„Eine Erleichterung für die heimische Compliance” Österreich nach der FATF-Prüfung

Shownotes

16 Monate Vorbereitung, unzählige Interviews und mehrere Prüfrunden später: Am 30. April 2026 veröffentlichte die FATF (Financial Action Task Force) ihren Länderbericht für Österreich - 316 Seiten stark. Für die heimische Compliance bedeutete die Prüfungsphase Interviews vor einer internationalen Kommission, bergeweise Unterlagen und Lösungen, die in kürzester Zeit stehen mussten.

Das Ergebnis: Der Finanzsektor überzeugt mit “substantial", im Immobilienbereich sieht die Bilanz anders aus. Hohe Vermögensbewegungen, komplexe Eigentümerstrukturen, à la Signa und Vernetzungen bis über die Landesgrenze hinaus erschweren das frühzeitige Erkennen von AML-Risiken. Dazu kommt: In der Branche fehlt es vielerorts noch an Risikobewusstsein, das kritisiert auch die FATF.

In der neuen Folge von Compass on air sprechen wir darüber, welche Red Flags die Prüfung offengelegt hat, wo Daten fehlen und was Branchen und Behörden jetzt voneinander lernen können.

Wer noch tiefer einsteigen möchte: Beim nächsten Compass Law Talk am 11.06.2026 diskutieren wir mit Expertinnen und Experten aus Finanzmarktaufsicht und dem Bundesministerium für Finanzen was die Prüfungsergebnisse für heimische Unternehmen konkret bedeuten. Hier können Sie sich kostenlos zur Veranstaltung anmelden: Anmeldung Law Talk


Zu Gast in dieser Folge:

Katrin Joschtel, Head of Compliance bei der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, bringt die Perspektive des Finanzsektors ein. Sie schildert, wie intensiv die Vorbereitungen auf die FATF-Prüfung waren, was das Ergebnis für die Banken bedeutet und welche Impulse die Prüfung für den Umgang mit Compliance Red Flags und der eigenen AML Praxis gebracht hat.

Andreas Schirk, Abteilungsleiter für Anti-Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Sanktionenaufsicht bei der FMA Österreich, ordnet ein, was diese Prüfung von früheren unterscheidet: Der Fokus lag diesmal auf der Wirksamkeit des Gesamtsystems und nicht nur einzelner Institute. Er zeigt, wo Österreich gut aufgestellt ist und wo künftig noch nachgebessert werden muss.

Claudius Determann, Legal & Public Affairs bei der Compass-Gruppe, beleuchtet die Prüfung aus der Datenperspektive. Er berichtet, wie die gestiegene Aufmerksamkeit für KYC- und AML-Themen während der Prüfungsphase sichtbar wurde und welche Rolle Registerdaten und Monitoring-Systeme bei der Früherkennung von Geldwäscherisiken spielen können.


In Compass on air sprechen wir mit führenden Expertinnen und Experten aus Recht, Finanz, Wirtschaft und Immobilien über die Entwicklungen, die unsere Branche prägen. Compass begleitet diese Dynamiken seit Jahrzehnten und macht mit digitalen Lösungen komplexe Zusammenhänge sichtbar. Neben hochkarätigen Gästen zeigen auch die Profis aus unserem Team praxisrelevante Einblicke, wie wir durch strukturierte Wirtschaftsdaten, moderne Recherchetools oder innovative Analysen, zukunftssichere Entscheidungen erleichtern und aus Daten Informationen machen.


Um keine Folge zu verpassen, abonnieren Sie uns auf der Podcast-Plattform Ihres Vertrauens und lassen Sie gerne eine Bewertung da. Zu finden gibt’s uns auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Deezer sowie auf on-air.compass.at.

Folgen Sie uns auch auf LinkedIn!

Compass on air ist eine Produktion der Compass-Gruppe und Happy House Media.

Transkript anzeigen

00:00:00: Zugleich aber eben zeigt der Bericht auch, worum man arbeiten muss.

00:00:03: Man sagt ja auch so ähnlich wie bei anderen Dingen im Leben davor ist danach und wir stehen jetzt am Anfang in der Umsetzung von Empfehlungen und Maßnahmen weil es auch klar ist wo wir uns verbessern müssen.

00:00:13: also ich glaube im Finanzsektor genauso wie im System gesamthaft müssen noch risikorientierter werden müssen noch mehr mit Daten arbeiten oder die Daten die wir haben gut auswerten und wir müssen einfach noch besser diese ganze internationale Dimension abdecken.

00:00:32: Wir machen aus Schallwellen

00:00:34: Informationen.

00:00:38: Die Financial Action Task Force, kurz FATF, bewertet weltweit wie gut Länder Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bekämpfen.

00:00:47: Österreich hat seine Länderprüfung gerade abgeschlossen – und das Ergebnis ist besser ausgefallen als viele nach dem Zwischenbericht in den Jahr- und Zwei-und-zwanzig noch gedacht hätten!

00:00:56: Das große Aufatmen bleibt jedoch aus, denn der Bericht zeigt auch ganz klar, wo noch was zu tun ist.

00:01:02: Bei Unternehmern Behörden und auch bei allen die täglich mit Compliance arbeiten!

00:01:07: Was das genau heißt besprechen wir heute in Kompasson Air – Mit Kathrin Jostl, Herrdorf Compliance bei der reifeisen Landesbank Niederösterreich Wien Andreas Schirk Abteilungsleiter für Anti-Geldwäsche Terrorismusfinanzierung und Sanktionenaufsicht bei der FMA Österreich Und Claudius Determann, legal and public affairs bei der Kompassgruppe.

00:01:26: Schön dass ihr heute alle da seid!

00:01:27: Dankeschön

00:01:28: das wir da sind!

00:01:31: Wir hatten Staaten mit euch rein.

00:01:33: aber bevor wir jetzt in die Details gehen ich habe dir die Prüfung hautnah miterlebt von unterschiedlichen Seiten.

00:01:40: Ich würde gern wissen was da euer erster Gedanke war als wirklich das finale Ergebnis dann da war Katrin wie siehst du das?

00:01:46: Jetzt sage ich mal aus der Sicht des Finanzsektors war es eine Erleichterung war es sogar so ein Aufatmen.

00:01:52: Es war ja nicht klar, wie Österreich wirklich abschneiden wird – man kennt immer nur die eigene Perspektive, wie selbst die Interviews waren und wie gut man dort einfach die Themen transportieren konnte.

00:02:01: Und dementsprechend war es eine Erleichterung, wie dabei ich da war.

00:02:04: Und natürlich besonders erfreulich für den Finanzsektor ist natürlich auch das Ergebnis, weil ja durchaus das ist ja bekannt, dass man mit den Banken durch was zufrieden ist, wie sie mittlerweile mit den Themen umgehen und was sie investiert haben.

00:02:17: Das ist ernst nehmen das hat man einfach gesehen und konnte dann transportieren also in Summe Erleichterung und Zufriedenheit.

00:02:23: Andreas, wie hast du das Ergebnis gesehen?

00:02:26: Ähnlich auch erleichtert.

00:02:28: bei uns war das schon etwas früher klar als dann.

00:02:30: wirklich.

00:02:31: auch dass das Plenum die Beschlussfassung geschafft hat und ich finde auch das Substanzstil für den Finanzsektor ist ein wichtiger starkes Signal bestätigt das das System wirksam ist im Finanzsektor Und das ist, glaube ich wirklich ein tolles Zeugnis nach vielen Jahren Arbeit.

00:02:45: Zugleich aber eben zeigt der Bericht auch, worum man arbeiten muss und man sagt ja so ähnlich wie bei anderen Dingen im Leben davor ist danach und wir stehen jetzt am Anfang in der Umsetzung von Empfehlungen und Maßnahmen weil noch klar ist wo wir uns verbessern müssen.

00:02:58: also ich glaub im Finanzsektor genauso wie im System gesamthaft müssen noch risikorientierter werden müssen noch mehr mit Daten arbeiten oder die Daten die wir haben gut auswerten und wir müssen einfach noch besser diese ganze internationale Dimension abdecken.

00:03:12: Also auch so ähnlich, leichter zufrieden zugleich aber jetzt irgendwie motiviert das Momentum für weitere Maßnahmen zu nützen.

00:03:20: Ja wirklich?

00:03:21: Auch erleichtert natürlich sozusagen mit Blick auf den Standort Österreichs weiter durchaus aufgrund der medialen Berichterstattung der hohen Milliardenbeträge die auch als finanzieller Schaden für Österreich in der gedroht hatten in Diskussion So wie der Stand jetzt eben ist, abgewendet worden.

00:03:40: Das ist natürlich sehr, sehr erfreulich als Datenprovider.

00:03:42: Ist das für Compass auch ein sehr relevantes Thema?

00:03:45: Wir haben viele Datenservice im Bereich KYC aber auch natürlich Anti-Money Laundry und... Hier ist es so, dass wir auch in Zuge dieser FATF-Brüffung der medialen Berichterstattung einen anstiegenden Abfragenzahlen beobachten konnten.

00:04:00: Also einerseits durch den großen Sektoren, Bankensektor und dergleichen aber auch schon im Bereich der Gewerbetreibenden zum Beispiel.

00:04:08: Man hat schon gesehen das ist auch im Bereich des betroffenen Ermeldepflichtigen Unternehmens da ein Ruck durchgegangen.

00:04:17: Durch diesen Zwischenbericht angesprochen, im Sommer zu dem Jahr zwanzig, sah es nach dieser Zwischenberechtigten Veröffentlichung von mehreren Medien noch nach einer möglichen Graulistung aus.

00:04:28: Andreas, was ist denn in der Zwischenzeit passiert?

00:04:31: Dass sich da auch das Bild zu deutlich gewendet hat?

00:04:33: Also eigentlich muss man einen Schritt zurückmachen!

00:04:35: Dieser Bericht hätte ja nie die Öffentlichkeit erreichen sollen.

00:04:38: zu dem Zeitpunkt und das war auch ehrlich gesagt ein großes Thema in dieser Community, weil eigentlich da große Vertraulichkeit besteht und hat jetzt nicht insgesamt glaube ich viel geschadet zum Glück aber letztlich zwischenzeitlich schon viel Fabierung gesorgt.

00:04:54: Und die Fahrtaufprüfung ist einfach wie muss man echt so einen vergleichen?

00:04:58: Sport bemühen ein bisschen wie ein Marathon mit vielen Etappen und auch dann müssen wir dran bleiben bis zum Schluss irgendwo dazwischen.

00:05:06: ist ein Zwischenergebnis nicht wahnsinnig außergekräftig.

00:05:09: es ist natürlich gibt eine Indikation Aber es ist noch nicht das Endergebnis.

00:05:14: Man muss dann wirklich die letzten Runden, die es gibt... Es gibt viele Runden und viele Etappen dranbleiben, die Argumente austauschen vielleicht auch neu formulieren und einfach seinen Punkt versuchen zu machen.

00:05:26: Und das ist zum Glück gelungen glaube ich im System und es gab schon irgendwie die gleiche Runde an Delegierten von unterschiedlichsten Behörden in Österreich, die das dann geschafft hat am Ende des Tages so den Assessoren Kollektiv der Mitgliedsländer in der Fahrt darf zu erklären, dass das jetzt nicht so schlimm ist wie es vielleicht auf den ersten Blick gewirkt hat.

00:05:49: In dem Bereichen und deswegen glaube ich echt muss man wie ich am Anfang gemeint habe dranbleiben auch jetzt in der Umsetzung weil es gibt ja schon Themen die wir adressieren wollen.

00:05:58: Zum Glück eben ist es dann in der Feststellung nicht so ganz bitter gekommen, wie es vielleicht zwischenzeitlich gewirkt hat.

00:06:03: Im Bankenbereich katren wir sich da auch während oder vor der Prüfungsphase zu.

00:06:08: die Stimmung eingefühlt?

00:06:09: Wie habt ihr das gemerkt?

00:06:11: Ich glaube, es war durchaus intensiv.

00:06:13: also man hat das schon ernst genommen weil wenn man sich mit gelbischer Prävention Sanktionskomplexes, Terrorismus-Virenzierungsbekämpfung beschäftigt, dann weiß man einfach wenn DFVDF kommt und der Effektivness-Büffung macht, dass es ja durchaus Gewicht hat.

00:06:27: Und eine sehr starke Wichtigkeit einfach hat.

00:06:30: Das heißt man ist einfach durchaus extrem dran geblieben, dass man im Endeffekt auch aufzeigt das man die Themen eben ernst nimmt.

00:06:37: Dass man hier ein gutes Bild von Österreich abliefert!

00:06:40: Dass man einfach sagt was man nicht alles tut um hier einen Beitrag zu leisten Dass die Wichtigkeit ist, einen durchaus bewusst.

00:06:46: Man hat ja auch als spezifische Personen aus den einzelnen Sektoren verpflichtet und außerwählt, wo man sich natürlich gut darauf vorbereitet hat, dass es organisatorisch zeitlich durchaus intensiv war.

00:06:59: Da waren einiges an Fragebögen mit sehr vielen Fragen, die man dann beantwortet hat, wo er sich da nochmals mit dem eigenen Institut beschäftigt hat.

00:07:08: Wo man gesagt hat, kennt man wirklich alle seine Risiken?

00:07:11: Wie schaut das aus mit der Nationalrisikonalyse?

00:07:13: Passt es zur Risikonalysis auf Unternehmens-Ebene, habe ich irgendwo vielleicht blinde Flecken.

00:07:18: Muss ich potenziell in der Polyforzionsfinanzierung noch mal ein bisschen nachschärfen?

00:07:24: Das waren so Gedanken die man sich einfach gemacht hat.

00:07:26: D.h.,

00:07:27: die FITF Prüfung hat einen guten Denkanstoß gegeben und Bewegungen reingebracht, dass man sich nochmal intensiver auch mit dem eigenen Haus beschäftigt unter einen anderen risk-based approach nochmal an den Tag legt.

00:07:41: Also ein bisschen von einem anderen Flight Level her einfach auch noch mal drauf schaut und dementsprechend hat uns das durchaus, glaube ich, auch gut getan in Österreich diese Prüfung.

00:07:49: Auch die Attention, die man natürlich damit erzeugt hat – also das muss man schon sagen!

00:07:54: Ich finde es durchaus positiv, vor allem jetzt auch mit dem Ergebnis umso positiver

00:07:58: So wahrscheinlich sehr schnell agieren, dann müssen wenn ihr auf Hürden draufkommst seid jetzt eben.

00:08:03: Ja

00:08:03: ich glaube man musste hier einfach.

00:08:04: also man muss schauen wie kann man sich hier einfach gut vorbereiten?

00:08:08: Wie schafft man es dass auch alle Teilnehmer hier geeint mehr oder weniger auftreten in den Interviews.

00:08:15: als es war gab ja zahlreiche Interviews und wie breitet man sich da gut auch gemeinsam darauf vor Und das war durchaus intensiv.

00:08:23: Da kamen auch glaube ich gute neue Ideen die man umgesetzt hat.

00:08:28: Ja und ich habe schon gesagt, das ist natürlich ein Thema.

00:08:31: Wir sind in Österreich, wir sprechen Deutsch grundsätzlich.

00:08:35: Wir können glaube ich sehr gut unseren Aufsichtsbehörden jetzt als Verpflichtete erklären wie wir funktionieren, wie wir Geldbewerbsprävention machen, wie Sanktionscompliance machen aber wenn du das dann natürlich vor einem Prüfteam von dem Interviewteam also das waren doch viele Menschen die gegenüber gesessen sind.

00:08:52: Das war schon Also kurz einmal ein Aha-Moment, wenn wir da reinkommen in diesen Raum und dann sitzen dort einmal ... ... zwanzig Leute gegenüber.

00:08:59: Und du sitzt dann auf der Interviewbank... ...und dann geht es darum dass dir Fragen gestellt werden die du nicht kennst,... ...wo es dann einfach drum geht danach auch in englischer Sprache... ...die richtigen Messages rüber zu bringen präzise zu antworten... darauf zu achten das ihr jetzt nicht so Missverständnissen kommt, Missinterpretationen kommt.

00:09:17: Also das ist nochmal eine zusätzliche Challenge die wir einfach hier in so einer Länderprüfung Also der wir einfach entgegnen mussten oder und Gott sei Dank auch geschafft haben, wie es aussieht.

00:09:28: Klaus, du hast gerade die erhöhten Abfragezahlen erwähnt.

00:09:32: Wie hast du das jetzt konkret noch gespürt vor während der Prüfungsphase?

00:09:36: Hat sich da was am Markt verändert?

00:09:38: Ja also einerseits natürlich eben die Abfrage Zahlen, die bei uns messbar sind in Datenabfragen über unsere Services dann durchgeführt werden.

00:09:47: Und das hat eben sämtliche Sektoren betroffen.

00:09:48: Einerseits natürlich Bankensektor und der gleichen Versicherungssektor, aber auch sehr viele kleinere Unternehmen und Gewerbetreibenden, die ich vorhin angesprochen hatte.

00:10:00: Unternehmensberater, die Buchhaltungsberufe und dergleichen aber auch freie Berufe, Steuerberater Rechtsanwälte.

00:10:07: Dass hier einfach insgesamt die Abfragezahlen gestiegen sind das wird dann eben auch die Gründe haben die schon erwähnt wurden.

00:10:13: wenn man sozusagen das ist wahrscheinlich generell richtig mit Compliance Themen Wenn ich mal in die Tiefe gehe Dann kommen immer neue auch dann oft Folgefragen auf Neue Bereiche den ich zuerst nicht gedacht habe.

00:10:24: also je mehr ich mich damit beschäftige desto größer wird das Thema auch erst mal ein Stück weit.

00:10:31: Das ist jetzt eine Vermutung natürlich letztendlich, dass diese Auffrage zahlen auch dann diese neuen Bereiche oder die Bereiche um die sich vielleicht vorher nicht gekümmert wurden erschlossen hat.

00:10:43: aber ich denke hier und da wird es schon der Fall gewesen sein hat doch natürlich den Hintergrund dass dann vielleicht auch gerade Gewerbetreibende oft auch Einzelunternehmen sind hat man eine Unternehmensberaterin für die das natürlich eines von vielen, vielen Compliance-Themen auch einfach ein Randthema ist neben dem Tagesgeschäft.

00:11:03: Und da sind natürlich auch Herausforderungen auch für die Kleineren.

00:11:08: Gute!

00:11:09: Das gesamte Ergebnis klingt also nach einem soliden.

00:11:11: weiter so aber Luft nach oben.

00:11:14: was mich jetzt noch interessieren wird wo Brands eigentlich?

00:11:16: Also wirklich in welchen Bereichen?

00:11:18: Da ist ja der Immobilienbereich.

00:11:20: oder wurde der Immobilenbereich von der FTVF diesmal genauer unter die Lupe genommen?

00:11:25: Andreas, warum heißt jetzt?

00:11:27: Nicht erst jetzt.

00:11:29: Ich glaube der Ansatz ist etwas anders als in der Vergangenheit.

00:11:33: tatsächlich das ist glaube ich die Neuerung.

00:11:36: Die Vaterfahrt hat sich jetzt vielmehr das System oder die Wirksamkeit des Gesamtsystems angeschaut und nicht nur den Finanzsektor und seinen und Anführungszeichen isolierten Blick auf eine Transaktion sondern wirklich wie greifen die Intermediäre?

00:11:49: Das sind wir uns schon großartig schön heisst also all diejenigen die an einer Transaktion beteiligt sind, die sich über mehrere Glieder zieht wie greifend ineinander und wirken präventiv der gelbe Schenk gegen.

00:11:59: Und da hat man schon gesehen dass halt das Risikoverständnis sehr unterschiedlich ist.

00:12:04: Deswegen war es auch gut, sich das Gesamtsystem anzuschauen.

00:12:07: Übrigens ist das ja auch ein Risiko, das die österreichische nationale Risikoanlöser so reflektiert und hat dem festgestellt, dass sie nicht immer perfekt miteinandergreifen diese Glieder der Kette und dass der Verbesserungsbedarf besteht das gleiche gute Risikoverständnis hat.

00:12:24: Und bei Immobilien ist es halt sehr naheliegend, man gibt die ganze wirtschaftliche Entwicklung rund um die Immobilie aber diese nicht immer nur legal sind oft hohe Vermögenswerte relativ komplexe Strukturen immer wieder auch über Ländergrenzen hinweg und das ist natürlich ein klassischer gelberes Risikofaktor.

00:12:41: und da muss man sich anschauen.

00:12:43: und dann muss man im Anschauen nicht nur die Bank die das verschlecht in der Vergangenheit schon sich genau angeschaut hat wenn's gut kommt sondern auch den Anwalt oder nur da, beziehungsweise dem Markjörg dahinter und sonstige Intermediäre die noch eine Rolle spielen könnten.

00:12:56: Und ich glaube das hat sich die Fahrt auf diesmal weil eben der Fokus immer mehr auf dieser sogenannten Effektivness also der Wirksamkeit der gelbische Prävention liegt genau eingeschaut.

00:13:05: Das würde ich sagen ist wirklich der Change sozusagen zur letzten Prüfung.

00:13:08: Katrin aus Balken Sicht wie hat es jetzt den Immobilienbereich vielleicht auch verändert?

00:13:13: Ich denke ich weiß auch der Andreas gesagt hat für Banken waren Immobilien, Transaktionen.

00:13:20: Kunden die in dieser Branche tätig sind schon immer... Die waren immer schon im Fokus der AML und senkt schon das Compliance Teams.

00:13:26: Also es ist einfach ein Risikofaktor den's zum Managing gilt.

00:13:29: Das heißt man schaut sich hier holistisch nicht nur die einzelnen Transaktion an und macht vielleicht eine Mittelherkunftsprüfung indem dass man sich einen Vertrag liefern lässt sondern ich glaube ganz wichtig ist dieser risikobesierte Ansatz als man den gut lebt.

00:13:44: Gesamthaft die Konstruktion an, man schaut sich den Kunden an.

00:13:47: Man schaut sich eben die involvierten Parteien an – nicht nur die, die wir zählich also in Käufe und im Fährkäufer, sondern wer ist eigentlich noch alles in der Struktur?

00:13:56: Gibt es weit im Hintergrund Personen, die Kontrolle ausüben, die hier einen gewissen Einflussbereich haben?

00:14:02: Warum haben diese Personen hier in dieser Transaktion überhaupt eine Rolle?

00:14:06: Das heißt ich habe das risikopassierte Ansatz, effektiv zu tun, dass du verstehen was da eigentlich bei mir am Tisch liegt.

00:14:13: Das hat sich sicherlich weiterentwickelt.

00:14:16: Also nicht mehr nur insoliert Transaktionsbezogen, sagen Sie mal sehr einfach, Alerts abzuarbeiten wie es halt so ist in der Bankenbranche sondern wirklich den Kunden und die involvierten Player holistisch anzusehen.

00:14:28: das ist das was es eigentlich braucht und ich glaube dass es auch das was die FDF tut sich an zu sehen versteht.

00:14:34: man das Konstrukt gibt's hier Redflex die vielleicht nicht gesehen worden sind.

00:14:39: warum haben wir sie nicht gesehen?

00:14:40: also das ist glaube ich das wie sie verändert hat

00:14:43: bei der LVT auch die erhöhte Bargeldnutzung in Österreich in eine Rolle gespielt.

00:14:49: Wenn man das im mobilen Bereich sich anschaut, besonders bei mobilen Transaktionen werfen größere Bargeldbewegungen sofort Fragen auf.

00:14:57: wie geht man denn da in der Praxis um wenn jetzt Bargeld auch je nach Branche total unterschiedlich gehandhabt wird?

00:15:02: Also ja, wir haben gesagt Bargeld ist immer PC kann man sich sagen jegliche Bargeltransaktion ist verdächtig.

00:15:08: dass wäre einfach falsch zu tun sondern Da geht es einfach sehr stark darum, Bargeld in den Kontext zu bringen.

00:15:13: Also wiederum zu sagen wer machten diese Bargeltransaktionen?

00:15:19: In welcher Branche bin ich hier unterwegs?

00:15:20: ist es ein typisches Bargeldverhalten?

00:15:23: das kann historisch bedingt sein das kann einfach mit dem operativen Geschäft zusammenhängen.

00:15:27: also wenn ich jetzt eine Gastronomie betrieb denke dann ist es in Österreich einfach noch immer der Fall dass sehr viele Menschen ihre Getränke oder Essensrechnung mit Bargeld bezahlen und nur nicht mit der Karte.

00:15:38: Das heißt auch hier wieder dieser gesamthafte Blick und kommen hier mehr Risikofaktoren zusammen.

00:15:43: Das heißt, wenn ich natürlich jetzt sage Immobilien – haben wir schon gehört das per se um einen Risiko behafteter Bereich, wenn es um gelbische Prävention geht und dann kommt noch Bargeld dazu und dass vielleicht in einem Außenhaus wo man sagt, das ist nicht mehr plassibel oder typisch.

00:15:59: Das ist per se auffällig.

00:16:01: Dann muss sich mir das ganze genauer ansehen und muss dementsprechend auch die verstärkten Sorge aus Pflichten anwenden.

00:16:07: Da sind wir beim Thema Kennen nicht nur die direkt involvierten Transaktionspartner, sondern schauen, wer da noch alles involviert ist und warum.

00:16:14: Ist hier Bargeld in dem Ausmaß im Endeffekt vorhanden?

00:16:18: Und das haben wir auch versucht der FATF, den Interviewteam zu transportieren – ja okay, wir sind ein Bargeld auf jenes Land!

00:16:26: Ist halt so wird weniger aber sind wir noch immer.

00:16:29: Aber wir haben es im Griff weil wir schauen uns ganz genau an wie er eigentlich mit Bargeld wie umgeht.

00:16:36: Wir wenden, dass auch waspflichtend dementsprechend Risiko passiert auf die Sachverhalte an.

00:16:40: Bei

00:16:40: bekannten gewerblichen immobilien Projektfinanzierungen, zum Beispiel wie bei der Signor auch mit internationalen Hohedienststrukturen sieht man ja auch einmal, wie komplex und intransparent solche Eigentümerstruktoren werden können.

00:16:53: was haben solche Beispiele aus EML-Perspektive sichtbar gemacht?

00:16:57: Das ist wirklich ein gutes Beispiel um zu zeigen eigentlich wie riskant oder welchen Faktor Risiko eine komplexe Struktur haben kann.

00:17:06: Bei Signor fällt mir auch ein weil Das Kollegen aus dem Bundeskriminalamt haben sich natürlich auch genau angeschaut.

00:17:12: Sie haben es nicht geschafft, ich würde sagen auf der Fläche wie dieser Raum ist und das jetzt nicht winzig alle Gesellschaften abzubilden klein gedruckt also wirklich verdammt komplex.

00:17:22: Und es stand trotzdem viele Intermediäre im Geschäftsverhältnis in einer Kundenbeziehung zu Signa irgendwo.

00:17:30: Und irgendwo hat die Gesamtsicht gefehlt.

00:17:32: warum ist das so komplex?

00:17:35: Muss man sich fragen ob da immer die richtigen Fragen gestellt wurden Weil das ja schon wirklich ein Thema ist, wenn du halt so viele Layers von Gesellschaften hast über mehrere Länder hinweg und in Wahrheit der Riesensummern bewegt werden.

00:17:49: Niemand hat eigentlich die Gesamtschau gemacht.

00:17:51: Das ist verdammt schwierig aber eigentlich ein gutes Beispiel um zu zeigen dass Komplexität manchmal wirklich ein Risikofakt ist und man sich die Frage stellen muss ob man das Risiko eingehen möchte.

00:18:02: als Intermediar sage ich jetzt mal egal ob es eine Bank ist oder ein Rechternwald ist Sonstige Trusts, Gesellschaften wie auch immer.

00:18:10: Gutes Beispiel dafür

00:18:11: finde ich.

00:18:12: Alles wie ist da deine Meinung dazu?

00:18:14: Ja also ähnlich diesen Erfahrungsbericht kann ich teilen mit wirklich der Signor.

00:18:19: wir haben ein Orgenegramm-Tool wo man eben Konzernstrukturen darstellen kann und wenn man dann alle Signorgesellschaften aufklappt in diesem Tudel gibt es erstmal Verzögerungen gescheite die Rechner glühen Und ich glaube, es sind über tausend Gesellschaften die sich dann aufwächern.

00:18:36: Teilweise eben damit auch Verschachtelungen und komplizierten Beteiligungsstrukturen.

00:18:42: Ich mag jetzt auch nicht sozusagen dem Ermittlungsbeamt sein der hier tätig ist oder auch letztendlich in einem Gerichtsverfahren.

00:18:49: Also das macht auf Jahre wahrscheinlich nichts anderes mehr.

00:18:53: Unfassbar kompliziert!

00:18:56: Konkret zu Siegner mag jetzt auch keine Aussage treffen, aber es ist natürlich so dass der Art komplizierte Unternehmensstrukturen die Verschleierung von Geldflüssen begünstigen.

00:19:07: Vielleicht aber doch auch ein Wort generell zum Immobiliensektor, zum Bausektor.

00:19:12: Es ist jetzt aber auch nicht so unüblich, habe ich mir sagen lassen dass man für ein eigenes Bauprojekt eine eigene Gesellschaft gründet ob das jetzt dann bei der Signer immer der einzige Zweckrahm Seite hingestellt sind sollen andere beurteilen.

00:19:26: Das wird das Organigramm-Tool angesprochen, wenn wir jetzt kurz auf der Datenseite bleiben.

00:19:31: Wie können denn so Registerstrukturen oder Registerlösungen auch solche Konstrukte vielleicht auch frühzeitig sich übermachen?

00:19:40: Es ist wirklich erstaunlich was ich tatsächlich Informationen interpretieren lässt.

00:19:46: an den reinen Rohnregisterdaten Möchte man meinen, also da gibt es einige auch Wahnsignale die sich daraus lesen lassen.

00:19:54: Zum Beispiel SIGNA zum Beispiel anhand der überfälligen eingereichten Jahresabschlüsse.

00:20:00: Also das ist so, wir haben natürlich die gesetzlichen Pflichten bei uns hinterlegt und wenn dann eben verspätet eingereicht wird gibt es teilweise komplizierte rechtliche Sonderkonstellationen dergleichen.

00:20:12: Aber dann werden bei uns Warnhinweise ausgewiesen und wir haben da sogar ein entsprechendes Monitoring-System bei uns etabliert.

00:20:19: also wenn ich eben einen sehr großen wichtigen Kunden habe, einen wichtigen Referanten oder dergreichen der für mich auch einfach finanziell für mein Unternehmen vielleicht auch existenziell relevant ist, dass ich hier da einfach ein laufendes tägliches Monitoring proaktiv reingespielt bekomme und so.

00:20:36: Und das ist ein sehr beliebtes Service bei uns und ist natürlich auch damit solchen auch medial sehr prominenten Schellen dann noch einmal stärker nachgefragt worden.

00:20:46: Das Wirig, also Register der Wirtschaftlichen Eigentümer bekommt dem FDF-Verricht international viel lo.

00:20:53: Gleichzeitig kritisiert der Bericht aber auch den eingeschränkten Zugang zu Beneficial Ownership-Daten bei Stiftungen, Treuhelndkonstrukten.

00:21:02: Wo liegt denn da ein Knackpunkt?

00:21:04: Zunächst glaube ich ist es uns wichtig auch noch festzuhalten dass es ja jetzt gerade auch Änderungen gab die wurden nicht wirklich für die Wirksamkeit berücksichtigt wo man versucht genau dieses Stiftungsthema auch ein bisschen besser einen Blick zu bekommen.

00:21:18: regulatorisch Und gerade so einen Nominier vereinbaren, der Umgang mit Stiftungen Trusts ist da glaube ich im Fokus und wir müssen uns mal anschauen ob das in der Praxis gut ankommt.

00:21:28: Das war ein Bericht so jetzt noch nicht hundertprozentig berücksichtigt.

00:21:32: Sonst glaube ich in der praxis bin auch gespannt auf die Sicht von der Karin und ihr.

00:21:38: Ich glaube das Ding ist einfach.

00:21:39: es wird immer dann in Wahrheit schwierig wenn wir über die Ländergrenze hinwecken müssen.

00:21:44: Ich glaub dass österreichische VIREC ist wirklich sehr gut.

00:21:47: Das Thema mit den Stiftungen wird manchmal, glaube ich überbewertet in der Wahrnehmung.

00:21:53: Weil es gibt ja auch diese sogenannten Compliance Packages wo Rechtsvertreter sehr viel abklopfen und das auch vermerken im Register Und auf das kann man sich üblicherweise schon verlassen.

00:22:04: Aber wie gesagt, schwierig wird's dann wenn – und das ist bei immobilien Transaktionen halt nicht unregelmäßig der Fall Dass man dann doch halt über österreichische Grenze hinweg verschiebt Und da ist dann der Zugang zu Informationen nicht mehr so gegeben und auch nicht mehr kannular gegeben vor allem.

00:22:22: Ich glaube, das ist aus meiner Perspektive das was am schwierigsten ist und da ist die Praxis sicher noch eine, woran man arbeiten muss in Koordination mit anderen Behörden, Ländern, so in die Richtung

00:22:34: ja.

00:22:35: Ja drin international, wie siehst du das?

00:22:38: Bei internationalen Ketten.

00:22:40: Ja also natürlich sowieso bald... Seine sind Privatstiftungen.

00:22:45: Sind das österreichische Privat-Stiftungen, geht das eigentlich sehr gut?

00:22:48: Dass man hier im Endeffekt die wirtschaftlichen Eigentum feststellt, dass man das Ganze versteht.

00:22:53: Sobald es dann natürlich in Richtung Ausland hochüsekuländer Offshore Destinationen geht, da wird's tatsächlich durchaus herausfordernd komplex und für mich eigentlich eher das Wichtigere sich auf die Frage zu stellen – jetzt sage ich auch einmal als Bank – ist das eigentlich innerhalb meines Risikopetits?

00:23:12: Will ich solche Kunden eigentlich in meinem Portfolio haben?

00:23:15: Kann nicht sie meinen Portfolium haben, habe ich die ausreichende Fachexpertise im Markt.

00:23:20: Im Compliance Department, die das auch verstehen und das prüfen können will ich die Ressourcen auch investieren.

00:23:26: weil wenn man natürlich jetzt sich bewusst dafür entscheidet der hat die komplexe Eigentümastrukturenkunden mit ja mehreren Ebenen holen Gesellschaften, Treuhandschaften einfach als Kunden zu haben dann muss er noch bewusst sein was es bedeutet täglich in der täglichen Wachend der Geschäftsbeziehung.

00:23:43: Und deswegen ist es halt so wichtig, dass man mal ganz vorne beginnt und sich gemeinsam auch mit dem Board, mit dem Vorstand überlegt wie ist mein Risikopetit?

00:23:53: Wie ist meine Kundenannahme Politik?

00:23:55: Kann ich damit umgehen?

00:23:56: Was bedeutet das, solche Kunden zu haben?

00:23:58: also das ist für mich eigentlich das viel wichtiger.

00:24:00: Ich glaube aus internationaler Daten...

00:24:03: ...was national schon aufwendig sein kann ist natürlich international und potenziert.

00:24:07: Es gibt das BORIS, das

00:24:10: Europäeschiff

00:24:11: in der Vernetzung der Register über die wirtschaftlichen Eigentümer.

00:24:15: Das sind aber glaube ich auch nicht alle Länder EU-Mitgliedstaaten bereits vertreten.

00:24:19: Aber es gibt ja gute Initiativen, aber es ist auf allen Seiten eine Herausforderung.

00:24:23: also Compliance Abteilungen auf Aufsichtsebene natürlich auch bei uns auf unserer Ebene starten Provider.

00:24:31: Aber wir spüren auch, das wird massiv angefragt.

00:24:33: Auch insbesondere von unseren Bankkunden.

00:24:36: Wir setzen da im Moment ein Service auf.

00:24:38: Da wird es dann bei meinen Hundertfünfzig Juristiktionen erfassen.

00:24:41: Also jetzt sind nicht nur Länder teilweise eben auch den US-Bundesstaaten.

00:24:45: aber eben der Risiko Appetit hängt stark davon ab ob ich überhaupt die Möglichkeit habe mich entsprechend darüber zu informieren.

00:24:53: und also dass ist natürlich in bestimmten Ländern einfach de facto sehr schwer möglich.

00:25:00: Ja, aber auch hier denke ich immer wieder an dann kleinere Institutionen.

00:25:03: An keinem Ostsee natürlich ja auch... Also ich will mir gar nicht vorstellen wie das überhaupt dann organisierbar sein soll.

00:25:11: Vielleicht wenn wir da anschließen können, dass eine Thema ist, dass sich meine KOSI-Aufgabe mache und weiß wer der Benefisch lohnt.

00:25:18: Ist es, dass ich das ganze Konstrukt verstehe?

00:25:20: Aber damit ist er nicht vorbei!

00:25:22: Das Thema ist ja, wenn mich bewusst, wenn ich jetzt es geschafft habe plausiblen Kunden umgebohrt habe, dann wird er ja hoffentlich auch bei mir Transaktionen machen.

00:25:34: Sonst würde ich die Geschäftsbeziehung nicht eingehen.

00:25:37: Das heißt, ich muss mir bewusst sein, wenn natürlich die Strukturen hier in diversen Juistiktionen sich zeigen, dann werden wohl auch der Zahlungsverkehr noch die Geldflüsse einen gewissen Konnex haben zu diesen Ländern.

00:25:50: Das heisst also bevor gemeint mit den Ressourcen.

00:25:53: das eine ist ja KYC und auch der Review Aber das andere ist eigentlich die durchaus größere Herausforderung, nämlich dass ich diesen Kunden managert.

00:26:03: Dass sich ihn laufend überwacht hat.

00:26:04: Dass ich die Transaktionen, die dann aus offshore Justiktionen kommen verstehe.

00:26:09: warum kommen die dort her?

00:26:11: Vom wem kommen sie?

00:26:12: Passt es eigentlich alles dazu?

00:26:14: Warum hat der Kunde bei einer österreichischen Bank eine Geschäftsbeziehung wenn eigentlich vielleicht da das wundestige Bezug bescheiden ist?

00:26:22: Sag jetzt mal also das sind die großen Herausforderungen.

00:26:25: Das heißt wen man sich entscheidet solche Kunden anzuborden, ist einmal die erste Challenge herversteht den Kunden.

00:26:31: Aber dann muss man auch bewusst sein was es bedeutet in dem Bestand zu haben und das zu managen.

00:26:36: Und das ist glaube ich die größere Herausforderung.

00:26:39: Ich möchte ja noch eines anschließen dass das ganz wichtig ist.

00:26:43: Das hat sich für mich auch geändert die letzten Jahre und da gibt's auch noch ein bisschen Luft nach oben.

00:26:48: Ist schon, dass man die Geschäftspolitik so ausrichtet, dass halt Antigeldwischen einen Stellenwert hat und Compliance wichtig Weil die allgemeine Lebenserfahrung zeigt schon, wie oft ist so ein Konstrukt wirklich wirtschaftlich plausibel?

00:27:04: Dass über mehrere Etappen bis in den Offshore landet und gibt es einen wirtschaftlichen Gehalt der die Bank weiterbringt oder eben nicht.

00:27:13: Es sind nur Risiko.

00:27:15: Ich glaube das ist eine Sache, die sich geändert hat und da gibt's noch immer ein bisschen Änderungspotenzial sozusagen Für die Breite im Finanzsektor gesprochen nicht.

00:27:24: Die einzelnen Häuser unbedingt, aber in der Breite gibt es dann auch Luft nach oben und Risikobewusstsein.

00:27:28: Ja, abschließend vielleicht nochmal einen Blick zum Anfang der Gottkastfolge.

00:27:33: was mich jetzt interessiert?

00:27:34: Was hat man aus der FATF-Bufung auch gelernt oder mitgenommen?

00:27:39: Katrin, was habt ihr mitgenommen?

00:27:41: das könnte auch in Zukunft euch denn noch mehr erleichtern in der täglichen Arbeit.

00:27:45: also ja was haben wir mitgenommen?

00:27:47: ich glaube einiges Was wirklich wichtig ist und was schön ist, es war eine Effektivness-Brüffung.

00:27:52: Und ich bin ein großer Fan von Effektiveness.

00:27:54: Also die richtigen Dinge zu tun, die uns auch wirklich weiterbringen.

00:27:58: Und dieser Fokus auf diese Effektiveness, auf diesem risikobesierten Ansatz, die wir so sind dorthin zu richten, wo jetzt eigentlich die Risiken liegen?

00:28:06: Nämlich auch Compliance und Geldwäschepension, Prävention als Risikomanagement, Funktion zu sehen weil... Es ist nichts anderes!

00:28:13: Ich muss meine Risiken erkennen Ob sie supernational sind, dann national in Österreich aber auch bei mir im eigenen Unternehmen.

00:28:20: Ich erkenne sie, das ist immer schon mal ganz gut wenn mir das gelingt und dann muss ich sie managen.

00:28:24: Dann muss ich die Bestmögliche mitigieren damit umgehen.

00:28:27: Das heißt nicht komplette Risikoversionen und ich mache nichts mehr weil dann machen wir auch keine Geschäft mehr.

00:28:33: Aber sich den Risiken bewusst zu sein Daten getrieben auf den Kunden Transaktionsbestand zu schauen und das jetzt nicht nur mit der gelbeste Brille, sondern eben auch mit der Terrorismus-Finanzierungsbekämpfungsbrille.

00:28:46: Mit dem Thema Sanctions, so ein Konvention als Sanktionsumgehung auch ein bisschen mehr in den Blick zu richten und sich einfach den Kunden mit mehreren Brillen anzusehen um risikobassiert umzugehen.

00:28:57: Das ist eine... also wenn ich einen Wunsch immer, ich weiß immer sagen wünsche, wäre eine stärkere Zusammenarbeit und Kooperation.

00:29:06: Also das ist auch das was Man auch sieht, das bringt einen tatsächlich weiter in der Effektivness.

00:29:10: Nämlich die Kräfte zu bündeln, die Erfahrungen auszutauschen, Best Break des Ansätze einzubringen und damit meine ich jetzt nicht nur innerhalb der Kreditwirtschaft als sich übersektoral auszutauschen – das ist schon mal der erste Schritt.

00:29:22: Die sind schon ganz gut gelingt, sondern auch an den anderen verpflichtenden, die gewerbetreibenden, Aufsichtsbehörden bestmöglich an einen Tisch zu holen und den Risiken, denen wir einfach ausgesetzt sind, dass man die gemeinsam managen kann.

00:29:34: Also das ist ein Wunsch von mir.

00:29:35: Das ist, glaube ich auch etwas was uns gelingen kann.

00:29:38: Denke die FATF-Prüfung hat uns hier durchaus etwas in die Hand gegeben dass wir in die Richtung mehr denken und einfach gemeinsam künftig an einem Strand ziehen und für eine effektive Geldwäscheprävention und Finanzkriminalitätsbekämpfung am Ende des Tages einstehen für Österreichs, für den Finanzplatz Österreich aber natürlich ob man weiter auch wähl wird im Kampf gegen diese nicht positiven Dinge zu tun.

00:30:03: Also ich glaube, das ist eben ein zentraler Punkt.

00:30:07: Das Ziel und die Wichtigkeit ist allen auch klar.

00:30:09: natürlich Terrorismusbekämpfung, Geldwäschebekämpfen, Kommunalitätsbekämpfungen – da sind alles wichtige und sehr nachvollziehbare Maßnahmen und Ziele.

00:30:19: Oftmals ist es dann das Wie, dass auch entsprechend kommuniziert werden muss und deswegen unterstützt man sich auch sehr diese Abstimmung zwischen den unterschiedlichen Branchen weil oft ist es der Finanzsektor oder höheren Kreditkosten oder Investitionskosten, dann hier auch durchaus leidtragender sein kann.

00:30:37: Wenn andere Branchen und Österreich wieder natürlich immer gesamthaft bewertet, hier Defizite aufweisen sollten und dann eventuell ein schlechtes Ergebnis für die FDF-Prüfung bringen würden.

00:30:48: Also es ist schon sicherlich gut das irgendwie gesamthofft österreichisch anzugehen.

00:30:54: Wir beraten natürlich auch viele Unternehmen, also sozusagen wir erstellen Daten zur Verfügung.

00:30:59: Aber oftmals ist tatsächlich die Anfrage eines Kunden, ich möchte meinen KBSC, meine AML-Prozesse jetzt entsprechend komplett aufstellen oder ausbauen.

00:31:10: wie mache ich das?

00:31:11: in einer effizienten und guten Weise, die aber auch rechtskonform ist?

00:31:16: Hier sehen wir ganz stark, dass die Unternehmen gewählt sind das zu erfüllen.

00:31:21: Aber natürlich hat es einen riesen Aufwand und der größte Aufwand, den wir sehen ist tatsächlich der Zeitaufwand.

00:31:28: Also eben gerade bei kleineren die sich dann jetzt nicht Kompleienzabteilungen mit vielen Personen ummittelbar leisten können.

00:31:35: Und da geht es sehr, sehr stark in das Thema Automatisierung hinein.

00:31:40: Da ist sehr viel Anfrage und haben wir tatsächlich auch ein Tool entwickelt für eben vollautomatisierte wiederkehrende Abfragen des Kundenstammes.

00:31:47: Also natürlich DSGVO-Kundenform nur exklusiv für den jeweiligen Kunden und Multiscreening ist richtig einmal ein.

00:31:54: Das trifft ein bisschen den Nerv und auch dem Bedarf der Zeit den Eindruck also dass er großes Engagement herrscht.

00:32:01: aber man muss natürlich unterbringen im operativen Kraft.

00:32:05: Ja, was nimmst du aus der Prüfung mit?

00:32:08: Also ich finde schon wirklich, muss da anschließen wo wir an Anfang aufgehört haben zu sprechen.

00:32:12: Das Positive also System ist denke ich wirklich besser, wirksamer als bei der letzten Prüfungen und... Ich muss jetzt auch promoten weil... Da wurden noch ein paar Tools promotet!

00:32:25: Wir haben glaube ich schon zuletzt auch, es war fünf vor zwölf aber doch eine kleine Reform in Österreich umgesetzt um auch den Teil Sanktionen besser aufzustellen.

00:32:35: Und ich glaube schon, dass die Bündelung bei der FMA ein weißer Schritt war so wie das auch das Prüftim gesehen hat.

00:32:39: Weil es einfach die Überschneidung gibt mit Antigeldwäsche weil das konsistenteres und effizientere letztlich wirksameres Vorgehen am ersten sicherstellt.

00:32:49: Ich glaub' wir sind da gerade in Sachen wie die Katrin gesagt hat, Sanktion zum Kehring auch noch eher im Anfang als System, glaube ich, in Österreich.

00:32:58: Das hat sich was hieventwickelt in den letzten Jahren, das nehme ich mit Und eh auch, wie am Anfang gesagt mehr noch Daten getrieben.

00:33:05: Automatisierung ist sicher in vielen Bereichen hilfreich.

00:33:09: Wo es komplex wird, ist dann vielleicht nicht mehr so einfach handhabbar.

00:33:13: aber es würde schon extrem viel bringen würden jetzt die kleineren Intermediäre sowas machen.

00:33:17: das wäre schon Lichtjahrel von dem entfernt was teilweise in der Praxis jetzt passiert.

00:33:22: im Gewerbe-Sektor zum Beispiel will ich behaupten wir müssen uns einfach mehr vernetzen.

00:33:26: auch wie gesagt worden ist und Ich bin auch Olin für Kooperation Das betrifft ja Aufsicht und Verpflichtete in unserem Schakon wieder.

00:33:33: Und das sowohl im Finanz- als auch im Nichtfinanzsektor, dieses Konstrukt von Public Private Kooperationen ist auch etwas, was überall promotet wird.

00:33:41: zu Recht hat wirklich viel Potenzial.

00:33:44: Das müssen wir gerade im Bereich Datenaustausch noch besser operationalisieren.

00:33:49: Wir müssen einfach dafür sorgen dass wir da nicht uns immer vor irgendwelchen Datenschutz Vorgaben verstecken um wirklich effektiv zusammenzuarbeiten.

00:33:59: Wir können also gerade nicht vom Finanzsektor doch sehr viel lernen.

00:34:04: Da gibt es einfach wirklich eine große Lernkurve nach oben, wenn wir das hinkriegen, ist das gelingt sozusagen und dann glaube ich haben wir nicht nur was nächstes Mal noch ein besseres Ergebnis sondern eben den schon dem Bemüten, den wichtigen sauberen Finanzplatznachhaltig gestärkt und auch die Werbewerbsfähigkeit.

00:34:19: Also ich glaube wirklich die Werbesähigkeit hängt mit dem Stark zusammen, dass wir einfach ein integrer, sauberer Wirtschaftsstandort sind.

00:34:25: Das zeigen alle in dieses Weltweit.

00:34:28: Wenn du das hinkriegst, deine gute Governance und deinen sauberen Finanzmarkt hast dann funktionieren viele andere Dinge auch vielleicht da.

00:34:35: Es funktioniert also wenn alle am gleichen Strang ziehen?

00:34:38: Das nehme ich auf jeden Fall aus der heutigen Podcast-Forge mit!

00:34:41: Danke euch einereien wirklich für die spannenden Einblicke.

00:34:45: Danke!

00:34:50: Natürlich auch ein großes Dankeschön an unsere Zuhörerinnen und Zuhörer.

00:34:55: Wenn euch das Thema interessiert, dann gibt es am elften Juni einen Compass Law Talk bei denen Expertinnen und Experten aus Aufsicht unter Praxis über die Auswirkungen der FATF-Prüfung auf betroffene Unternehmern diskutieren.

00:35:07: Die Teilnahme ist kostenlos, meldet euch auf www.compass.de an oder über den Link in unseren Shownauts.

00:35:14: Bei Compass on Air bleiben wir übrigens in der nächsten Folge beim Thema Register Lösungen – und wofür wird diese eigentlich wirklich benötigen?

00:35:21: Also gerne reinhören!

00:35:22: Ich bin Laura Drechsler sage tschüss und bis zum nächsten Mal.

00:35:27: Das war Compass On Air der Business-Podcast der

00:35:31: Kompassgruppe.

00:35:33: Um keine Folge zu verpassen, abonnieren Sie uns auf der Podcastplattform Ihres Vertrauens und lassen sie gerne

00:35:39: eine Bewertung

00:35:40: dar!

00:35:42: Alles zu den Inhalten dieses Formats sowie Informationen zur Kompassegruppe finden Sie auf www.kompass.at.

00:35:52: Vielen Dank fürs Zuhören – bis zum nächsten Mal.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.