwanzig hat.

01:26:42: Wir sind zum Beispiel eine Bankengruppe in zehn europäischen Ländern tätig

01:26:47: Und das sind auch

01:26:48: sehr wohl Institut, die aufgereizt in den letzten Jahren Prüfungen gehabt haben.

01:26:52: Auch im E-Mail-Pulphongensaktionsprüfung und da komme ich jetzt dem Zuge der

01:26:56: Anforderungen schon drauf.

01:26:57: Wir dürfen uns ja auch austauschen wenn wir gemeinsam mit Kunden haben.

01:27:00: Das ist ja die Zielung.

01:27:01: Da erfängt man natürlich die Hand, die den Hauptpfundenkontakt hat unterlagen.

01:27:06: Das darf man

01:27:07: ja im Zug der

01:27:08: Kunden geben als die Anforderung.

01:27:10: Und dann kommt man drauf!

01:27:12: Ich brauchte das nicht.

01:27:13: Wir

01:27:13: sind der letzten Tag um nicht so genau gefragt, die müssen die

01:27:17: Eindümer schaffen unter einem

01:27:19: bestimmten Prozentsatz und nicht erfassen, dass es keine Anforderungen gibt oder wenn es um bestimmte neue Antworten geht.

01:27:27: Wir versuchen hier ein Verständnis zu bekommen,

01:27:29: weil es auch

01:27:30: wenn mein kleines Institut in Österreich ist, hat man halt nicht die Ressourcen.

01:27:35: Man versucht das Ganze dann schon

01:27:37: bei sich

01:27:37: im Unternehmen durchzuproxen aber es fehlt einem dann auch, weil man ja von der Trusche auch vermüft wird.

01:27:43: Die freuen sich zwar – ah, ihr seid so genau!

01:27:47: Aber wenn man erzählbar eben was von einer Probe braucht, dann ist das Verständnissoft nicht so da, dass immer früher noch mal gesagt, solange Banknet

01:27:54: geprüft worden ist

01:27:57: Zähnen, die Aussagen von diesen Banken dann nicht.

01:28:00: Ist auch noch jetzt eine Prüfung schon mal gekopft hat und die sagen dann nein es wurde nicht so genau gecheckt von der Behörde.

01:28:07: Die Ideen war das nicht wichtig weil das ist nur dem Lugesetz genauso drinnen oder dass es nicht in den lokalen AML-Gesetzungen ist.

01:28:16: Wie sehr versuchen Sie?

01:28:17: Weil ich habe ja auch gesehen internationale Zusammenarbeit ist eines

01:28:20: der wichtigen

01:28:21: Sachen.

01:28:21: Der Nichtbenahnsektor ist eins der Dinge, die man

01:28:26: mehr

01:28:26: intensivieren möchte.

01:28:27: Wie sind Sie da?

01:28:28: Dadurch dass sie jetzt mit der Neuübernahme des Sanctionskompetenz, das quasi frisch starten können... wie sind Sie denn da

01:28:37: in der Zusammenarbeit mit den Lübeerben

01:28:40: bzw.

01:28:41: eher mit dem Nationalbühnen der anderen Staaten auf einer schönen Dacke?

01:28:47: Möchtest du was

01:28:49: zum Reckbuch machen?

01:28:50: Ich kann es nicht auch

01:28:51: versuchen.

01:28:52: Also ich tut mir leid, weil ich auch den alten Hut ein bisschen aufhabe.

01:28:58: Sie reden jetzt von Finanzsanktionen oder speziell?

01:29:00: Ja ja, aber das ist schon... Das verstehe ich, weil das Thema eigentlich gibt es doch schon länger theoretisch, aber es hat dann natürlich seit Jahrtausendzweiundzwanzig total Fahrt aufgenommen und dann ist das eigentlich sehr explodiert das Thema einfach mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine.

01:29:19: Das heißt man kann schon sagen dass das Thema wirklich diese Aufmerksamkeit bekommen hat, ist relativ frisch.

01:29:25: Und war eigentlich aus FMA-Sicht ganz interessant und es ist schon lange mit der Antigeldwäsche beschäftigt.

01:29:30: Da ist mittlerweile EUweit international viel, also Arbeitsgruppe, Zusammenarbeit, Austausch noch ein Nöcher – natürlich kann man das noch weiter ausbauen!

01:29:43: Das war ja bislang bei den Kolleginnen und Kollegen von der Nationalbank für dem Finanzsektor.

01:29:48: Als das so diese Übergabe auch stattfand hat mich besonders auch der internationale Bereich interessiert, wie da also der Austausch funktioniert.

01:29:56: Auch bei Unklarheiten Rechtsfragen, wie man da vorgeht und das ist noch sehr ausbauffähig.

01:30:04: Ich glaube auf Kommissionsseite hat man einfach sehr schnell Arbeitseinheiten aufgebaut.

01:30:10: Hat das auch mitbekommen dass dann Dinge versandene ein bisschen anfragen auf Kommissionsseite.

01:30:16: Man ist aber nicht untätig, also es gibt von den Aufsichtsbehörden letztes Jahr war das noch unter Ägypte der Nationalbank informelle Austauschformate wo man sich trifft.

01:30:25: Also da war sie eben in Wien ich glaube dieses Jahr jetzt ist es eh bald in Rom.

01:30:29: Also man fossiert das jetzt schon sehr und da harmonisiert davor zu gehen.

01:30:34: Aber Ich bin schon bei Ihnen Und kann mir gut vorstellen dass da einfach noch sehr unterschiedlicher rangehensweise national jetzt zumindest Leider gibt

01:30:42: es.

01:30:44: Noch eine zweite Frage?

01:30:46: Ja, über die Nike.

01:30:47: Wir haben ja sowieso was irgendwie so vermisst hier immer wieder mit den Diskussionen.

01:30:52: Hauptsache erst mal wenn

01:30:54: ich glaube bin gesehen ist feim dass

01:30:56: wir in der Stadtverfolgung

01:30:59: unsere Themen erwähnen und das Tagesabend.

01:31:02: Und für mich ist es halt immer

01:31:03: bei

01:31:04: uns als für die Meinung endiert.

01:31:06: Hier unternehmen müssen

01:31:07: wir das Risiko

01:31:08: Verschreibnis

01:31:09: abenden

01:31:09: können.

01:31:11: Das haben wir mittlerweile ja vor allem in Österreich.

01:31:13: Wir arbeiten die Dichtin zusammen

01:31:15: und ich sehe

01:31:15: mal auch, weil es in den Zitronepieter

01:31:17: ist

01:31:17: dabei.

01:31:19: Bei uns fehlt's glaube ich dann der Genereintest und das fehlt noch in den ganzen neuen Erfordernen.

01:31:25: Was passiert dann schlussendlich am Ende wenn ich eine Person identifiziert habe?

01:31:30: Die aus meiner Sicht ein Risiko darstellt

01:31:32: wo ich sage

01:31:33: da könnte ich irgendwas

01:31:35: nicht passen.

01:31:35: jetzt haben wir die Möglichkeit der Meldung wie sie nach.

01:31:39: Das haben wir vorher auch gesehen und

01:31:40: gelesen,

01:31:41: dass dort massiv als der so neue Enquase ist.

01:31:44: Ja das

01:31:44: heißt, in dem

01:31:46: Fall sind es noch in den acht oder vierzeig

01:31:48: Stunden völlig unrealistisch da, wenn jemand was anschaut, die zur Staatsanwaltschaft

01:31:52: etc.,

01:31:53: nicht die

01:31:54: Kollegin aus der Presse hat glaube ich auch eine wirklich richtige Frage

01:31:57: gestellt

01:31:58: und

01:31:58: zwar, wie weit muss man dann auch zurückgehen?

01:32:01: Wir wissen auch, selbst wenn wir zurück gehen, die strafrechtliche Verjährungsfristen eingetreten

01:32:07: sind.

01:32:08: Selbst wenn man melden, selbst wenn man draufkommt

01:32:10: kann man

01:32:11: den gar nicht nachgehen.

01:32:13: Sie haben auch mehr von Bedrohung.

01:32:14: Sie kennen das an

01:32:15: der anderen Seite.

01:32:16: Sie wissen auch, dass sie seitlich die Streitbefugungsbehörde und was

01:32:20: gewisse Informationen

01:32:21: auch unwahrbar sind, die aber wer gesetzt melden

01:32:24: müssen.

01:32:25: Und am Ende des

01:32:26: Tages aus meiner Sicht kann es nicht die Lösung sein

01:32:28: zu sagen,

01:32:29: ich will ab nur vierzehn

01:32:30: Stunden Zeit, wenn mich's

01:32:32: zurückfühlt,

01:32:33: dann zahl' ich raus um

01:32:34: sich den Kumpel los zu

01:32:35: machen.".

01:32:35: Sie haben es auch so schön

01:32:36: formuliert!

01:32:37: Da steht's fest, dann drehen wir den Kunden

01:32:40: ab.

01:32:40: Wo geht er hin?

01:32:41: Jetzt gehst du

01:32:43: zum nächsten.

01:32:46: Wie stehen mal immer die Frage

01:32:49: dort,

01:32:49: das ist nämlich für

01:32:50: mich dann das Thema Geldpläschchen wirklich relevant.

01:32:53: Dass alle unser Risiker bewusst sind haben ja aber uns fehlt es aus meiner Sicht dann dort wenn ich ihre Risikoree erhoben habe und wenn ich einen Verdacht geäußert habe was passiert?

01:33:05: Jetzt bin ich so auch in den neuen

01:33:07: Verwandlungen.

01:33:08: Und das ist, glaube ich, ein Silke.

01:33:10: und da

01:33:11: zu jetzt

01:33:12: meine Tagelfinale wird sich da etwas ändern werden auf die Österreich-Gesetze, die es in der

01:33:17: Englisch bekannt ist, die österreichischen Schwerterkommensgesetze.

01:33:21: Deutschland ist da auch schon ein bisschen weiter, ja?

01:33:23: Da kann

01:33:24: man nur

01:33:24: von uns das gelbische Deliktes, glaub' ich

01:33:26: hier, strafen.

01:33:27: Das sind wir in Österreich

01:33:28: noch nicht.

01:33:30: Jetzt da auch etwas geben wird, dass auch Vereinheit liegt.

01:33:33: Und gibt's da in diese Richtung auch Überlegungen oder Verbesserungswarschläge,

01:33:38: die in

01:33:38: Zukunft

01:33:39: erarbeitet

01:33:40: werden.

01:33:45: Ich setze sogar eins drauf jetzt mit dem neuen Hut!

01:33:47: Ich krieg nämlich auch das Feedback von einem Notar, ich mache eine Verdachtsmeldung und hören halt nie wieder was... Die machen sich die Mühe, erheben das, stellen fest und sagen, dass kommt mal komisch vor melden und nichts passiert.

01:34:01: Aber das Thema Feedback, also es ist leider niemand von der FIU da.

01:34:05: Also ich setz eins drauf auf die Frage wie man weiter vorgeht mit den Strafverfolgungsbehörden?

01:34:10: Ich meine nicht ob BMF was schon dazu sagen kann.

01:34:13: aber das ist glaube ich ein... ...ein Riesenthema.

01:34:16: ja.

01:34:16: Urteile vorschreiben!

01:34:19: Sozusagen ja, das wär's.

01:34:20: Naja, man müsste jetzt tatsächlich jemanden auch von Zeiten des Justizministeriums da sitzen haben weil wir haben noch wenig Konkretes.

01:34:28: ehrlich gesagt, ich mein es ist gerade der Bericht veröffentlicht worden Ich habe es erwähnt, was wir schon wissen ist dass das eben Schulungen intensiviert wird und dass man die Datenbasis da eben verbessert.

01:34:36: Das hab ich erwähnend.

01:34:38: ein Stichwort Beweislast umkehrt.

01:34:39: Und das was dann eben reingeht ins wie arbeitet unsere Justiz wird wahrscheinlich ein bisschen länger dauern.

01:34:45: Grundsätzlich sind Sachen, die wir nicht umhinkönnen in der Diskussion was müssen wir jetzt machen?

01:34:51: Auf der anderen Seite, ich bin sehr überzeugt und das ist jetzt kein Verschieben von Justiz.

01:34:55: Die Justiz muss da arbeiten, das ist gar kein Thema.

01:34:57: aber ich bin da auch sehr überzeugend weil wenn man sich die Ermittlungskette oder die Kette wie sie es auch dargestellt haben vor Augen führt verpflichtet denn manchmal Behörden habe in den Regeln sind natürlich der Großteil Verwichte mache eine Verdachtsmeldung wo landete bei der Geldwasche-Meldestelle?

01:35:11: Und dort... Das ist de facto ein Flaschenhals Weil wir eben gerade das Problem mit den Ressourcen usw.

01:35:17: haben.

01:35:18: und die Verdachtsmeldungen auch im Hinblick auf Krypto-Anbieter, die vielleicht jetzt nach Österreich noch zusätzlich kommen.

01:35:24: Das kann wird – wie immer wenn wir sehen – um ein Vielfaches steigen.

01:35:28: Das heißt, wenn wir jetzt im Jahr twenty-fünfundzwanzig oder wasvierundzwantig die elftausend Meldungen haben, kann gut sein dass wir in drei Jahren zwanzig dreißigtausende haben.

01:35:36: und da müssen wir mithalten, weil das Problem ist, wenn dort der Flaschenhals existiert?

01:35:41: Wie soll es auch irgendwann real durch eine Staatsanwaltschaft nutzbar sein?

01:35:46: Unabhängig von irgendwem Beweis oder so.

01:35:48: Die kriegen das ja nicht einmal erst!

01:35:49: Vielleicht geschweige ich nicht eben, was du jetzt erwähnt hast mit dem Feedback.

01:35:53: Da müssen wir auch sicher noch stark verbessern uns als Österreicher eben aus Sicht der gelbische Meldestelle.

01:35:58: Weißte ob du doch von deinem alten Hut sozusagen noch etwas dazu ergänzen kannst.

01:36:03: aber ich sehe das in der Kette wie es im Laufen soll.

01:36:06: Verdachtsmeldung FVU stellt das Analysiprodukt, dass ist nutzbar durch die Law Enforcement Agency und dann geht's zum Gericht und zur Verurteilung.

01:36:14: Und wenn da irgendwo ein Bottleneck ist muss man natürlich an der Kete da ansetzen also bei allem Dort auch.

01:36:20: Das, was du sagst, sagt ja auch die FVU.

01:36:22: Also das ist jetzt keine Geheimnis.

01:36:24: Ich glaube ich dass auch der Nied für eine wirklich strukturelle Veränderung der FVUs da.

01:36:30: also das ist nicht das wir uns das auf Behördenebene einbilden oder so sondern es ist schon etwas was die FWF festgestellt hat.

01:36:37: warum?

01:36:38: Die FVUS hat diese einzigartige Möglichkeit eben mit Verdachtsmeldungen ein gesammeltliches Bild zu schaffen.

01:36:45: Da rede ich nicht nur von Verdachtsmeldungen, sondern da rede ich auch von Zugriff auf diverse Register, Zugriffe auf Polizeidatenbanken.

01:36:51: Also die Informationen, die die FVU zur Verfügung hätte und nutzen könnte, da steckt eine enorme Power dahinter – das sieht auch die FTF so, dass das im Moment zumindest noch nicht gut genug genutzt wird.

01:37:07: Dass dahinter die diversen Ressourcenmengel stehen, ja ist auch richtig.

01:37:13: Dass dahinter budgetäre Mängel stehen ist auch wichtig.

01:37:16: ich sehe es so dass die FIU jetzt hoffentlich und als sich man sofern nicht noch davon sprechen kann zumindest mit der Sicht von davor ist schon so ein bisschen Dreh- und Angelscheibe, sowohl fachlich als auch menschlich.

01:37:30: Und da laufen ganz viele Strenge zusammen die einfach in Zukunft besser genutzt werden müssen.

01:37:36: Das unterschreibe ich auch so.

01:37:38: Wir wissen auch dass es im Moment bestimmte Probleme einfach in der FVU gibt Behördenübergreifend versuchen zu lösen.

01:37:47: als es nicht so ist, würden wir zuschauen und uns denken okay hier hört die FMA auf.

01:37:51: Und da drüben fängt irgendwann das BMI an und deswegen haben wir damit nichts mehr zu tun sondern wir führen auch sehr viele Gespräche auch international welche Möglichkeiten es gibt diese strukturellen Probleme auch zu beheben.

01:38:03: Es ist ein langer Weg vor uns,

01:38:16: sagen wir es so.

01:38:21: Woher liegt es im Lande Österreich so in der Kultur?

01:38:24: Mir werden schon keine Richter nicht brauchen, dass wir z.B.

01:38:26: so essentielle Geschichten wie das Wied des Mavirektaten sanktioniert und hart gut aufbereitet im Firmenbuch oder sowas, dass das nicht kommt.

01:38:36: Weil da stehen oft dann U-Boost drinnen wo

01:38:39: ich mir denke, das kann's ja nicht sein!

01:38:41: Also woher kommt das aber sowas?

01:38:43: Ist das die Litistik oder ist das die Kultur?

01:38:45: Wir waren in den Russland freundlicher

01:38:46: Staat...

01:38:49: Frage, was ist so eigentlich?

01:38:53: Einschätzung?

01:38:53: Vermutlich eine Mischung aus allem.

01:38:57: Ich weiß es ist die einfache Antwort aber ich kann's mir auch nicht anders denken weil logistisch sind wir sicher immer bemüht.

01:39:02: man kann jetzt nur für unseren Bereich sprechen aber andere Bereiche wahrscheinlich auch.

01:39:05: und wenn es da gewisse Vorgaben gibt und gerade im logistischen rein logistischer Bereich wenn man sich eben die Technik-Compliance vor Augen führt was die FATF Empfehlungen betrifft haben ja gut abgeschnitten.

01:39:15: nur eben dieses Effektivness das ist in der Praxis umsetzen.

01:39:19: Und wenn ich jetzt rausgreif, das Thema Justiz, also warum?

01:39:22: Warum ist es bei den Gerichten landet ehrlich gesagt.

01:39:26: Ich kann es nicht sagen.

01:39:28: Ich war noch nie als Richter tätig, ich kann nicht sagen wie der das sieht oder wie die Richterin das sieht.

01:39:33: Wenn sie von der Staatsmannschaft einen Fall bekommt ob das wirklich so verfolgungswürdig ist sozusagen?

01:39:38: Ob das eine Frage der Kultur ist in Österreich eben kann schon sein eine Historie dass wir irgendwie eine Abweckung haben das vor einem Richter zu bringen und lieber anders lösen.

01:39:46: weil tatsächlich funktionieren auf anderen Ebenen zum Beispiel WIREC oder so oder Kontenregister Das funktioniert auch gut, da läuft alles gut.

01:39:54: Da sind wir teilweise im Rollmodels, wo wir unterwegs sind aber dann wieder in anderen Bereichen wird wenig gemacht.

01:39:59: Warum ist das Geld nicht da?

01:40:02: Ein Faktor gibt es vielleicht innerhalb eines Ressorts, wo sich jemand darum kümmern müsste sozusagen gerade kein Interesse, kein politischer Wille da das wirklich zu machen.

01:40:11: und nachdem ich glaube das große Problem an der Sache ist und das muss man sich bei dem Thema GWTFPF immer vor Augen führen, das ist eine unglaubliche Querschnittsmordiere.

01:40:22: Und wenn wir es allein im BMF hätten oder die FMA alleine hätte und dass die Justiz alleine hätte dann wäre das wahrscheinlich easy peasy wie die Engländer sagen.

01:40:30: aber durch das, dass wir alle involviert sein müssen sozusagen und dann ist irgendwo ein bisschen wieder dieser weakest link quasi in der Kette Dann haben wir irgendwo in einem Bereich ein Problem.

01:40:43: Ganz kurz, ich glaube das zeigt aber die Power dieser Länderprüfungen weil es das Thema auch wenn's dann medial transportiert wird groß macht den Druck größer macht und alle Bedeiligten zwingt enger zusammenzuarbeiten und dem den Druckaufbau-Tast mehr passiert.

01:40:57: also dass ist glaube ich wirklich diese tatsächliche power der Prüfung.

01:41:01: ob man da jetzt einen moderate oder substantial hat ja eh aber dass es dann halt weitergeht.

01:41:06: Ich habe noch einen Abschlusssatz.

01:41:10: Es ist natürlich schon noch so aus der Ermittlung herausgesprochen, nur weil etwas nicht als Anzeige irgendwo bei einem Richter landet heißt es nicht dass nicht davor dagegen ermittelt wurde.

01:41:21: in Wahrheit entscheidet der Staatsanwalt drüber was das für mich nutzbar, was führt am ehesten zu einer tatsächlichen Sanktion?

01:41:29: Wo sehe ich die meisten Erfolgschancen.

01:41:31: Was?

01:41:32: diese Abschätzung ist natürlich auch ein Ressourcenthema so wie alles worüber wir heute reden und Das muss man schon auch bedenken.

01:41:38: Es ist nicht nur so, weil wir nicht effektiv mehr Verurteilungen am Papier sehen heißt es nicht dass nicht davor in der Kette schon mehr passiert ist.

01:41:47: Das sieht man vielleicht noch nicht jetzt.

01:41:49: das sind auch ein langwieriger Prozess der sich durchsetzen wird früher oder später aber alles was auch davor schon in der kette passiert bis zu einer schlussendlichen Beurteilung oder die version oder wie auch immer Das sehen wir vielleicht doch am Anfang noch gar nicht.

01:42:03: Und das sehen wir auch jetzt noch nicht in den Zahlen als alles so ran, wie jetzt arbeiten.

01:42:07: Das braucht einfach bis es in bestimmten tieferen Strukturen angekommen ist.

01:42:11: Herzlichen Dank!

01:42:12: Ich muss es leider beenden, die Diskussion.

01:42:14: Wir sind da an unser zeitliches Ende gekommen.

01:42:17: Vielen vielen Dank für Ihr Kommen und auch die lebendige Diskussion.

01:42:21: Danke Ihnen fürs Kommen.

01:42:22: das war sehr, sehr spannend Und ich darf jetzt noch einladen zu einem Brunch und zur Getränke und gerne auch noch zu weiteren Gesprächen und Diskussionen dazu.

01:42:39: Das war Compass On Air

01:42:41: Ein

01:42:41: Podcast der Compass Gruppe.

01:42:44: Um keine Folge zu verpassen, abonnieren Sie uns auf der Podcast-Plattform Ihres Vertrauens und lassen Sie gerne eine Bewertung da.

01:42:54: Alles rund um die Lore Talks und weitere Veranstaltungen der Compass Gruppe finden sie auf www.compass.at.

01:43:03: Vielen Dank fürs Zuhören – bis zum nächsten Mal!

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