Steuertransparenz im Fokus: Neue Meldepflichten für Krypto-Vermögen

Shownotes

Die steuerliche Behandlung von Kryptowährungen tritt mit dem Crypto-Asset Reporting Framework (CARF) und der neuen EU-Richtlinie DAC8, welche in Österreich mit dem Krypto-Meldepflichtgesetz ab 01.01.2026 umgesetzt wird, in eine neue Phase. Erstmals entsteht ein strukturierter Informationsaustausch zwischen Kryptoplattformen und Steuerbehörden, um Transparenzlücken zu schließen und steuerpflichtige Kryptotransaktionen nachvollziehen zu können.

Für Anleger bedeutet das mehr Eigenverantwortung: Auch Transaktionen auf ausländischen Plattformen oder im DeFi-Bereich müssen korrekt dokumentiert und erklärt werden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Datenqualität und Nachvollziehbarkeit - für Investoren ebenso wie für Steuerberater. Die Folge zeigt, warum steuerliche Compliance im Kryptobereich ohne technische Unterstützung kaum mehr praktikabel ist und welche neuen Herausforderungen sich aus den erweiterten Meldepflichten ergeben.


Lernen Sie unsere Gäste kennen:

Florian Wimmer ist CEO und Co-Founder bei Blockpit und spricht darüber, warum viele Kryptotransaktionen steuerlich kaum nachvollziehbar sind, etwa durch fehlende historische Daten, unterschiedliche technische Standards und Aktivitäten im DeFi-Bereich. Er erklärt, wie CARF/DAC8 den Datenaustausch mit Finanzbehörden verändert, warum dabei oft nur aggregierte Werte gemeldet werden und welche Rolle Kryptosteuertools spielen, um Datenlücken zu erkennen und steuerliche Fehler zu vermeiden.

Georg Brameshuber, Founder von Validvent und erklärt aus Sicht der Steuerberatung, wie sich CARF/DAC8 auf die Praxis auswirken und warum Krypto-Vermögen steuerlich nicht mehr im „Graubereich“ liegt. Er geht darauf ein, was sich für private Anleger und Steuerberater konkret ändert, welche Sensibilisierung jetzt notwendig ist und weshalb technische Auswertungen fachliche Einordnung und Beratung nicht ersetzen können.


In Compass on air sprechen wir mit führenden Expertinnen und Experten aus Recht, Finanz, Wirtschaft und Immobilien über die Entwicklungen, die unsere Branche prägen. Wir nehmen Sie mit durch den Dschungel der Digitalisierung, neuer EU-Richtlinien und in die Zukunft des Datenschutzes. Compass begleitet diese Entwicklungen seit Jahrzehnten und macht mit digitalen Lösungen komplexe Zusammenhänge sichtbar. Neben hochkarätigen Gästen zeigen auch die Profis aus unserem Team praxisrelevante Einblicke, wie wir durch strukturierte Wirtschaftsdaten, moderne Recherchetools oder innovative Analysen, zukunftssichere Entscheidungen erleichtern und aus Daten Informationen machen.

In der 3. Staffel von Compass on air dreht sich alles um Krypto und wie Digital Assets Wirtschaft, Recht und Gesellschaft verändern. Wir sprechen über die Chancen und Herausforderungen rund um Kryptowährungen, digitale Vermögenswerte und Blockchain-Technologien. Welche neuen Regeln gelten in Europa? Wie verändern sich Transaktionen, Steuern und vielleicht sogar das Grundbuch? Experten aus verschiedensten Branchen geben Einblicke, was jetzt wichtig wird und wohin die Reise im Krypto-Zeitalter geht.


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Compass on air ist eine Produktion der Compass-Gruppe und Happy House Media.

Transkript anzeigen

00:00:06: Kompass on Air.

00:00:08: Wir machen aus Schallwellen Informationen.

00:00:13: Seit Anfang des Jahrhunderts sind österreichische Krypto-Plattformen verpflichtet, die Kapitalertragsteuer direkt einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen.

00:00:22: Viele Anleger sind daraufhin auf ausländische Kryptobörsen ausgewichen.

00:00:27: Steuerfrei sind diese Gewinne trotzdem nicht.

00:00:30: Mit dem neuen Krypto-Meldepflicht-Gesetz soll sich das jetzt ändern.

00:00:35: Wie funktioniert der Datenaustausch zwischen Unternehmen und Behörden in der Praxis?

00:00:39: Und was bedeutet das alles für Anleger, Steuerberater und auch für Österreich als Kryptohotspot?

00:00:46: Darüber sprechen wir in der heutigen Folge von Kompass on Air mit Florian Wimmer, Geschäftsführer von Blockpit und Georg Brahmshuber, Geschäftsführer von Valetvant.

00:00:55: Schön, dass ihr heute da seid.

00:00:56: Ja, danke für die Einladung.

00:00:57: Ebenso, danke sehr.

00:00:59: Ja, bevor wir gleich tief eintauchen, Florian.

00:01:02: Wo stehen wir denn gerade in Österreich?

00:01:04: Sind wir da noch im Aufräummodus bezüglich Krypto-Besteuerung oder sind wir da schon mitten in der Normalität?

00:01:10: Die Normalität würde ich jetzt nicht teilen.

00:01:12: Wir sind ja tatsächlich vorgeprescht in Österreich.

00:01:14: Wir sind ja auch eines der wenigen und ersten Länder, die auch ein Steuergesetz im Zusammenhang mit Krypto erlassen haben.

00:01:20: Das ging schnell.

00:01:21: Das war nicht ganz zu Ende gedacht.

00:01:23: Es ist ja natürlich auch ein Space, das sich laufend weiterentwickelt.

00:01:26: Und es gibt ja sicher noch einige Lücken, die man schließen muss, einige Sachen, die einfach klargestellt werden müssen.

00:01:31: wie das jetzt zur Anwendung kommt.

00:01:34: Aber ich würde schon sagen, wir haben einen gewissen Vorsprung, wenn man es international ansieht, was einfach die Klarheit auch der steuerlichen Richtlinien anbelangt.

00:01:41: Georg, Österreich gilt ja so steuerlich als kryptofreundlicher als manch andere Länder.

00:01:46: Woran kann das liegen?

00:01:48: Also steuerlich betrachtet sich einmal aufgrund der ökosozialen Steuerreform, die eigentlich Krypto in der Form das erste Mal auf positiv rechtlich normiert.

00:01:55: Also natürlich, wie der Florian richtigerweise sagt, gibt es viele Themen, die wir immer noch im Detail diskutieren müssen und die unklar sind und deswegen vielleicht Krypto noch nicht zum Normalfall geworden ist, aber im internationalen Vergleich steht Österreich wirklich spitze da, weil einfach auch wirklich auf Gesetzesebene und nicht nur auf Erlasssebene durch die Finanzverwaltung klare Regeln bestehen und die auch im Besteuungsvergleich mit anderen Anlagenformen besonders attraktiv behandelt werden.

00:02:24: Das macht natürlich Summa um Österreich natürlich extrem kryptofreundlich.

00:02:28: In dem Sinne, dass es natürlich für alle Beteiligten ist, besonders für den Investoren, natürlich Standort bzw.

00:02:34: Rechtssicherheit gibt, was die Besteuerung von Kryptowährungen angeht.

00:02:37: Wie schaut es damit unserem Nachbar Deutschland aus?

00:02:39: Gibt es irgendwelche Unterschiede?

00:02:41: Naja, also salopformuliert könnte man sagen, dass in Deutschland sieht man das Ergebnis, hätte Österreich, im Prinzip hatte ja Österreich ja bis zur ökosozialen Steuerreform, im Prinzip der Steuerreform für Kryptowährungen.

00:02:54: Im Prinzip ist die gleiche Rechtslage wie Deutschland nach wie vor heute, nämlich im Prinzip keine gesetzliche Klarstellung für Kupptowährungen.

00:03:01: Und das führt natürlich in der Praxis zu allen möglichen Unwegbarkeiten.

00:03:05: Wenn man jetzt den direkten Besteuerungsvergleich oder Belastungsvergleich auch mit Deutschland zieht, dann ist es natürlich nach wie vor so, dass es auch die alte höchstreichliche Rechtslage bei einer Haltefrist von einem Jahr natürlich die Besteuerung vollkommen ausfällt, also die Eingriffe, die nicht steuerbar sind.

00:03:22: Und das ist natürlich gerade in einem Land wie Deutschland natürlich schon einigermaßen bemerkenswert, dass man tatsächlich bei Long-term Holdings, also länger als ein Jahr, eine effektive Besteuerung von null Prozent erreicht.

00:03:34: Allerdings mit großen Abschlägen in der Praxis, was insbesondere laufende Einkünfte angeht, was natürlich die verpflichtende Realisierung bei jedem Tausch beziehungsweise bei jedem Swap, bei jeder Bewegung und Schäen, bei jeder Positionswechsel angeht.

00:03:46: Also im Prinzip der Tauschgrundsatz und viele weitere Themen, auch zum Beispiel die Zuflussfiktion.

00:03:51: bei laufenden Einkünften.

00:03:52: All das haben wir in der Form nicht in Österreich durch eine klare gesetzliche Regelung und durch die klare Überführung der Kryptowährungsbesteuerung in die Kapitalvermögensbesteuerung.

00:04:01: Und da muss man einfach diesen Vergleich ziehen.

00:04:04: In Deutschland ist das haben bei den Nullprozent, bei Long-Term-Holings und überall anders ist.

00:04:08: das haben salopp formuliert in Österreich.

00:04:11: Ich habe schon so ein bisschen rausgehört.

00:04:12: Österreich wird immer mehr zum Kryptohotspot Europas.

00:04:16: Florian, geht es da jetzt weiter aufwärts?

00:04:18: Siehst du jetzt gerade auch mit den neuen Regulierungen eine Wachstumsbremse?

00:04:22: Wie geht es da weiter?

00:04:24: Also es ist ja glaube ich nichts mit der Steuer zu tun, sondern viel mehr jetzt mit der Mika-Regulierung und auch, ich würde mal sagen, der Kompetenz der Finanzmarkt-Aussicht, die wir in Österreich haben, die sich einfach kristallisiert hat als sehr klar, sehr effektiv, stellen die richtigen Fragen.

00:04:36: Man kommt, wenn man alles richtig macht, ziemlich schnell an seine Lizenz.

00:04:40: Das haben wir jetzt gesehen, mit Beibietern einer der größten Börsen, die eben in Österreich ziemlich im Rekord-Tempo die Mika-Lizenz bekommen haben.

00:04:46: Und das zieht jetzt viele internationale Player an.

00:04:49: Jetzt sagen, wenn ich Mika mache, dann warum nicht in Wien bei der FMA?

00:04:53: Da hat sich gezeigt, das funktioniert ganz gut.

00:04:55: Und das ist natürlich schon eine Chance für uns, da einfach Blair reinzuholen, die Arbeitsplätze schaffen, die Steuern zahlen und natürlich im Endeffekt dann sich zu etablieren als Hotspot, wenn in Europa was passiert.

00:05:07: Dann ist es Wien, das Zentrum in Europa und ich sehe da schon wirklich, wenn wir uns richtig nutzen, eine große Chance für den Wirtschaftsstandard.

00:05:15: Also internationale Player sind keine Konkurrenz für uns?

00:05:19: Eine Konkurrenz ist natürlich immer da, ist auch gesund, ist natürlich eine Konkurrenz für österreichische Unternehmen, die schon da sind, beziehungsweise generell europäische Unternehmen für den Markt.

00:05:27: Michael erlaubt jetzt, dass einfach jeder mit einer Lizenz, sieben und zwanzig Länder bespielen kann.

00:05:32: Das war vorher nicht so.

00:05:33: Da hatten natürlich dann die lokalen Bläher einfach auch ein bisschen den Vorsprung, weil sie haben sich um diesen Markt schon früher gekümmert.

00:05:39: Jetzt ist es ein bisschen leichter, Großfläch reinzukommen.

00:05:42: Aber Konkurrenz ist ja nicht immer schlecht.

00:05:44: Gerade für den Endkonsumenten belebt das ja das ganze, das gibt bessere Angebote.

00:05:48: Und man muss auch immer laufend innovativ sein, um zu halten.

00:05:51: Also, ich glaube, man kann sich allgemein sagen, der einen ist es gut, der andere ist es schlecht.

00:05:55: Aber ich glaube, der Konsument im Endeffekt, das lehrt er dann und profitiert davon.

00:05:58: Georg, wie siehst du das?

00:06:00: Vergleich zum... internationalen Webbewerb?

00:06:02: Also

00:06:03: die Ausgangslage ist ja eindeutig ja schon die, dass ja bis vor kurzem, also vor Mika, der Markt ergänzt sich, soll ob formuliert, unreguliert, war jetzt abgesehen vom Geldwäscher-Regime.

00:06:12: Das heißt, eigentlich ist ja das im Prinzip ja das Vergleichsbaar jener, dass ja jetzt wie im Prinzip das erste Mal ja eigentlich die Stunde null de facto haben und dass die jetzt eigentlich sich alle Marktteilnehmer so richtig im Prinzip bereit machen, um den Markt zu arbeiten.

00:06:25: und das sehe ich jetzt nur nicht so mal aus.

00:06:27: Kunden oder Investoren, Perspektive, Sonderperspektive, genau gleich wieder Florian, das ist einfach der Wettbewerb da.

00:06:32: Und der Wettbewerb ist ja in diesem Sektor ja nicht nur bei den Dienstleistern, sondern eigentlich stehen ja die Dienstleister ja auch im Wettbewerb zu all dem, was wir unter Decentralized Finance verstehen, all dem, was eigentlich im Internet passiert.

00:06:44: Am Ende des Tages ist sehr viel, was in Zusammenhang mit Gruptowährungen passiert, Macking Money und Internet.

00:06:49: Und da steht halt jeder Dienstleister, auch wenn eine geografische Verordnung ist in Österreich oder sonst wo weltweit hat, einfach im direkten Wettbewerb.

00:06:55: zu im Prinzip weltweiten Dienstleistungen oder Dienstleistungen, die im Internet angeboten werden.

00:07:00: Und insofern ist dann natürlich die Mikreregulierung eher salopp formuliert, eine Stunde null, in dem Sinne, als das das erste Mal auch weltweit für einen relativ großen Wirtschaftsraum, wie in dem Fall der Europäischen Union, so eine Regulierung geschaffen wird.

00:07:14: Und insofern, ja, und ganz generell jetzt Österreich, auf Österreich bezogen, muss man schon sagen, entweder die SIX hat ihn quasi von Wien aus aber in Deutschland gegründet, Jetzt ist es tatsächlich so, dass so was wie ein Krypto-Hub in Wien entsteht.

00:07:28: Und da kann man jetzt quasi auch als Salop von der Österreicher und der Anfangszeichen oder auch als Wiener sich auch auf die Schutteln klopfen und sagen, dass auch extrem viel gute und nachhaltig gute Arbeit passiert.

00:07:39: Quasi in diesen ganzen Standardbetreffen.

00:07:41: Das betrifft insbesondere öffentliche Seite, aber ist besonders auch die private Seite.

00:07:45: Wir haben ein Unicorn unglaublich.

00:07:47: Also es sind Schritt für Schritt permanent Meilensteine geschaffen worden in Österreich und da tragen wir jetzt die Früchte.

00:07:53: dass jetzt Wien andere Standorte wie Paris, Berlin, Frankfurt oder auch Lissabon vermeintlich ausschtigt und jetzt Wien sozusagen der europäische Krypto-Hotspothe ist.

00:08:04: Und ja, das ist sicher auf alle Fälle extrem positiv.

00:08:08: Ein großes Problem fällt, bildet ja aktuell noch so die Nachvollziehbarkeit bzw.

00:08:13: auch saubere Dokumentationen von Kryptotransaktionen.

00:08:17: Florian, woran scheitert das konkret?

00:08:20: Oder gibt es viele Gründe.

00:08:22: Das eine ist, es war lange unreguliert.

00:08:24: Das heißt, viele Anbieter haben sich auch gar nicht darum gekümmert, dass jetzt Transaktionshistorien lange aufbewahrt werden, dass die Datenstruktur passt, dass der Kunde auch an das Kommen, was er mal gemacht hat in der Vergangenheit, was ja sehr wichtig ist für die Steuermittlung.

00:08:37: Ich muss ja eigentlich jede Transaktion seit meiner allerersten Investition von meinem Eurobankkonto auf eine Kryptobörse, um sich attracken, um zu wissen, was habe ich denn an Steuern potenziell auch verwirklicht.

00:08:47: Und da ist es einfach so, wir haben jetzt Was sind's weltweit?

00:08:51: Mehrere tausend Kryptodienstleister?

00:08:53: Dann haben wir, wie gesagt, das dezentrale Finanzspektrum und auch hierher gibt's keinen Standard, wie man's kennen jetzt mit Internet, TCPIP, Video und so weiter, sondern jeder macht seine eigene Technologie.

00:09:04: Wir sind immer noch in diesem Wettstreit.

00:09:06: Was ist denn so die beste Blockchain?

00:09:07: Was ist denn die beste Technologie für den jeweiligen Anwendungsfall?

00:09:11: Und es ist trotzdem sehr leicht, dass ich all das nutze als Endkunde.

00:09:15: Und dann komme ich sehr schnell an einen bunten Haufen an verschiedensten technischen Standards.

00:09:20: Und die gehören einfach alle mal zusammengefügt in eine durchgängige, standardisierte Historie.

00:09:25: Dann brauche ich natürlich auch noch die ganzen historischen Preispunkte.

00:09:29: Also was war das denn wert dem Zeitpunkt?

00:09:32: Auch da sehr hohe Volatilität im Kryptomarkt.

00:09:34: Und das sind so viele verschiedene Punkte, die muss ich mir jetzt mal zusammensuchen.

00:09:39: Und die Datenquellen sind halt ja unterschiedlich gut.

00:09:42: Und vor allem, wenn es in die Vergangenheit geht und eben in in einen Börsen und Anbieter aus unregulierten Märkten bekommt man die teilweise gar nicht mehr.

00:09:49: Und man hat sich auch schon gehört, es gibt dann große Börsen, die sind verschwunden von einen Tag auf den anderen, große Skandale.

00:09:55: Und wenn man da aktiv war und jetzt sagt, man muss das irgendwie wieder beschaffen, ist das teilweise gar nicht möglich.

00:10:00: Also diese Datenbeschaffung wird besser.

00:10:03: Sich jetzt auch mit Mika, Dag Acht, diesen Aufsichtspflichten kümmert man sich auch darum, dass das einfach sauberer ist.

00:10:09: Aber in der Vergangenheit teilweise eine Katastrophe.

00:10:12: Du hast gerade Dag Acht angesprochen.

00:10:14: sollen jetzt Krypto-Daten auch automatisch an die Steuerbehörden übmittelt werden.

00:10:19: Was ist da das Ziel dahinter?

00:10:22: Wir hatten ja bislang eigentlich in Richtung Enforcement im Bereich Steuern.

00:10:26: Nicht wirklich eine Regulierung, wenn es um Krypto geht.

00:10:28: Es ging vorerst immer antikeltwäsche, Gegenteurismus, Finanzierung und solche Sachen.

00:10:32: Jetzt kommen eigentlich die erste wirklich globale Großflächige.

00:10:36: Richtlinie in Richtung Steuer-Enforcement.

00:10:39: Und das ist eben das Krypto as a Reporting Framework in der EU als DAC-Acht umgesetzt, also der Austausch, Auskunftsrichtlinie zwischen den Behörden.

00:10:47: Und da geht es im ersten Schritt einfach mal darum zu wissen, wer hat denn überhaupt Krypto.

00:10:51: Weil das war bis an eigentlich nicht möglich für die Behörden.

00:10:55: Ich hab zu den Blockchain das transparent einsehbar, aber es ist pseudonym.

00:10:58: Das heißt, ich weiß ja nicht, wer hinter welcher Wallet steckt.

00:11:02: Aber auf den Börsen bin ich registriert.

00:11:04: Habe dieselben Pflichten, wenn ich Banken habe, Ausweis, Dokumentation, alle persönlichen Daten.

00:11:09: Aber die mussten die Daten ja nicht offenlegen.

00:11:12: Datenschutzgesetz ist ja ein Geheimnis.

00:11:14: Und jetzt kommt es mal in die Richtung und sagt, okay, wir brauchen diese Daten.

00:11:17: Bankgeheimnis kann es nicht sein.

00:11:19: Es gibt zu viele Steuern, die eben hier hinterzogen werden.

00:11:21: Und der erste Schritt, diese Aufklärung zu machen und zu wissen, wir hatten nur, ob Krypto, wer das eben über Tag acht gemacht.

00:11:27: Das ist ab ersten, ersten, sechs und zwanzig.

00:11:29: Wir müssen dann die Krypto-Börsen auch die Daten sammeln.

00:11:31: und an die Finanzbehörden ermitteln.

00:11:33: Wie kann ich mir das in der Praxis vorstellen, wie funktioniert dieser Datenaustausch am Ende des Tages?

00:11:38: Also es ist so, jeder Börse hat ja irgendwo den Hauptsitz und es sind jetzt siebzig Länder, die sich angeschlossen haben, diesem Datenaustausch und es wird so sein, dass die Börse dann alle Nutzerdaten und Transaktionsdaten an die Behörde am Hauptsitz melden muss, sagen wir mal zum Beispiel in Wien.

00:11:55: sitzt man und hat aber Kunden auch in Deutschland und in Frankreich.

00:11:58: Und dann müssen die Behörden in Österreich diese Daten dann aufteilen auf all die anderen Behörden.

00:12:04: Das heißt, die Börsen melden an die Heimatbehörde, die Heimatbehörde verteilt die Daten an alle Behörden in den jeweiligen Ländern, je nachdem wo der Nutzerhalter noch sitzt.

00:12:14: Georg, was bedeutet das jetzt künftig für SteuerberaterInnen?

00:12:18: Stoiberater?

00:12:19: Ja, also in erster Linie bedeutet es für Stoiberat und für Stoiberaterinnen natürlich eine erhöhte Sensibilität auf das Thema, weil, im Prinzip, man muss es auch vielleicht ganz konkret sagen, wenn wir über Steuern und Krypto-twanzig, sechsundzwanzig Reden müssen wir mal über die grundlegende Technologie darauf hin mit Blockchain und DLD aussprechen.

00:12:33: Und da ist natürlich immer schon so gewesen für die Stoiberaten und Stoiberaterinnen, dass eigentlich mit all den Dingen, die zunächst einmal auf der Blockchain passieren, und das ist natürlich jetzt außerhalb vom K von Tag Acht, weil das ja die Plattformen betrifft.

00:12:46: Natürlich jetzt so was wie ein Lücken-Schluss-Sets passiert, weil abstrakt gesprochen ist, ja grundsätzlich so ist, dass natürlich die Ermittlung von Bemessungsgrundlagen mithilfe von On-Chain-Daten einerseits und andererseits ist natürlich auch mit den Daten von den Plattformen natürlich ein gesamt, also ein vollständiges Bild natürlich auch hergestellt werden kann.

00:13:03: Was für die Steuerberater und für die Steuerberaterinnen ist unmittelbar besonders wichtig ist, ist natürlich insbesondere die Investoren, die Steuerpflichtigen besonders stark darauf zu sensibilisieren, dass jetzt hier natürlich im Prinzip Das, was insbesondere in den zehn Jahren, auch seitdem von mir doch bis zu wissen gerade auch, ja, einfach dem grauen Markt auch geschultet war, das im Prinzip jetzt eigentlich ungewirklich dieses, ich habe es gerade gesagt, so bezeichnet als der Mania und die Internet, dass es auch wirklich wirtschaftlich auch relevant ist, das Erste, wenn dieses Mania und die Internet tatsächlich auch wirklich in den Verkehr gebracht wird, infiert, gewechselt wird, dass damit auch erhebliche, steuerliche Konsequenzen hergehen.

00:13:42: Und diese Sensibilität muss jetzt, also spätestens, im Prinzip jetzt auch mit Maßnahmenpaket und das jetzt die nationalbesetzliche Umsetzung ist, zu Tag Acht und Kav, auch wirklich jetzt auch bestehen.

00:13:54: Und da die Einladungen an alle Steuerberater und Steuerberaterinnen dieses Thema besonders mit einer erhöhten Sensibilität jetzt wahrzunehmen, ich vergleicht das immer mit den Steuercd's, die es gegeben hat oder auch mit den Obama-Number-Papers oder auch damals auch mit dem Steuerabkommen.

00:14:10: Österreich, Schweiz, das es gegeben hat, um quasi im Prinzip Gelder, die in der Schweiz waren, dann sozusagen im Prinzip mit einem Deal mit dem Steuerabkommen, dann sozusagen auch nochmal, ich sage jetzt nicht reinzuwaschen, aber quasi frei zu kaufen.

00:14:23: Die Zeit ist jetzt einfach vorbei, dass man auf Plattformen, auf Wallets, Overseas in den berühmten Juristiktionen beheimatet oder einfach nur auch teilweise im Web.

00:14:33: Und das muss ich nur wegen des Tags nicht sein.

00:14:35: Vermögenswerte hält, verschiebt und versucht.

00:14:39: Steuer zu optimieren mit einem Augenzweckern.

00:14:41: Also das ist jetzt in der Form nicht mehr möglich.

00:14:44: Vielleicht darf ich da ganz ergänzen.

00:14:45: Es ist ja auch so, wir haben jetzt erstmalig eigentlich ein weltweites Synonym, wo jeder sehr schnell aufspringen kann.

00:14:51: Ich glaube meine App runter, ich bin in Krypto und da wird auch nicht unterschiedlich.

00:14:54: Ist diese Börse jetzt im Heimatland ansässig oder ist das im Ausland?

00:14:57: Ich kann mich überall registrieren.

00:14:59: Viele dürfen auch in den Ländern jetzt werben nach Kunden.

00:15:02: Und wir haben jetzt in Österreich den Steuerabzug, um es wieder steuer-einfach zu machen.

00:15:06: Das war der Gedanke dahinter, weil wir sind sehr gewohnt.

00:15:09: Mehrwertsteuer, Lohnsteuer, Kapitalertragsteuer wird alles automatisch abgeführt.

00:15:13: Der normale Bürger, sag ich mal, der macht einen Lohnsteuerausgleich, aber keine Einkommensteuererklärung.

00:15:17: Jetzt bin ich aber sobald ich in Krypto bin und eben auf einer ausländischen Börse handele oder im DeFi-Bereich handele, muss ich das selbst machen.

00:15:23: Und das ist einfach dem meisten nicht bewusst.

00:15:26: Und sehr wahrscheinlich wird es so sein, mit KF.

00:15:29: Die Behörden wissen mal, wer hat den Krypto und dann gehen vielleicht großweilig Briefe raus, wo man mal erinnert wird.

00:15:34: Übrigens, du bist selbst in der Verantwortung, eine Steuerklarung zu machen.

00:15:37: Und sie wahrscheinlich haben dann die Steuerberaterhütten antragen, einen neuen Kunden, die dann sagen, so Hilfe, was mache ich denn jetzt?

00:15:43: Und hoffentlich sind dann einfach auch die Kompetenzen dann entsprechend schon da.

00:15:48: Es wäre auch meine nächste Frage gewesen, Georg, was heißt das eben für private Anleger?

00:15:53: Ja, im Prinzip heißt das, dass jetzt jeden privaten Anleger bewusst sein muss, dass Salop formuliert eine Waffenkleichheit jetzt auch hergestellt ist.

00:16:00: Also, was sind die Waffen auf der Blockchain?

00:16:02: Das sind am Ende des Tages Transaktionsdaten.

00:16:04: Und man muss sich schon davon ausgehen, dass wenn man als Privatanleger, als Investor sozusagen diese Ohnerschicht nicht hat, sich selber um seine eigenen Portfolio in dieser Form zu kümmern, dass man auch sicherstellt, dass auch persönlich im Stande sein Reporting herzustellen, also das betrifft die Plattformen, das betrifft aber auch die On-Chain-Daten.

00:16:22: dass man davon ausgehen muss, dass die Finanzbehörden die Daten aber tatsächlich zumindest auf alle Fälle diejenigen von den Behörden noch vorliegen haben.

00:16:29: Dann natürlich auch, und da gibt es ja auch schon genug Präsidenzfälle, insbesondere international und auch insbesondere in Deutschland, dass die Behörden auch diese Daten auch schon in der Vergangenheit aufgrund des Art-Hoc-Infektionsausdorsches auch tatsächlich auch schon verwendet und auch eingesetzt haben.

00:16:42: Und sozusagen das Bild der Waffe und Gleichheit, dass tatsächlich sozusagen diese Waffe und Gleichheit jetzt auch für die Investoren oder auch für die Steuerpflichtigen jetzt im Prinzip auch wirklich hergestellt ist.

00:16:52: Also nicht mehr salopp formuliert diese Überlegenheit.

00:16:54: Naja, es ist ja im Prinzip im Internet und insofern dann nicht eindeutig darstellbar.

00:16:59: Dessen muss man sich auf alle Fälle bewusst sein.

00:17:01: Florian, du hast es vorhin schon angesprochen.

00:17:03: Wir haben auf der einen Seite die Pseudonormität, auf der anderen Seite jetzt aber immer mehr diese Meldepflichten.

00:17:09: Entsteht da nicht irgendein Spannungsfeld, gerade auch wenn es um sensible Daten geht?

00:17:13: Ja, natürlich.

00:17:14: Du hast immer diesen, ich sag mal, den Wettbewerb, das Nachrüsten, es eben zu vertuschen und Privatsphäre, andererseits eben Investor Protection, Betrug, das muss man halt irgendwie den Bogen spannen und muss halt eine Lösung finden.

00:17:28: Das wird nie hundert Prozent sein.

00:17:30: Diese Spannung fällt, wird immer bestehen, aber es ist natürlich auch ganz wichtig, dass man nicht eine sehr einfache Lücke offen lässt, Steuern zu hinterziehen, weil das wäre ja wieder unfair für alle anderen, die es nicht machen.

00:17:40: Also es ist schon durchaus berechtigt, was hier passiert.

00:17:42: Es wird sicher nicht auf einen Schlag so gehen.

00:17:45: Es ist ein bisschen wie Puzzle bauen.

00:17:46: Ich habe jetzt so die Puzzleteile und schön langsam kommen, alle zusammen.

00:17:49: Und dann kann ich dieses Gesamtbild, wie der Georg richtig gesagt hat, vom Steuerpflichtigen mal darlegen.

00:17:55: Aber natürlich auch auf der Seite der Steuerpflicht, in der eigentlich sauber sein will.

00:17:58: Ich denke mal, die meisten wollen ja nicht Steuern hinterziehen, sondern Bewusstsein fehlt und auch die technischen Möglichkeiten fehlen, das sauber zu machen.

00:18:05: Die sind jetzt da.

00:18:06: Jetzt muss man es nur noch erledigen.

00:18:09: Natürlich wirst du immer die Leute haben, die sagen Datenschutz.

00:18:12: Privatsphäre, ganz, ganz wichtig, stimme ich auch zu, muss sein.

00:18:16: Aber wie gesagt, das geht halt auch auf Kosten dann, dass wenn alles anonym ist, dass ich sehr leicht betrungen werde.

00:18:21: Passiert ja, in Kryptolei das ja oft, ist ja einfach, wenn das Geld weg ist, ist es weg, du kannst nicht zu einer Bahn laufen und irgendwie auch gerichtlich dagegen vorgehen.

00:18:28: Das liegt ja wahrscheinlich irgendwo in einem Land.

00:18:30: Man hat die Eigenverantwortung, ja, und die kommt halt mit der gewissen Verantwortung dann auch gesetzlich in dem Land, in dem man halt dann wohnhaft ist, auch mit dem herzugehen.

00:18:40: Ja, der Entspannungspunkt wird es immer geben, hundert Prozent wird es nie sein, aber ich denke, für die meisten ist es ganz gut, dass das jetzt so passiert.

00:18:46: Also diese Offenlegung von Daten, die bringt mich gleich zum nächsten Punkt, Georg.

00:18:50: Die EU prüfte ja eine Machbarkeit eines zentralen Vermögensregisters, auch natürlich dann in künftig in Bezug auf Betrug, auf Geldwäsche.

00:19:00: Wie siehst du das?

00:19:01: Hätte es nicht extrem weitreichende Folgen?

00:19:04: Natürlich, aber ich würde jetzt salopp darauf antworten, wir haben sie ja eigentlich de facto schon.

00:19:09: Was ja damit ja eigentlich geschaffen wird, ist ja die Faktor auf User-Ebene, also zumindest beim Empfangenden finanzamt, also des Steuerpflichtenden, im Prinzip ein Gesamtbild, über alle die Boßkonten, also wir kennen das ja auch schon mal aus der relationellen Finanzwelt, das ist soweit noch bekannt, aber auch im Prinzip auch jede Form der Änderung der Aktivität und verbunden nämlich dieses Masenpaket mit anderen Begleitungen und gesetzlichen Bestimmungen, wie zum Beispiel der Transfer Funds Regulation im Rahmen der Geldwäschebekämpfung, die im Prinzip ja Dienstleister verpflichtet.

00:19:39: sozusagen eingehen oder ausgehen, also im Prinzip den Transaktionen zu identifizieren, für die auch dazu, dass da auch weitere Daten auch im privaten Bereich, also im Bereich des Self-hostings, im Bereich der Selbstverwaltung permanent gesammelt werden.

00:19:53: Und dieses Gesamtbild... führt eigentlich jetzt schon dazu, dass man zum Schluss kommen kann, momentan mal.

00:19:59: Also eigentlich, dieses Krypto von Wirungsregister, das passiert schon weltweit und das ist auch extrem effektiv.

00:20:03: Also als nehmen wir abgesehen von Staaten, Virus von der Nordkirche und vielleicht ein paar amerikanische, kleinere Übersichtgebiete, nimmt jede Juristiktion weltweit auch daran teil und das... Dieses Vermögensregister ist implizit, weil es zumindest ist, dass das Krypto den Speziellen angeht, eigentlich schon da.

00:20:22: Alles andere wäre dann im Prinzip nur noch eine Formalisierung, vielleicht schon eine Status quo, aber da spricht es eher der Seiferbank aus mir, weil in dem Sinne, dass eigentlich jetzt auch nicht indiziert ist, wenn wir über eine Datennitigität und Datenschutz und so weiter sprechen, es gibt ganz konkrete nationalstaatliche Besteuerungsdatbestände und eigentlich keine Verpflichtung, sofern nicht eigentlich eine Schuldvermutung besteht zugunsten.

00:20:44: in dem Fall irgendwie zum Grundstingen der Bürger, dass eigentlich ein Vermögensregister bestehen muss.

00:20:49: Es gibt viele gute Gründe, wie zum Beispiel beim Grundbuch, dass es ein öffentlich-rechtliches Register gibt.

00:20:55: Darauf haben wir uns, glaube ich, über mehrere Jahre geeinigt und finden auch, dass es effizient und gut und richtig ist, ein Grundbuch zu haben.

00:21:01: und gerade wie Österreicher sind besonders stolz darauf.

00:21:04: Fähren auf, aber in allen anderen Punkten, wo eben kein berechtigtes Interesse besteht, sondern das eigentlich im Prinzip eine implizite Schulvermutung ist, das geht meinerzeit noch zu weit.

00:21:14: Und auch im Moment dieser rechtspolitischen Diskussion, die auf der EU-Ebene passiert ist, da muss man auch sagen, dass gerade im Bereich Krypto durch eben die Zusammenführung von Transfer-Fund-Regulation im Speziellen, was die Travel-Rule angeht, und andererseits natürlich Tage Acht und Carve.

00:21:29: ist natürlich de facto ja schon ein Kryptovermögensregister gibt.

00:21:32: Also blickt dann im Prinzip nur noch die Finanzbehörden sozusagen dieses Kryptovermögensregister, was sie jährlich dann abgedetet bekommen und auch entsprechend auch zu nutzen.

00:21:40: Aber da sind wir dann wieder bei der Frage, ob das eine Schul- oder eine Unschuldvermutung verliegt.

00:21:44: Ja, wir reden so viel über Daten.

00:21:46: Es sind dann oft Schlüssel, damit man eben Kryptoaktivitäten künftig so transparent wie möglich machen kann.

00:21:52: Was mich jetzt natürlich interessiert ist, Haben dann tatsächlich die Behörden, das Finanzamt, die besten zentralisierten Daten, Florian?

00:22:01: Tatsächlich nicht, so wie es jetzt gerade ausgestaltet ist mit CARF, müssen nicht alle Daten ermittelt werden.

00:22:08: Das heißt, es ist nicht eine lückenlose Transaktionshistorie von allen Sachen, die ich gemacht habe, auf dieser Börse zu melden, sondern es ist ein aggregiertes Format.

00:22:16: Im Endeffekt sieht das so aus, wenn ich auch mit Bitcoin handle und dann noch vielleicht mit Ethereum und Solana.

00:22:21: dann werden alle meine Käufe und alle meine Fährkäufe in dem jeweiligen Jahr aufsummiert und es wird eine Zahl gemeldet.

00:22:27: Das gibt jetzt eine Grundindikation.

00:22:29: Wie hoch ist das Handelsvolumen?

00:22:31: Wie viel Geld ist da im Umlauf bei dieser Person?

00:22:33: Aber eigentlich überhaupt keine Aussagekraft über.

00:22:35: sind hier steuerliche Realisierungen angefallen, die steuerpflichtig wären und nicht erklärt wurden.

00:22:41: In dem Fall sind wir wieder nur halb dort, wo wir hinkommen.

00:22:43: Sehr wahrscheinlich wird das dann auch gefolgt, von Auskunft zu suchen an die Börsen, wo man dann sagt, okay, von diesen top zehn Prozent, hätte ich gern auch noch alle Transaktionsdaten, weil nur dann kann ich ja wirklich sagen, was wurde denn steuerpflichtig realisiert.

00:22:57: Es gibt das einzelne Staaten, die setzen das direkt zum, man kann ja diese Richtlinie auch ein bisschen schleifen im eigenen Land, zum Beispiel Finnland, die sagen gleich, damit diesen akkumulierten Daten kann ich eigentlich nichts anfangen.

00:23:09: Bitte, bei uns ist es so alle Daten, nämlich wirklich alle Transaktionsdaten, KYC-Daten und dann haben sie die beste Datenqualität.

00:23:18: Natürlich muss im Gegenzug auch dem Kunden immer diese Datenqualität zur Verfügung stellen, weil das wäre komplett unfair, wenn ich nicht die Möglichkeit habe, meine Steuer selbst zu erklären, die Behörden aber Daten haben, auf die selbst gar nicht zugreifen kann.

00:23:31: Und was meine ich, muss das gleichzeitig passieren oder eigentlich müsste schon viel früher passieren, dass ich als Steuerpflichtiger eigentlich die Möglichkeit habe, sauber das zu erklären.

00:23:38: Und da sind wir noch ein bisschen hinten dran.

00:23:40: Die Börsen und Plattformen bringen neue Produkte raus, weil damit kann ich Umsatzmachung und Geld generieren.

00:23:46: dass dann aber die Transaktionshistorie und das, was ich als Kunde bekomme, für die Steuer nachgezogen wird, passiert am meisten gar nicht oder verspätet und somit habe ich dann oft einmal lücken und kann gar nichts damit machen.

00:23:59: Und die müssen geschlossen werden, bevor dann die Daten an die Finanzbehörden gemeldet werden, weil sonst gibt es einen Ungleichgewicht.

00:24:05: Und dann haben wir aus meiner Sicht ein sehr großes Problem.

00:24:07: Und deswegen muss man auch sagen, das ist sicher ein Vermögensregister und kein Transaktionsregister in dem Sinne.

00:24:12: Aber dass das auch, wenn wir uns erst von der Waffen gleich gesprochen haben, einige Kleiter, die auch Österreich, ja auch eine Verordnung, die Steuerreportung, Verordnung jetzt umgesetzt, dass auch natürlich die Plattformen verpflichtet sind, den User noch die Steuerdaten zur Verfügung zu stellen.

00:24:25: Also das kann nicht sein, dass die Plattformen Mälde verpflichtet sind, aber umgekehrt die User, und das ist ja auch ein Massenphänomen, wo wir ja alle zu kämpfen haben, dass sie bei sehr vielen Plattformen, auf was die Vergangenheit betrifft, Transaktionsdaten den User einfach nicht zur Verfügung gestellt werden.

00:24:41: Und das ist natürlich schon ein extremes, also ein, bzw.

00:24:44: ein nightmare-Szenario aber für alle Beteiligten.

00:24:46: Und damit das nicht passiert oder begleitet, die passieren kann, zu Lasten der Steuerpflichtigen, gibt es auch dafür Begleitende in Österreich die Steuerreporting-Fordung, die vorsieht, dass es eine jährliche Berichterstattung gibt zu Kunst der Steuerpflichtigen.

00:24:58: Okay, ja bei dieser Datenflut braucht sie irgendwo dann die technische Unterstützung, Stichwort Tools dafür.

00:25:05: Florian, was muss denn ein gutes Kryptosteuertool heute können?

00:25:09: Und wo stößt das vielleicht noch ein Grenzen?

00:25:12: Also ich habe ja.

00:25:13: vor acht Jahren haben wir damit gestartet, Skriptostauer-Soft dazu zu entwickeln, genau aus der Problematik raus.

00:25:18: Damals, im Jahr zwei Jahrzehnte, ein großer Hype, man hat sich auf vielen Börsen registriert, hat alles ausprobiert und dann kam die Keule mit, du musst ja deine Steuererklärung machen.

00:25:27: Und eigentlich sind es zwei Dinge, die ganz wichtig sind.

00:25:30: Das eine ist eben der Datenimport.

00:25:32: Also idealerweise natürlich so viel verschiedensten Plattformen, Blockchains.

00:25:36: die Datenschnittstelle zu haben und diese Daten auch gut auslesen zu können.

00:25:40: Da ist natürlich dann das Problem, du hast Drittdaten, von denen du abhängig bist.

00:25:44: Das heißt, auch als Kryptosteuer Software kannst du teilweise gar nicht hundertprozentig Datenqualität liefern, wenn einfach diese Drittdaten am Bitte die Daten nicht zur Verfügung stellen.

00:25:52: Und das ist eines der kritischen Sachen aktuell noch, weil diese Lückenlose und Qualitionshistorie, das ist einfach die Grundvoraussetzung für eine hundertprozentig eindeutige Steuererklärung, wird besser, wie gesagt.

00:26:04: Und da kommen wir dann zum nächsten Punkt, was ich glaube, dass ein Tool können muss.

00:26:07: Es muss dir auch ganz eindeutig zeigen, wenn Lücken vorhanden sind.

00:26:11: Und das war in der Vergangenheit auch viel so.

00:26:13: Teilweise kommst du einfach auf negative Beträge und solche Sachen und du bekommst auch eine Steuerklärung.

00:26:17: Als Nutzer liest du dir nicht alles durch, gibst das ab.

00:26:21: Die Finanzämter haben vielleicht gesagt, Krypto kenn ich's aus, akzeptiere ich mal so.

00:26:25: Das wird jetzt nicht mehr so sein, die sind jetzt alle aufgeklärt.

00:26:27: und wenn dann natürlich dann Lücken vorhanden sind, die teilweise vorhanden sind und du wirst gar nicht hingewiesen und du gibst dann falsch ab.

00:26:32: Du hast ein Problem.

00:26:34: Auf dieser Seite der Datenintegrität muss einfach viel vorhanden sein, um auch festzustellen, dass wenn ich das abgebe, weiß ich, das ist vollständig.

00:26:44: Und wenn nicht, dann sollte ich zumindest darauf hingewiesen werden, dass es nicht so ist.

00:26:48: Und ich würde auch das Erlebnis der Grenzerfahrung auch anders definieren.

00:26:51: Es ist nicht eine Grenzerfahrung, man kann mit dem Tool nicht arbeiten, sondern es ist eher so.

00:26:55: Man braucht ein Tool, um arbeiten zu können.

00:26:57: Also ich würde das sogar ganz fundamental anders formulieren.

00:27:00: Insbesondere auch in der Kommunikation mit den Finanzbehörden und insbesondere mit den Steuerpflichtigen.

00:27:04: Bei einem Transaktionsdatenanfall von mehr als tausend Transaktionen im Jahr ist eigentlich eine Verarbeitung in Excel oder eine manuelle Verarbeitung eigentlich im Prinzip nicht mehr vertretbar und bzw.

00:27:16: ist nicht mehr möglich.

00:27:17: Deswegen würde ich da auf alle Fälle diese Ketzerfahrungserlebe sicher anders definieren.

00:27:21: Ja, also wie im Fall, also auch wie gesagt nicht so die Transitionsdaten, auch die Preisdaten zu den jeweiligen Assets, dann zum Stichtag.

00:27:27: Das sind schon wirklich sehr sehr viele Daten, die da auf uns zukommen.

00:27:30: Die Qualität wird besser, das liegt bei den Tools und das liegt jetzt auch bei den Plattformen, dass die einfach besser Daten anbieten.

00:27:35: Aber trotzdem braucht es einfach auch diese Reconciliation, dass der Nutzer aufsieht, wenn was wo fehlt, und dann kann das potenziell manuell ergänzen, weil alles wird nie automatisiert gehen.

00:27:43: Kann das auch sein, dass ich mit einem Freund aus bin, wir gehen was trinken, ich zahle ihn am nächsten Tag mit Victoren zurück, weil ihr habt mich eingeladen.

00:27:48: Das ist so auf der Blockchain dann ersichtlich, aber keiner weiß, was ist denn wirklich wirtschaftlich passiert in der echten Welt.

00:27:53: Und das muss man einfach aufzeigen.

00:27:55: Das ist die eine Seite und die andere ist an die Steuerberechnung.

00:27:58: Also Steuerframework, wie wir das ganze nennen, das Gesetz in Code zu gießen.

00:28:03: nach den jeweiligen Bestimmungen, die aktuell vorliegen.

00:28:05: Und natürlich dann auch für diese Sonderfälle, die vielleicht gesetzlich noch nicht eindeutig geklärt sind, eine Rechtsmeldung zu haben.

00:28:11: Wo man dann sagt, da gibt es Experten im Hintergrund, man arbeitet mit Steuerbratungskanzleien zusammen, die geben da eine Meinung ab und die Software setzt das Ganze so um.

00:28:18: Und das wird auch laufend angepasst, wenn zum Beispiel ein Fall jetzt vor Gericht geht, dann gibt es eine höchstgerichtliche Entscheidung, dann muss man das eben dementsprechend noch anpassen.

00:28:26: Das sind so die zwei Faktoren, die braucht es einfach unbedingt.

00:28:29: Und dann gibt es natürlich viele Sachen, die dem Nutzer das Leben leichter machen, und das ein gutes Steuertool können sollte.

00:28:34: Das ist halt auch oft zu zeigen, wo kann ich den optimieren.

00:28:37: Hier sieht es dann aus mit Haltefristen, Alpvermögenstatus, Gewinneverluste, die gerade so noch in meinem Portfolio vorhanden sind, aber vielleicht noch nicht zu steuerlich rechtlich realisiert wurden.

00:28:46: Wir haben in Österreich das schöne, also ich finde es schön her, das schöne Richtlinie, Krypto zu Krypto ist nicht steuerpflichtig.

00:28:52: Das heißt, wenn ich so lange in Krypto es jetzt handle, kommt keine Steuer zu überlasten.

00:28:56: Aber wenn ich dann später mal zur Euro verkaufe, dann... auf einen Schlag alles.

00:28:59: Und da ist natürlich gar nicht so leicht zu sagen, ich habe jetzt Bitcoin gekauft, die habe ich getauscht gegen Solana, getauscht gegen ein Stablecoin, dann wieder zurück auf Ethereum und Bitcoin.

00:29:06: Die Anschaffungskosten muss ich immer mitgeben.

00:29:08: Und dann hat man ziemlich schnell den Überblick verloren.

00:29:10: Bin ich das im Positiven?

00:29:11: Bin ich im Negativen?

00:29:12: Wie sieht es mit Gebühren aus?

00:29:14: Und sowas sollte dann der Software auch aufzeigen können, sodass ich dann auf Basis der Daten eigentlich steuerrechtlich optimiert handeln kann.

00:29:20: Gjörg, du hast gerade gesagt, es braucht so ein Tool, einfach, weil es ein riesiger, sonst manueller Aufwand wäre.

00:29:26: Aus Sicht der Steuerberatung, wo nehmen solche Steuertools auch irgendwo Tätigkeiten ab?

00:29:33: Wo kann es Tätigkeiten bewusst nicht ersetzen?

00:29:36: Ja, also wo der Einsatz dieser Tools unungänglich ist, im Prinzip in der Massendatenverarbeitung und da reden wir dann eigentlich von einer klaren vorbereiteten steuerlichen Tätigkeit, nämlich in der Mitte und der steuerlichen Bemessungsgrundsagen.

00:29:48: Also das geht einher mit im Prinzip drei Dingen, also der Klassifikation der Assets.

00:29:53: Aufgrund des Assets hängt sich auch ab, welche Bestrahungsfolge mit den Messern die einhergehen.

00:29:57: Das Zweite ist, was passiert eben mit diesem Vermögenswert, also die Transaktionen, die Transaktionsbetrachtung.

00:30:03: Und das Dritte ist dann sozusagen dann die Verfahren zur Ermittlung an der Messungsgrundlage.

00:30:08: In Österreich haben wir dann den Gleitendurchschnittspreis und dann die speziellen Bestimmungen für die einzelnen Transaktionen, die dann zur Anwendung kommen.

00:30:16: Und das ist in der Form eigentlich... Im Prinzip für alle Beteiligten, also Stichwort auch im effizienten Vollzug, dann auch nicht anders oder besser darstellbar und vor allem auch, ich sage mal so, auch nicht richtiger darstellbar.

00:30:27: Wo natürlich die Punkte natürlich dort sind, dort wo die Software im Prinzip im Einzelfall natürlich keine Entscheidung treffen kann.

00:30:33: Das betrifft insbesondere natürlich die Asset-Klassifikation.

00:30:36: Das betrifft natürlich auch zum Beispiel die Annahmen, die der Gesetzgeber getroffen hat.

00:30:40: Es gibt eine sehr gute Definition, Abgrenzung, Mining, Staking, Landing zum Beispiel und auch gegenüber Air Drops und Bounties.

00:30:47: Aber wo jetzt die genauen tatsächlichen Grenzen dann wirklich liegen, das ist eine Frage der juristischen Annäherung auf Basis des Sachverhaltes und da natürlich dann die individuelle Beratung des Einzelnen im gesamtsteuerlichen Kontext.

00:31:01: Das kann natürlich die Softe auch nicht übernehmen, das kann auch nur die Steuerberatung tun.

00:31:05: und das ist auch der Anspruch der Steuerberatung, da den Klienten jetzt nicht nur vor dem Sukkus der Kryptowährungstransaktionen zu beraten, sondern den Gesamtbild.

00:31:13: Und das betrifft nicht nur die eingehenden Parameter in die Steuerberechnung vor dem jetzt der Steuer-Toolsie zum Beispiel Blockbit, sondern auch in dem gesamten Kontext.

00:31:23: Und da steht insbesondere die Steuerberatung natürlich Gewerbefuß und dann natürlich den Investoren und den Steuerpflichtigen auch bestmöglich zu unterstützen.

00:31:29: Und da wird auch die Steuerberatung auch nie von einer Software oder einer EI ersetzt werden können, weil das im Prinzip das Core-Asset der Steuerberatung ist, die steuerrichtige Beratung.

00:31:40: und depressivseltschaftliche Optimierung, was im Kern das Signal jetzt angeht, also da absolut, absolut, ist absolut zu drinnen.

00:31:48: Ja, und die Steuererklärung, also erklären kann das wohl auch nicht, also das muss ich entweder persönlich machen oder mit dem Steuerberater.

00:31:54: Wir haben viele Fälle, wo natürlich dann Leute jetzt drauf kommen, ob jetzt das ist, der Steuerer zu erklären.

00:31:58: Ich habe jetzt aber schon fünf Jahre lang, weil ich aktiv im Crypto Space, ich muss jetzt fünf Jahre nachholen, da bin ich natürlich schon säumig, dann gibt es eine freiwillige Offenlegung, ja, straffbefreiende Selbstanzeige.

00:32:08: So was sollte man natürlich dann mit einem Steuerberater machen.

00:32:10: Also die Tools bereiten dir quasi nur die Daten vor.

00:32:13: Wir haben auch in vielen Ländern einen progressiven Steuersatz, der bei Gruppler zur Anwendung kommt.

00:32:17: Also in Deutschland zum Beispiel habe ich keine Flat, das ist vielleicht nicht mehr als siebenundzwanzigundfünf Prozent, sondern da bin ich halt von Null bis Vierzig Prozent.

00:32:23: Das weiß die so oft ja auch nicht.

00:32:24: Also die hat ja keine personenbezogenen Daten, die ermittelt eigentlich nur die Gewinne, die steuerpflichtig sind, denn die werden in Kategorien, die Verluste, die man potenziell auch absetzen kann.

00:32:31: Die Erklärung muss ich dann selbst machen.

00:32:33: und dann wirklich die Steuerlast ermittelt ja dann das finanzamt.

00:32:37: Ja, abschließend würde ich euch beide noch gerne eine Frage stellen.

00:32:41: Georg, vielleicht magst du beginnen.

00:32:43: Wie würde denn ein ideales Datennetzwerk vielleicht auch auf einer Plattform ausschauen?

00:32:48: Was muss sich noch ändern?

00:32:49: Was ist heute schon möglich?

00:32:51: Ich beginne eigentlich mit einem Konzept von Bier aus Sanzig-Achtzehn.

00:32:54: Das haben wir sehr viel über die Ertragsteuer gesprochen.

00:32:56: Das liegt natürlich auch darin, dass jetzt da an das Fall auch die Ertragsteuer waren, aber das war im Bereich der Umsatzsteuer.

00:33:01: Und zwar damals ganz andere geopolitische Situationen auf der Golfkooperationsrat.

00:33:06: Wollte im Prinzip innerhalb der Golfkooperationsstaaten ein Mehrwertsteuersystem einführen, vergleichbar mit dem Mehrwertsteuersystem der Europäischen Union.

00:33:13: Und um diesen sozusagen administrativen Aufwand darzustellen, wollte man ein DLD-basiertes VET-Credit-System umsetzen.

00:33:22: Und ich glaube, meine Vision in dem Kontext wäre es, also wir reden überall von Daten.

00:33:27: Wir kennen in TV den Begriff Tax, also Transaction Tax, im Salopp formuliert, im Zusammenhang mit Transaction fees, wenn man so möchte.

00:33:34: Ich glaube, was sinnvoll wäre ist, und das wäre, glaube ich, auch so ein Kern von der österreichischen Gruptosteuerreform in der Gruptokäste, von Steuer einfach sprechen, dass schon viele Dinge, die einfach inherent in den Daten gegeben sind und auch vor allem, wenn die Vermögenswerte Daten sind, dass im Prinzip auch der Steuervollzug insbesondere was im Datenansatz einfach effizienter gestaltet werden kann.

00:33:54: Also, ich glaube, viel effizienter könnte es sein, mithilfe einfach der Datenverarbeitung.

00:33:59: auch den Steuervollzug und somit auch die Administration, also die Berechnung, Einhebung und Abfuhr, darzustellen.

00:34:07: Ich glaube, das wäre mein Vision-Statement, wenn ich vielleicht eine Frage sein interpretieren darf.

00:34:12: Und das sind natürlich solche Tools wie Blogbit natürlich perfekt auch dafür geeignet, einmal zumindest einmal einen ersten Schritt vorzuzeigen, wie das eigentlich ausschauen könnte.

00:34:20: Ja, also wenn ich realistisch bleiben muss, aber mir was wünschen darf.

00:34:25: müssen wir einfach anfangen bei den zentralisierten Plattformanbietern.

00:34:27: Wir brauchen da einen Standard.

00:34:29: Also ich sehe ein bisschen schon die Chance jetzt mit dem Kryptosupporting Framework.

00:34:32: Siebzig Länder, das sind fast wahrscheinlich so immer neunzig Prozent aller registrierten Dienstleister.

00:34:36: Da wird es ein Standard vorgegeben.

00:34:38: Das ist ein XML Schema.

00:34:40: Leider halt nicht der Transaktionsebene, sondern diese akkumulierten Werte.

00:34:43: Das wäre aus meiner Sicht die Chance gewesen, dass man eben einen ein Format, den er aufzwingt, das aber nicht nur in Richtung Seiten der Behörden, sondern auch in Richtung Seiten der Konsumenten dementsprechend auszugeben, dann haben alle ein vollständiges Format, das alle Informationen enthält, das braucht für die Steuererklärung.

00:35:00: Das sind wir leider ganz, ganz, ganz weit weg, aber das wäre auch das Realistischste aus meiner Sicht.

00:35:05: Also diese Transaktionsdaten einfach standardisiert zu bekommen von der zentralisierten Seite.

00:35:08: Von der zentralen Seite glaube ich wird es nie sein, das ist einfach ein technologischer Wettkampf, die Technologie muss sich auch entwickeln können und sollte eigentlich nicht gebremst werden durch solche Standards.

00:35:19: Die Blockchain ist ja zum Glück ein transparentes Daten-Set.

00:35:23: Und wenn ich es so auslesen kann, habe ich zumindest alle Daten.

00:35:25: Also liegt eher in der Übersetzung und gar nicht an der Unvollständigkeit der Daten.

00:35:29: Und das zweite, was wir brauchen, wäre so ein Easy-In-Register für Crypto Tokens.

00:35:35: Da gibt es schon viele Approaches.

00:35:36: Da gibt es auch die ITIN, die mein deutsches Projekt war.

00:35:39: Das gestartet wurde leider irgendwann eingeschlafen ist.

00:35:42: wo auch wirklich dann diese Graifizierung ist.

00:35:44: Was ist eine eindeutige Identifikation?

00:35:46: Weil aktuell haben wir natürlich BTC als natürlich Bitcoin, aber es gibt auch viele andere Tokens mit BTC-Kürzel.

00:35:52: Und da werden so.

00:35:53: ein Register natürlich eine tolle Sache.

00:35:55: Ich glaube, die Ambition lebt noch, dass man sich durchsetzt.

00:35:59: Mal schauen, neunzehprozent wären schon hilfreich.

00:36:01: Also das sind so die Sachen, das würde ich mir wünschen als Software Provider, weil die meisten Ressourcen fließen da rein, diese Fehler auszubügeln.

00:36:08: Und man könnte finde effizienter sein, einfach wenn man da einen Standard vorgeben kann.

00:36:12: Schön, hier ein wirklich spannender Einblick von der aktuellen Krypto-Besteuerung über neue Meldepflichten bis hin zur Frage, wie Steuerberater, Krypto-Unternehmen künftig mit deutlich mehr Transparenz umgehen müssen.

00:36:23: Ich habe heute auf jeden Fall wieder sehr viel gelernt und danke euch beiden für die wertvollen Insights.

00:36:31: Und natürlich auch ein großes Dankeschön an unsere Zuhörerinnen und Zuhörer.

00:36:35: Hören Sie auch beim nächsten Mal gerne wieder rein, wenn wir ein letztes Mal in die Kryptowelt eintauchen und der Frage nachgehen, wie relevant Krypto bereits im Immobilienmarkt ist.

00:36:44: Ich bin Laura Drechsler, sage tschüss und bis zum nächsten

00:36:46: Mal.

00:36:56: Um keine Folge

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00:37:05: Alles zu den Inhalten

00:37:06: dieses Formats sowie Informationen zur Kompass-Gruppe finden Sie auf www.kompass.at.

00:37:15: Vielen Dank fürs

00:37:16: Zuhören und bis zum

00:37:18: nächsten Mal!

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