Transaktionen der Zukunft: Stablecoins & Europas digitale Souveränität | Teil 2
Shownotes
Stablecoins werden oft als nächste Evolutionsstufe im digitalen Zahlungsverkehr bezeichnet. Sie verbinden die technologische Effizienz der Blockchain mit der Stabilität klassischer Währungen und gewinnen vor allem dort an Bedeutung, wo Geschwindigkeit, Programmierbarkeit und internationale Reichweite gefragt sind. Gleichzeitig zeigt sich: Der globale Stablecoin-Markt ist heute stark US-Dollar-getrieben, während europäische Lösungen noch am Anfang stehen.
In der Folge klären wir den tatsächlichen Nutzen von Stablecoins im europäischen Zahlungsverkehr, die Rolle von Banken als Vertrauens- sowie Infrastrukturpartner und wie sich Zahlungsprozesse langfristig weiterentwickeln.
Hinweis: Diese Episode ist Teil 2 unserer Doppelfolge Transaktionen der Zukunft und baut inhaltlich auf Teil 1 auf, in dem die aktuelle Payment-Landschaft und der Einsatz von Blockchain-Technologien beleuchtet wurden.
Lernen Sie unsere Gäste kennen:
Philipp Bohrn ist Geschäftsführer bei Bitpanda und erklärt, warum Stablecoins technologisch zwar großes Potenzial haben, ihr Durchbruch im Zahlungsverkehr jedoch stark von globaler Skalierung, klaren regulatorischen Rahmenbedingungen und konkreten Anwendungsfällen abhängt.
Thomas Anerinhof, Head of Department Strategy Development bei Raiffeisen Holding NÖ-Wien, zeigt auf, welche Aufgaben Banken im Stablecoin-Ökosystem übernehmen können und warum neue Zahlungsformen nur dann erfolgreich sein werden, wenn sie nahtlos in bestehende Systeme integriert werden.
In Compass on air sprechen wir mit führenden Expertinnen und Experten aus Recht, Finanz, Wirtschaft und Immobilien über die Entwicklungen, die unsere Branche prägen. Wir nehmen Sie mit durch den Dschungel der Digitalisierung, neuer EU-Richtlinien und in die Zukunft des Datenschutzes. Compass begleitet diese Entwicklungen seit Jahrzehnten und macht mit digitalen Lösungen komplexe Zusammenhänge sichtbar. Neben hochkarätigen Gästen zeigen auch die Profis aus unserem Team praxisrelevante Einblicke, wie wir durch strukturierte Wirtschaftsdaten, moderne Recherchetools oder innovative Analysen, zukunftssichere Entscheidungen erleichtern und aus Daten Informationen machen.
In der 3. Staffel von Compass on air dreht sich alles um Krypto und wie Digital Assets Wirtschaft, Recht und Gesellschaft verändern. Wir sprechen über die Chancen und Herausforderungen rund um Kryptowährungen, digitale Vermögenswerte und Blockchain-Technologien. Welche neuen Regeln gelten in Europa? Wie verändern sich Transaktionen, Steuern und vielleicht sogar das Grundbuch? Experten aus verschiedensten Branchen geben Einblicke, was jetzt wichtig wird und wohin die Reise im Krypto-Zeitalter geht.
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Compass on air ist eine Produktion der Compass-Gruppe und Happy House Media.
Transkript anzeigen
00:00:06:
00:00:14: Wir kommen zurück bei Compass On Air.
00:00:18: In unserer letzten Folge haben wir im Gespräch mit unseren Gästen Philipp Bohren, Geschäftsführer bei Bitpanda und Thomas Anarinhof, Head of Department Strategy Development bei Reifeisen Holding Niederösterreich Wien gehört, wie sich digitale Zahlungen, Blockchain-Lösungen und die Zusammenarbeit zwischen Banken und Fintechs aktuell verändern.
00:00:40: Jetzt geht es darum, wie sich der Markt eigentlich vom reinen Investmentnarrativ hin zu echten Zahlungsflüssen entwickelt.
00:00:47: Welche Rollestable-Coins dabei spielen und wie Transaktionen in den Jahr- und Jahrzehnte aussehen können.
00:00:59: Was mich jetzt natürlich interessiert, was heißt das alles konkret für Künftige Zahlungsprozesse, man hört ja immer wieder, dass besonders Stablecoins den Zahlungsverkehr transformieren können werden.
00:01:11: Wie schaut das derzeit in Europa aus?
00:01:12: Also vor allem, wenn eben das Stablecoin-Markt von US-Anbietern dominiert wird?
00:01:18: Ich glaube, wenn ich den Stablecoin-Markt heute sehe, einmal bis schon weh, in den US-Dollar.
00:01:25: sehr, sehr stark US-Fokus.
00:01:27: Der Großteil davon zwei sehr große Stablecoins.
00:01:30: Einer davon ist eigentlich nicht mehr erlaubt in Europa zu verwenden, weil sie diese Lizenzen nicht haben.
00:01:36: Jetzt muss man dazu sagen, dass Stablecoins selbst, wenn ich jetzt einmal auf die Idee herkomme, sind ja eine durchaus revolutionäre Idee, sprich ich habe mehr oder weniger Geld, aber das eben auf der Blockchain, das heißt wie ähnlich wie Bitcoin, ich habe es übertragbar weltweit, aber dafür trotzdem Stable.
00:01:59: Aber und jetzt kommt es da herstellt ist, dass der rechtliche Rahmenbedingungen für das noch sehr unglar sind.
00:02:06: Wir haben in Europa Rahmenbedingungen geschaffen, die offen gesagt sehr viel aus dem Eindruck von Libra, das war ja damals ein Projekt, das Facebook initiiert hatte, und einer Angst vor dieser Technologie kam.
00:02:21: Das heißt, wir haben in Europa einige kleinere Projekte, die sich durchaus gut damit befassen, aber aufgrund europäischen Rahmenbedingungen vermutlich eher nicht global skalieren können.
00:02:35: Und dann habe ich außerhalb Europas einige Projekte, die bereits jetzt den globalen Markt mehr oder weniger sehr stark haben und dort auch verwendet wird.
00:02:44: Dazu kommt, dass wir auch weltweit der US-Dollar die wichtigste Währung ist.
00:02:49: Sprich, das ist die richtigste Währung, die glassten Signale, dass hier offen und skalierbare Regulierungen kommen, kommen aus den USA.
00:03:00: Sprich, ich gebe dem diesen Projekten, die jetzt schon auf der US-Dallas setzen, den stärksten Push auch dort weiter hinzukommen.
00:03:09: Während ich in Europa durchaus spannende Projekte sehe, jedoch, und das führt mich ein wenig zurück, solange ich nicht andere Arten der Dienstleistungen habe, die Steeble Coins einfach machen, wie eben digitalisierte Assets, wo es hilft, werde ich im ineuropäischen Bereich vermutlich jetzt nicht so schnell instant seper ablösen wollen.
00:03:35: Das heißt, weiß ja, und da bin ich absolut durchaus auch der Meinung, es geht ja um den Kunden nutzen.
00:03:41: Was kann der besser, schneller, einfacher machen?
00:03:45: Und da gibt es vieles, was ein Stebocoin kann, aber im Verhältnis zum Insta-Seba ist es wiederum nicht so schnell, dass ich sage, ich brauche es.
00:03:57: Wenn ich aber dann Stebocoins für andere Dinge nutzen kann, ändert sich diese Equation.
00:04:02: Ist es zu der Risiken, wenn eben Zahlungsströme sich immer mehr Richtung Dollar-Stablecoin-Markt verlagern?
00:04:10: Ich glaube ein Hauptthema und das ist aber ein grundsätzliches Thema, was die Digitalsouveränität in Europa sieht.
00:04:17: Wir haben jetzt einige große Initiativen, Merza Macron vorerst vor Kurzem, auch Staatssekretär Preul hat in Österreich ja auch eine Initiative gemacht, wo eigentlich alle europäischen Mitgliedsländer dazu überzeugen konnte, dass wir eine neue Strategie brauchen.
00:04:35: Warum geht es da?
00:04:36: Aus meiner Sicht geht es da ganz klar darum, dass wir in Europa uns überlegen müssen, wie können wir hier digital souverän bleiben.
00:04:48: Um das zu generieren, gibt es ein paar Themen, das eine stärkere Lokalisierung Sprich, was tu ich?
00:04:55: Ich suche mir einen internationalen Anbiet und zwinge sie in Europa zu lokalisieren.
00:05:00: Aber das ist nur bedingt hilfreich.
00:05:03: In Wahrheit muss ich starke europäische Player haben, die global wirken, um am Ende auch die Möglichkeit zu haben, nicht nur auf amerikanische oder asiatische Prozesse umsetzen zu können.
00:05:18: Aber das bedeutet, dass ich mein Regulierungsumfeld nicht nur danach messen darf, dass ich sage, wie schütze ich meine europäischen Unternehmen und Kunden, sondern wie schaffe ich ein Umfeld, das Unternehmen es erlaubt,
00:05:33: global
00:05:34: tatsächlich erfolgreich zu sein.
00:05:37: Und da sind wir als Europa gefordert.
00:05:40: Bürokratieabbau, Flexibilisierung zuerst.
00:05:45: die Unternehmen wachsen lassen, sie sogar unterstützen dabei, um eben diese digitale Souveränität dadurch zu haben, dass ich Champions aus Europa habe, die global stark sind und ich dann nicht mehr gezwungen bin, zu sagen, wenn ich eine Transaktion in die USA setze, das dann immer gesagt wird, okay, nehmen wir das Debulcoin, das ist der amerikanische US-Debulcoin, sondern dann auf europäische Unternehmen, europäische Infrastrukturen zurückzugreifen.
00:06:17: Das wird aber ein ziemlich langer Prozess, weil wir in den letzten zwanzig Jahren durch zu viel regulieren, durch zu viel versuchen, Dinge abzuschotten und durch zu wenig Innovation hier ins Hintertreifen gekommen sind.
00:06:32: Thomas, wie bewertest du Stablecoins als Zahlungsinstrument aus Sicht der Banken?
00:06:38: Ich glaube, das kann schon und wird ein wichtiger Teil dieses digitalen Zahlungsverkehrs in Zukunft sein, weil Philipp hat das gesagt, dass die Stablecoins eignen sich einfach ideal, um auf der Blockchain Transaktionen abzuwickeln, um digitalisierte Assets zu bezahlen.
00:06:56: Am Ende des Tages ist es ja nichts anderes als ein Wert, der auf der Blockchain irgendwo abgebildet ist.
00:07:01: Und ich glaube, da spielen diese Stablecoins eine total wichtige Rolle.
00:07:05: Aus dem Blickwinkel der Bank ist aber, glaube ich, wieder eines besonders wichtig, weil wir sehr kennen aus unserem bestehenden Geschäftsmodell, dass wir die Aufgabe haben.
00:07:16: Vermögenswerte, sicher, stabil.
00:07:18: und mit dem Vertrauen der Kundinnen zu verwalten.
00:07:22: Und ich glaube, das gleiche muss auch für Stablecoins gelten.
00:07:25: Das heißt, wenn ich jetzt einen Euro nehme und diesen Euro in einen Stablecoin transferiere, muss mit der entsprechenden Regulierung, mit der entsprechenden Aufsicht einfach sichergestellt werden, dass diese Mittel auch sicher verwahrt sind, dass die eins zu eins gedeckt sind, weil was uns nicht passieren darf ist sozusagen Stablecoins zu entwickeln, wo ich meinen Euro einzahle und ich aber morgen nicht mehr darauf verdauen kann, dass der eigentlich da ist, weil die Firma oder die ausgebene Entität mit dem Geld irgendwo abgeflogen ist.
00:07:56: Und ich glaube, das ist worauf wir uns in der Regulierung konzentrieren sollten.
00:08:00: Ich bin aber ganz am Philipp, was uns nicht passieren darf ist, dass wir mit der Regulierung diese Innovationen abwürgen, weil am Ende des Tages spielen wir ja schon aufholen heutzutage in Europa, weil gerade die Stablecoins, die wir heute schon am Markt haben, vielfach von amerikanischen Entitäten ausgegeben sind und dort schon ein unglaubliches Volumen.
00:08:20: drinnen steckt.
00:08:21: Das heißt, die haben einfach einen extremen Stadtvorteil und jeder europäische Player, der jetzt hier auf den Markt eintritt, muss einmal diese Marktkapitalisierung wieder aufholen.
00:08:32: Und ich glaube, da müssen wir einfach extrem darauf achten, dass wir mit der Regulierung dort nicht überschließend ziehen, sondern eben schauen, dass diese Grundsätze quasi reguliert werden, diese grundsätzliche Anspruch, dass das Geld sicher verwahrt ist, sichergestellt ist, aber dann auch schon nicht mehr, als es darf.
00:08:49: nicht wieder vier, fünfhundert Seiten Regulierung sein, die kein Mensch versteht, sondern das müssen simple Regulare sein, die normaler Mensch versteht, warum die so gemacht werden, die man schnell lesen kann, schnell umsetzen kann und man damit sozusagen ein Ökosystem schafft, in dem auch europäische Alternativen im Stablecoin-Bereich etablieren kann, weil das wird ein Teil unseres Zahlungsverkehrs sein in der Zukunft und dafür müssen wir jetzt sozusagen die Grundlagen legen.
00:09:15: Und dort müssen wir einfach sicherstellen, dass wir auch als Europa an diesem Ökosystem teilnehmen, dass wir dort Angebote haben und uns dann nicht vollständig auf die amerikanischen Anbieter verlassen und deshalb vielleicht auf die Frage zurückzukommen.
00:09:30: Das wird meines Erachtens ein Teil des Zahlungsverkehrs sein, in welche Art und Weise und in welche Ausgestaltung.
00:09:36: Das wird sich noch zeigen, aber das ist einfach auch, weil da viel noch in Bewegung ist und viel in Entwicklung.
00:09:41: Und am Schluss werden wir wieder schauen.
00:09:43: welche diese Anwendungsfälle ist für unsere Kundinnen relevant.
00:09:48: Welche Rolle können denn Banken dabei spielen, um eben so eine vertrauenswürdige Euro Stablecoin-Basis aufzubauen?
00:09:56: Wir können die Infrastruktur liefern, weil wenn ich jetzt heute einen Euro nehme und den jetzt in so einen Stablecoin einzahle, dann muss ich den hier irgendwo verwahren.
00:10:05: Ich muss den irgendwo sicher verwahren.
00:10:07: Und ich glaube, da haben wir einfach eine extrem lange Historie und Erfahrung, wie man damit umgeht, wie man Vermögenswerte und Euros sicher verwahrt.
00:10:16: Und da sind Banken einfach dafür prädestiniert, diese Vermögenswerte, die diesen Stablecoins zugrunde liegen, zu verwahren auf der einen Seite und Aber auch sicherzustellen, dass, wenn der Kunde sie wieder rausbekommen möchte als Euro, sicherzustellen, dass er die auch wieder rausbekommt.
00:10:34: Also ich glaube, wir können als Banken da wirklich mithelfen, diese Infrastruktur zu gestalten, dass ich überhaupt so einen Stablecoin anbieten kann.
00:10:42: Also da sehe ich schon eine starke Rolle auch der Banken und wo wir glaube ich aber auch aktiv sind, wo wir uns wirklich auch aktiv betätigen, um diese Grundlagen zu schaffen, um diese Infrastruktur aufzubauen.
00:10:54: europäische Alternativen im Stablecoin-Markt auch zu etablieren.
00:10:58: Abschließend würde ich noch gerne einen Blick in die Zukunft werfen, wenn wir uns jetzt gemeinsam das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr,
00:11:11: dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, dass wir das Jahr, Was ist einfach und convenient für den Kunden?
00:11:22: Diese Nutzbarkeit für den Kunden wird sich auch dadurch zeigen, dass man sagt, welche Devices wird er verwenden?
00:11:29: und davon wird es abhängen, wie er dann zahlen kann und wird.
00:11:33: Ich bin davon überzeugt, dass Blockchain wird ein Teil der Infrastruktur sein, aber einfach für den Kunden nutzbar.
00:11:40: Sprich, ich spreche denke, Blockchain ist einfach ein Infrastrukturteil, der verbindet wird, der Dinge auch einfacher und effizienter macht
00:11:50: und
00:11:50: aber für den Kunden einfach dann in der Nutzung inkludiert sein wird.
00:11:55: Ich denke, wir werden einfach mehr KI und EI gestützte Überlegungen haben, wo Dinge dadurch einfach schon automatisch mit erledigt werden.
00:12:06: Jeder hat dann mehrere eigene Agents, die sich um Dinge einfach kümmern darum.
00:12:11: was wiederum aber auch die Nutzbarkeit von Blockchain wiederum erhöhen wird, weil es eben einfacher wird, dass die das für einem managen.
00:12:19: Und ich glaube, dass wir dieses Unterschied zwischen nationalen europäischen und internationalen Zahlungen, das wird immer mehr verschwinden, weil ich diese globalen Lösungen sich mehr und mehr durchsetzen werde und ich dann mit einem Gateway zu einem gleichen.
00:12:38: Effizienten günstigen Ergebnisse kommen kann, egal wohin ich zahle.
00:12:43: Thomas, wie sieht deiner Zukunftsprognose aus?
00:12:45: Ich
00:12:45: sehe das sehr ähnlich.
00:12:46: Ich glaube, Zahlungen werden noch unsichtbarer werden.
00:12:49: Wir haben begonnen sozusagen mit Debitkartenzahlungen im digitalen Bereich, wo ich die Karte mitnehmen muss.
00:12:55: Jetzt habe ich sie am Handy.
00:12:56: Da wird es in Zukunft noch Lösungen geben, wo die Zahlungen noch unsichtbarer werden, wo ich noch weniger Informationen brauche, wo es noch weniger Friktion gibt.
00:13:05: Also ich glaube, das Ganze wird einfach noch unsichtbarer werden, die Zahlung an sich.
00:13:09: Ich glaube auch, wo wir extreme Fortschritte machen und sie jetzt aber zum Teil mit beispielsweise SEPA Instant auch schon gemacht haben ist, Echtzeitüberweisungen, Echtzeittransaktionen werden zum Normalfall, also Zahlungen werden noch schneller, die Abwicklung von Zahlungen wird noch schneller und vor allem, wie der Philipp auch so schön gesagt hat, grenzüberschreitende Zahlungen werden noch schneller werden.
00:13:32: Was wir heute haben, dass einfach Überweisungen, wenn es große Summen betrifft und über Ländergrenzen hinweg, dass das sehr lange dauert, das wird es in Zukunft nicht mehr geben.
00:13:42: Also da werden wir uns weiterentwickeln und da wird es neue Lösungen geben.
00:13:46: Und ich glaube aber auch, und das habe ich ja eingangs gesagt.
00:13:50: Das wird eine Mischung von verschiedenen Zahlungsverkehrsmöglichkeiten sein.
00:13:53: Also ich glaube, es wird nicht die eine Lösung geben, sondern das wird eine Mischung aus Debitkartenzahlungen vielleicht, aus Bargeldzahlung, aus digitaler Zahlung, aus Onlinezahlung.
00:14:03: Es wird einfach total viele Optionen geben.
00:14:06: Und das bringt mich aber auch gleich zu meinem Punkt.
00:14:08: Was würde ich den Unternehmen mitgeben für die Zukunft?
00:14:12: dass sie meine Seachtens darauf schauen müssen, wie kann ich diese vielen Optionen einfach verpacken, die Zahlung für den Kundin so einfach wie möglich machen und damit die Transaktion quasi auch umsetzen.
00:14:24: Und ich muss mich dort meine Seachtens mit kleinen Projekten sozusagen reinbewegen, das Know-how aufbauen und sukzessive in diese neue Welt reinwachsen.
00:14:34: Und ich glaube, wenn man das Schritt für Schritt angeht, wird das in Zukunft dieses Krypto, dieses Tablecoin-Thema ein Teil unseres Teilungsverkehrs sein.
00:14:44: Wie genau das ausschaut, aber ich glaube, das kann heute noch keiner sagen.
00:14:48: Da wird noch ganz viel passieren und da wird sich noch ganz viel tun und hoffentlich mit einem klaren Kunden nutzen am Ende des Tages.
00:14:56: Ein wirklich spannender, rundum Blick von der aktuellen Payment-Landschaft über die Rolle von Blockchain, Stablecoins bis hin zur Frage, wie sich Unternehmern schon heute auf die nächsten Jahre vorbereiten können.
00:15:08: Ich glaube, eins ist auf jeden Fall deutlich geworden.
00:15:10: Die Zukunft des Bezahlens entsteht nicht in Konkurrenz, sondern im Zusammenspiel von Technologien, von Innovationen und auch von klaren Rahmenbedingungen.
00:15:20: Vielen Dank auf jeden Fall, euch beiden, dass ihr heute dabei war und für die spannenden Inputs.
00:15:25: Vielen Dank.
00:15:26: Vielen Dank.
00:15:28: Und damit sind wir auch schon am Ende dieser Folge von Kompass on Air angekommen.
00:15:32: Ein großes Dankeschön an unsere Zuhörer.
00:15:34: Für sie bleibt es auch in unserem nächsten Episode spannend.
00:15:37: Diesmal besonders für Konsumenten, wenn wir über steuerliche Besonderheiten und neue Steuerregeln in der Krypto-Landschaft sprechen.
00:15:44: Ich bin Laura Drechsler, sage tschüss und bis zum nächsten
00:15:47: Mal.
00:15:51: Das war Kompass on Air, der Business Podcast der Kompass-Gruppe.
00:15:57: Um keine Folge zu verpassen, abonnieren Sie uns auf der Podcast-Plattform Ihres Vertrauens und lassen Sie gerne eine Bewertung da.
00:16:06: Alles zu den Inhalten dieses Formats sowie Informationen zur Kompass-Gruppe finden Sie auf www.kompass.at.
00:16:16: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!
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